<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Reporter ohne Grenzen RSS-Feed</title>
		<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/</link>
		<description>ROG Pressemeldungen</description>
		
		<image>
			<title>Reporter ohne Grenzen RSS-Feed</title>
			<url>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/icons/rss40.gif</url>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/</link>
			<width>40</width>
			<height>40</height>
			<description>ROG Pressemeldungen</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 13:06:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gewalt gegen Journalisten nimmt vor der Wahl am 1. Juli zu </title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/gewalt-gegen-journalisten-nimmt-vor-der-praesidentenwahl-am-1-juli-zu/</link>
			<description>ROG ist besorgt über die Gewalt gegen Journalisten in Mexiko sechs Wochen vor der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) ist besorgt über die Gewalt gegen Journalisten in Mexiko sechs Wochen vor der für den 1. Juli geplanten Präsidentschaftswahl. In den vergangenen Tagen wurden mehrere Zeitungen angegriffen, ein ehemaliger Zeitungsreporter wurde tot aufgefunden. Mehr als 80 Journalisten starben in Mexiko in den letzten zehn Jahren. Viele von ihnen sind Opfer im Kampf der Regierung gegen verschiedene Drogenkartelle, die ROG zu den größten<link fileadmin/rte/docs/2012/120504_Liste_Feinde_der_Pressefreiheit.pdf - download "Initiates file download"> Feinden der Pressefreiheit</link> zählt. Der Bundesstaat Veracruz im Südosten des Landes gehört weltweit zu den gefährlichsten Orten für Journalisten. Erst <link http://en.rsf.org/mexico-veracruz-journalist-s-murder-30-04-2012,42404.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Ende April</link> starben dort zwei Fotografen und eine Journalistin.<br /><br />„Die Regierung muss die Offensive gegen die Drogenkartelle beenden, der bereits mehr als 50.000 Menschen zum Opfer gefallen sind“, so ROG. Wegen des hohen Maßes an Korruption bei Polizei und Justiz, die teilweise mit den Kartellen zusammenarbeiten, hat die Offensive lediglich zu mehr Gewalt geführt und gefährdet die Arbeit unabhängiger Medien. Viele Journalisten versuchen sich in dieser Situation durch rigide Selbstzensur zu schützen. <br /><br />Jüngstes Ziel eines bewaffneten Angriffs wurde die Zeitung&nbsp;<i><link http://www.elmanana.com.mx/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">El Mañana</link></i> in Nuevo Laredo im nordöstlichen Bundesstaat Tamaulipas. Am 11. Mai beschossen Unbekannte das Redaktionsgebäude. Bereits 2006 erlitt ein Reporter der Zeitung, der über Kriminalität berichtete, bei einem <link http://en.rsf.org/mexico-journalist-seriously-injured-in-08-02-2006,16392.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Angriff</link> schwere Verletzungen. 2004 wurde <i>El Mañana</i>-Redakteur <b>Roberto Mora</b> <link http://en.rsf.org/mexico-joint-mission-investigates-mora-28-04-2004,09585.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">ermordet</link>. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt. <br /><br />In Reynosa, ebenfalls im Bundesstaat Tamaulipas, wurde am 8. Mai das Gebäude der Zeitung <i><link http://www.horacero.com.mx/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Hora Cero</link></i> evakuiert, nachdem ein anonymer Anrufer vor einem Attentat gewarnt hatte. Wenige Minuten später eröffneten sechs Vermummte das Feuer. <br /><br />Ein ehemaliger Zeitungsreporter, der sich zuletzt im Wahlkampf engagierte, starb in Cuernavaca, im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos.<b> René Orta Salgado </b>wurde am 13. Mai, drei Tage nachdem seine Familie ihn als gemisst gemeldet hatte, tot im Kofferraum seines Autos gefunden. Sein Körper zeigte Spuren von Schlägen. Der 43-Jährige hatte 20 Jahre lang für die Tageszeitung <i><link http://www.oem.com.mx/elsoldecuernavaca/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">El Sol de Cuernavaca</link></i> über Kriminalität berichtet, bevor er die Redaktion im Dezember 2011 verließ und den Wahlkampf von Enrique Peña Nieto (Partei der Institutionellen Revolution) unterstützte.<br /><br /><b>Pressekontakt: <br /></b>Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 202 15 10 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "E-Mail senden"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erneut Bürgerjournalist in Syrien getötet</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/erneut-buergerjournalist-in-syrien-getoetet/</link>
