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Liebe Freundinnen und Freunde,
"Alltag" heißt für Reporter ohne Grenzen, Öffentlichkeit für bedrohte
Medien und verfolgte Journalistinnen und Journalisten zu schaffen. Diese
Arbeit kostet Geld. Unser jährlicher Bildband ist eine entscheidende Quelle
für die Finanzierung dieses "Alltags".
ÜberLeben im Alltag Zehn Fotografinnen aus Deutschland, Nordirland, Frankreich, Südafrika, der VR China und den USA haben Reporter ohne Grenzen unentgeltlich ihre Aufnahmen für diesen Band zur Verfügung gestellt. Die international renommierten und mit vielen Preisen ausgezeichneten Fotografinnen setzen sich in ihrer Arbeit in differenzierter Weise mit dem Alltag von Menschen unterschiedlichster Kulturkreise auseinander. Sie stellen sich der oftmals verkürzten oder verfälschten Darstellung der Lebenswirklichkeit dieser Menschen selbstbewusst und kritisch entgegen, indem sie existentielle Momente in ihrer eigenen Bildsprache festhalten und an die Öffentlichkeit zur Diskussion weitergeben. Ihre Bildserien enthalten Wahrheiten, die gerne ignoriert werden: Sie erzählen über Leben und Überleben als Kind in Belfast, in zerstörten kurdischen Dörfern, im Gefängnis, auf einer Müllkippe in Rumänien, im Krieg in Afghanistan, auf dem Strich in Thailand, im Alltag einer Großstadt und bei der Abschiebung aus Südafrika. Aber sie erzählen auch vom oft absurden Alltag im reicheren Teil der Welt. Denn zu dem Bild der Welt, das uns Fotografinnen und Fotografen wie auch ihre schreibenden oder filmenden Kolleginnen und Kollegen immer wieder neu vermitteln, gehört auch der wenig oder nicht spektakuläre Alltag. Jede Fotografin wird mit Porträt und einer kurzen Einführung in ihre Arbeit vorgestellt. Ein Grußwort von Mary Robinson, der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, eine Einführung von Christiane Gehner (Der Spiegel), sowie eine Darstellung von Reporter ohne Grenzen vervollständigen den Band.
Die Fotografinnen:
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100 Seiten, Broschur, 87 Abb. Reporter ohne Grenzen veröffentlicht seit 1994 jährlich einen Bildband mit dem Serientitel "100 Fotos für die Pressefreiheit ". Alle Erlöse aus dem Verkauf dieser Bände kommen direkt unserer Arbeit zugute: Wir unterstützen zensierte Medien und setzen uns für bedrohte und inhaftierte Journalistinnen und Journalisten ein. Wir leisten humanitäre Hilfe, fordern ihre Freilassung und die Verbesserung der Haftbedingungen. Wir laden sie ein, wenn sie "aus der Schusslinie" verschwinden müssen, und wir machen ihr Schicksal öffentlich. Wir intervenieren bei Regierungen, entsenden Untersuchungsmissionen in Länder, in denen die Medienfreiheit akut bedroht ist und informieren die Öffentlichkeit.
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