			<description>Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über den Tod eines syrischen Bürgerjournalisten in Aleppo....</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <i>Reporter ohne Grenzen </i>(ROG) ist bestürzt über den Tod eines syrischen Bürgerjournalisten in Aleppo. Wie ROG erst jetzt erfuhr, wurde <b>Abdul Ghani Kaakeh</b> am 4. Mai bei einer Demonstration im Stadtviertel Salah Al-Din im Nordwesten Aleppos getötet. „Wir verurteilen diesen gezielten Mord durch die Sicherheitskräfte“, so ROG. <br /><br />Kaakeh wurde von einer Kugel getroffen, als er die Proteste in Aleppo filmte. ROG-Informationen zufolge zielten syrische Sicherheitstruppen bewusst auf ihn, nachdem sie ihm verboten hatten zu filmen. Er wurde schwer verletzt in ein provisorisches Krankenhaus gebracht und starb kurze Zeit später an seinen Verletzungen. Der erst 19 Jahre alte Bürgerjournalist war bereits mehrmals in Haft, weil er oppositionelle Demonstrationen gefilmt und seine Beiträge im Internet veröffentlicht hatte.<br /><br />Kaakeh ist der sechste Bürgerjournalist, der seit Anfang 2012 in Syrien getötet wurde. Allein im April<link http://en.rsf.org/syria-four-citizen-journalists-killed-18-04-2012,42324.html - external-link-new-window "Opens external link in new window"> kamen vier von ihnen ums Leben</link>, an der syrisch-libanesischen Grenze wurde zudem&nbsp;<link http://en.rsf.org/syria-lebanese-tv-cameraman-shot-dead-on-11-04-2012,42286.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">der libanesische Kameramann <b>Ali Shaaban </b>erschossen</link>.<br /><br />Ein anderer syrischer Bürgerjournalist wurde am 28. März in Aleppo festgenommen. <b>Ali Mahmud Othman </b>hatte das improvisierte Medienzentrum in der Protesthochburg Homs aufgebaut, bei dessen Beschuss am 22. Februar der französische Fotograf <b>Rémi Ochlik</b> und die US-amerikanische Kriegsreporterin <b>Marie Colvin</b> starben. Am 28. April strahlte das staatliche syrische Fernsehen ein Interview mit Othman aus, in dem er Fehler eingesteht. ROG geht davon aus, dass Othman im Gefängnis gefoltert und zu dem Geständnis gezwungen wurde. 
<br />ROG zählt den syrischen Präsidenten Baschar al Assad in seiner&nbsp;<link http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/alle-fuenf-tage-ein-toter-journalist-rog-buero-in-libyen-geplant-liste-der-feinde-der-pressefreihe/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">aktuellen Liste vom 3. Mai 2012 zu den „Feinden der Pressefreiheit“</link>.<br /><br />Weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie&nbsp;<link http://en.rsf.org/syria-sixth-citizen-journalist-killed-by-07-05-2012,42577.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>. ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EINLADUNG: Pressegespräch mit Blogger Emin Milli</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/einladung-medienfreiheit-in-aserbaidschan-pressegespraech-mit-blogger-emin-milli/</link>
			<description>Wie frei können Journalisten in Aserbaidschan arbeiten? Sind die Vorwürfe einer Medienkampagne in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die aserbaidschanische Botschaft in Berlin klagt über eine „systematische Kampagne“ gegen ihr Land. Durch gezielte Verleumdungen würden Medien wie <i>ARD</i> und <i>Spiegel</i> versuchen, dem Image Aserbaidschans zu schaden. Menschenrechtsgruppen hatten in den vergangenen Wochen immer wieder auf die allgemein schwierige Menschenrechtslage und fehlende Pressefreiheit in Aserbaidschan aufmerksam gemacht, wo am 26. Mai das Finale des Eurovision Song Contests stattfindet. Deutsche Medien berichteten über die Schmutzkampagne gegen die investigative Journalistin <b>Khadija Ismayilova</b>, über den brutalen Überfall auf einen Fernsehreporter und über die schlechten Haftbedingungen für Journalisten.<br /><br />Wie frei können Journalisten in Aserbaidschan arbeiten? Sind die Vorwürfe einer Medienkampagne in Deutschland begründet? Wie wird in anderen Ländern über Aserbaidschan berichtet? Wie reagiert die aserbaidschanische Presse auf kritische Berichte aus dem Ausland?
<i>Reporter ohne Grenzen</i> und <i>Amnesty International</i> laden ein zum <br /><br />PRESSEGESPRÄCH <br />mit dem aserbaidschanischen Blogger Emin Milli<br />am 10. Mai um 11.30 Uhr<br />in der Brückenstr. 4, 10997 Berlin<br /><br />EMIN MILLI wurde 2009 verhaftet, weil er sich in einem satirischen Video über korrupte Politiker lustig gemacht hatte. Amnesty International stufte ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen ein. Nach 17 Monaten wurde er aufgrund internationaler Proteste vorzeitig entlassen. Auf seinem Blog (eminmilli.posterous.com) dokumentiert er seither die Vorgänge in seinem Land. Milli studiert zurzeit in London und kehrt im Herbst nach Aserbaidschan zurück.<br /><br />Anmeldungen bitte an<link kontakt@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"> kontakt[at]reporter-ohne-grenzen.de</link>.
Weitere Informationen finden Sie unter diesem&nbsp;<link http://www.pressefreiheit-fuer-baku.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Link</link>. <link http://www.pressefreiheit-fuer-baku.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window"></link><br /><br /><b>Pressekontakt: <br /></b>Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Alle fünf Tage ein toter Journalist / Liste der Feinde der Pressefreiheit </title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/alle-fuenf-tage-ein-toter-journalist-rog-buero-in-libyen-geplant-liste-der-feinde-der-pressefreihe/</link>
			<description>Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt Reporter ohne Grenzen (ROG) die neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="indent">Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt<i> Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor und verurteilt die zunehmende Gewalt gegen Journalisten. Seit Jahresbeginn wurden weltweit 21 Journalisten und 6 Blogger getötet, viele von ihnen in Kriegsgebieten wie Syrien oder Somalia. Im Schnitt kam alle fünf Tage ein Berichterstatter ums Leben. Um in den arabischen Ländern den Aufbau einer freien Presse zu unterstützen, plant ROG die Eröffnung eines Büros in Libyen. <br /><br />Die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ ist von 38 auf 41 gewachsen, obwohl einige der größten Gegner unabhängiger Berichterstattung gestürzt wurden, etwa die Despoten in Libyen und Jemen. Die Liste umfasst Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke, die unabhängige Berichterstattung unterdrücken und der Bevölkerung ihr Informationsmonopol aufzwingen. Auffällig ist, dass es in einer immer größeren Zahl von Ländern mehr als einen „Feind der Pressefreiheit“ gibt.<br /><br />Sechs neue „Feinde der Pressefreiheit“ hat ROG in diesem Jahr in die Liste aufgenommen:
<ul><li>den ägyptischen Militärrat, der Pressefreiheit ebenso missachtet wie der gestürzte Präsident Hosni Mubarak,</li><li>den pakistanischen Geheimdienst,</li><li>die islamistische Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria,</li><li>den Führer der zu Aserbaidschan gehörenden Autonomen Republik Nachitschewan, Wassif Talibow,</li><li>Kim Jong-un in Nordkorea, der die Diktatur seines Vaters Kim Jong-il nach dessen Tod fortsetzt, sowie</li><li> den Informationsminister von Somalia, der Medien systematisch unterdrückt.</li></ul>
<br />In sechs Ländern zählt <i>Reporter ohne Grenzen</i> inzwischen zwei Feinde der Pressefreiheit:&nbsp; 
<ul><li>Russland: Staatschef Wladimir Putin und Tschetscheniens Präsident Ramsan Kadyrow</li><li>Iran: Präsident Mahmud Ahmadinedschad und den religiösen Führer Ali Chamenei</li><li>Pakistan: die Taliban und den Geheimdienst</li><li> Aserbaidschan: Präsident Ilcham Alijew und den Führer der zu Aserbaidschan gehörenden Autonomen Republik Nachitschewan, Wassif Talibow</li><li>Palästinensische Gebiete: die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland sowie die Hamas im Gaza-Streifen </li><li>Somalia: die islamistische Miliz al Shabaab sowie Informationsminister Abdulkadir Hussein Mohamed.</li></ul>
Weitere Präsidenten, die bald in die Liste aufgenommen werden könnten, sind Ismail Omar Guelleh in Dschibuti, Omar al Baschir im Sudan und Yoweri Museveni in Uganda. Sehr genau beobachtet ROG die Situation im Jemen und in Kolumbien, wo die paramilitärische Gruppe Aguilas Negras (Schwarze Adler) auf der Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ steht und die FARC-Rebellen verdächtigt werden, Ende April einen freien Journalisten entführt zu haben.<br /><br />ROG-BÜRO IN LIBYEN GEPLANT<br /><br />In den arabischen Ländern, wo Proteste teilweise brutal unterdrückt wurden, war die Arbeit für Journalisten in den vergangenen Monaten besonders gefährlich. Das gilt vor allem für freie Reporter, Fotografen und Bürgerjournalisten - oft die einzigen Informationsquellen in Regionen, die für internationale Berichterstatter gesperrt sind. Die Neigung einiger Regierungen, Oppositionsgruppen als „terroristisch“ zu diffamieren, hält ROG für ebenso bedenklich wie den anti-demokratischen Charakter mancher Protestbewegungen.<br /><br />Um die Regierungen der arabischen Länder beim Aufbau einer freien Presse zu unterstützen, hat <i>Reporter ohne Grenzen</i> im Herbst ein Büro in Tunis eingerichtet, ein weiteres ROG-Büro in Libyen ist in Planung. <br /><br />Angesichts wachsender Gefahren für Journalisten weltweit appelliert<i> Reporter ohne Grenzen</i>: 
<ul><li>an Verlage und Redaktionen, freie Journalisten, Stringer und einheimische Helfer besser zu schützen sowie den Quellen- und Informantenschutz zu stärken </li><li>an nationale Regierungen, die UN-Resolution 1738 umzusetzen, mit der sie sich vor fünf Jahren dazu verpflichtet haben, Journalisten gegen Gewalt zu schützen und Übergriffe strafrechtlich zu verfolgen</li><li>an die internationale Gemeinschaft, die Satzung des Internationalen Strafgerichtshofs zu überarbeiten und Journalisten, ähnlich wie humanitäre Helfer, unter besonderen Schutz zu stellen</li></ul>
Die vollständige Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ finden Sie <link fileadmin/rte/docs/2012/120504_Liste_Feinde_der_Pressefreiheit.pdf - download "Liste der Feinde der Pressefreiheit">hier</link>.
<br /><b>Pressekontakt:</b><br />Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></div>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Best of the Blogs“: Preise für Blogs über Bangladesch und Tibet</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/best-of-the-blogs-preise-fuer-blogs-ueber-bangladesch-und-tibet/</link>
			<description>Der bengalische Blogger Abu Sufian wurde am 3. Mai mit dem Jurypreis des „Reporter ohne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Der bengalische Blogger Abu Sufian wurde am 3. Mai mit dem Jurypreis des „Reporter ohne Grenzen“-Awards ausgezeichnet. Der Publikumspreis geht an den Blog „Invisible Tibet“, den die Schriftstellerin Tsering Woeser von Peking aus betreibt. Mit dem Preis ehrt <i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) Blogger, die sich in herausragender Weise für freie Meinungsäußerung einsetzen. Er wird seit 2005 im Rahmen des „BOBs – Best of the Blogs“-Wettbewerbs der <i>Deutschen Welle</i> verliehen.
<b>Abu Sufian</b> aus Bangladesch arbeitet als Reporter für die Online-Zeitung <i>bdnews24.com</i>. Auf seinem&nbsp;<link http://blog.bdnews24.com/author/abusufianIR - external-link-new-window "Opens external link in new window">Blog </link>berichtet er über Rechtswillkür und Korruption. Er fordert die bengalischen Behörden zu mehr Transparenz auf und setzte sich zuletzt für eine konsequente Aufklärung der brutalen Morde an zwei Journalisten ein, die in der bengalischen Blogosphäre breit diskutiert wurden. Sufian riskiere sein Leben, „indem er über heikle Themen berichtet, die von den traditionellen Medien nicht behandelt werden“, so die Jury. <br /><br />Menschenrechtsverletzungen in Tibet sind das Thema von&nbsp;<link http://woeser.middle-way.net/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">„Invisible Tibet“</link>. Die tibetische Schriftstellerin <b>Tsering Woeser</b> berichtet von Peking aus über die schwierige Situation der Menschen in Tibet und durchbricht mit ihren Einträgen die Informationsblockade der chinesischen Behörden. Woeser schreibt über die Selbstverbrennungen tibetischer Mönche und über Verhaftungen von Intellektuellen. Sie scheut sich nicht, die chinesische Tibet-Politik offen zu kritisieren. Im März wurde sie unter Hausarrest gestellt. <br /><br />Der „Reporter ohne Grenzen“-Preis ist eine von 17 Kategorien des internationalen Blog-wettbewerbs der Deutschen Welle „BOBs – Best of the Blogs“. Zur zwölfköpfigen Jury zählte in diesem Jahr unter anderem der chinesische Blogger Isaac Mao<b>,<b></b> </b>einer der Organisatoren der „Chinese Blogger Conference“, sowie die Internet-Referentin von <i>Reporter ohne Grenzen</i>, Lucie Morillon. <br /><br />Im vergangen Jahr ging der Jurypreis des „Reporter ohne Grenzen“-Awards an den Blog „Juárez im Schatten des Drogenhandels“ der spanischen Journalistin Judith Torrea. Auf ihrem&nbsp;<link http://juarezenlasombra.blogspot.com / - external-link-new-window>Blog </link>berichtet sie über die Brutalität der Drogenkartelle und die Korruption der Polizei in Nordmexiko. Den Publikumspreis erhielt der Blog der regierungskritischen Zeitung&nbsp;<link http://novayagazeta.livejournal.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Nowaja Gaseta </link>in Russland. Die Zeitung ist für ihre Berichterstattung über Korruption, Polizeigewalt und die Konflikte im Kaukasus international bekannt. <br /><br />Überreicht werden die Preise auf dem Deutsche Welle Global Media Forum am 26. Juni 2012 in Bonn.<br /><br />Weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie unter dem folgenden&nbsp;<link http://bit.ly/IJ9WSP - external-link-new-window "Opens external link in new window">Link</link>.<br /><br /><b>Pressekontakt:<br /></b>Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 202 15 10 – 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ROG kritisiert erniedrigende Haftbedingungen</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/aserbaidschan-rog-kritisiert-erniedrigende-haftbedingungen/</link>
			<description>Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die Haftbedingungen für den aserbaidschanischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Reporter ohne Grenzen </i>(ROG) ist schockiert über die Haftbedingungen für den aserbaidschanischen Fernsehjournalisten <b>Saur Gulijew</b>. „Gulijew&nbsp;wird psychisch und physisch unter Druck gesetzt“, so die Organisation, „sein Gesundheitszustand hat sich stark verschlechtert“. Aserbaidschanische Parlamentsabgeordnete wiesen bei einem Gespräch mit ROG in Berlin den Vorwurf zurück, der Journalist werde im Gefängnis schikaniert.<br /><b></b>
Saur Gulijew, Chef des regionalen Fernsehsenders <i>Chajal TV</i>, war am 13. März nach Protesten in der nordaserbaidschanischen Stadt Quba festgenommen worden. Bei Unruhen wurden dort Anfang März mehrere Menschen verletzt, der regionale Gouverneur verlor seinen Posten. <br /><br />Trotz seines schlechten Gesundheitszustands wurde Gulijew seit seiner Verhaftung mehrmals verlegt. Wärter erniedrigten ihn, indem sie ihn zwangen, nackt über den Korridor zu laufen. Vor seiner Verlegung in ein Bakuer Gefängnis am 14. April verweigerte man Gulijew jegliche medizinische Behandlung. Der Journalist hat ein Magengeschwür und leidet unter inneren Blutungen. <br /><br />ROG-Informationen zufolge verhörten ranghohe Beamte der Abteilung für Organisierte Kriminalität des aserbaidschanischen Innenministeriums Gulijew wiederholt mehrere Stunden lang mit auf dem Rücken gefesselten Händen. Sie werfen ihm vor, das Youtube-Video mitproduziert zu haben, das die Proteste in Quba ausgelöst hatte. Wilajat Ejwazow, stellvertretender Innenminister Aserbaidschans, drohte bei einem der Verhöre, Gulijew werde verurteilt, egal ob er sich schuldig bekenne oder nicht.<br /><br />Abgeordnete des aserbaidschanischen Parlaments bestritten am Donnerstag (26. April) ROG gegenüber, dass die Behörden den inhaftierten Journalisten schikanieren. „Der Fall wird instrumentalisiert“, so Tschingis Ganisada vom Parlamentsausschuss für Rechtspolitik und Staatsaufbau. Er versprach, sich nach seiner Rückkehr mit den Anwälten des Reporters zu treffen und den Fall zu prüfen. Ganisada und sein Kollege Asaj Gulijew, Vorsitzender des Staatlichen Rates für die Unterstützung nichtstaatlicher Organisationen, halten sich seit Mittwoch in Berlin auf. Am Donnerstagvormittag kamen sie zu einem Gespräch in die Geschäftsstelle von <i>Reporter ohne Grenzen</i>. <br /><br />Informationen zu den Protesten in Quba finden Sie&nbsp;<link http://bit.ly/IOnhPD - external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>.&nbsp;<br /><br />Weitere Meldungen in englischer Sprache finden Sie&nbsp;<link http://en.rsf.org/azerbaijan.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>. <br /><br /><b>Pressekontakt:<br /></b>Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 202 15 10 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fotos für die Pressefreiheit 2012: ROG präsentiert neuen Buchband</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/fotos-fuer-die-pressefreiheit-2012-buchvorstellung/</link>
			<description>Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (ROG) den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai veröffentlicht <i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) den Band „Fotos für die Pressefreiheit 2012“. Er verbindet die Bilder international renommierter Fotografen mit Texten erfahrener Auslandskorrespondenten. Das Buch dokumentiert die Ereignisse des vergangenen Jahres vor allem in den Staaten, in denen unabhängige Medien unter Druck stehen.<link http://bit.ly/IavAFz - external-link-new-window "Opens external link in new window"> ROG hat es am 3. Mai um 19 Uhr im Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin vorgestellt</link>.<br /><br />Ein Schwerpunkt des neuen Fotobuchs liegt auf den arabischen Ländern. In Libyen hat der US-amerikanische Fotograf <b>Michael Christopher Brown</b> das Grauen des Krieges mit der Handykamera festgehalten. Er überlebte einen Angriff, bei dem zwei seiner Kollegen ums Leben kamen, und erinnert an ihre letzten Tage. Eine Bildserie von <b>Simon Norfolk</b> aus Syrien, das für ausländische Reporter offiziell gesperrt ist, illustriert eindrucksvoll den Pomp, mit dem sich das Assad-Regime selbst inszeniert. Die Angst und die Wut der Aufständischen treten in der dazugehörigen Reportage umso deutlicher hervor. In Tunesien, wo jahrelang das Bild von Staatschef Ben Ali die Straßen beherrschte, nehmen die Menschen nach dessen Sturz ihr Land wieder in Besitz. In einer Aktion des französischen Fotografen plakatierten sie überlebensgroße Schwarz-Weiß-Porträts einfacher Tunesier an prominenten Orten: auf der Fassade der zerstörten Parteizentrale in Tunis, auf Triumphbögen oder ausgebrannten Autowracks.<br /><br />In einer weiteren Bildserie parodiert der Künstler <b>Kenneth Tin-Kin Hung</b> das Überwachungssystem in China. Er spickt seine Collagen mit Wortspielen und Symbolen jener Geheimcodes, mit denen chinesische Internetnutzer die Zensur umgehen. Zurückhaltender, aber nicht weniger eindringlich wirken die Fotos aus anderen Ländern: In Japan dokumentiert Dominic Nahr die Stille nach der Katastrophe in Fukushima. Der Ungar <b>Tamas Dezso</b> führt in poetischen Bildern an Orte fernab politischen Tumults und <b>Francesco Zizola</b> folgt im jüngsten Staat der Erde jungen Hirten in die Steppen Südsudans. <br /><br />Rund 20 Fotografen und zehn Autoren haben ihre Werke für das ROG-Fotobuch unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Mit dem Verkauf der Bücher finanziert ROG Öffentlichkeitsarbeit, Anwaltskosten und medizinische Hilfe für verfolgte Journalisten. 2010 wurde der Bildband mit dem kress Award für den besten Relaunch ausgezeichnet.<br /><br />INTERVIEWANGEBOT:<br /><b>Michael Christopher Brown</b>, Fotoreporter (in englischer Sprache)<br />Die Bilder und Tagebuchaufzeichnungen des US-amerikanischen Fotoreporters <b>Michael Christopher Brown</b> im ROG-Fotobuch 2012 sind erschütternde Zeugnisse der Kriegsgräuel in Libyen. Brown überlebte im April 2011 einen Angriff, bei dem zwei seiner Kollegen ums Leben kamen, und erinnert an ihre letzten Tage. Er veröffentlichte u.a. in Newsweek, Geo und The New York Times, seit 2005 ist er als Fotograf bei National Geographic unter Vertrag. Die im ROG-Fotobuch abgedruckten Aufnahmen hat Brown mit seinem iPhone gemacht, weil seine Kamera unmittelbar nach der Ankunft in Libyen kaputt gegangen war. Inzwischen betrachtet er das als Vorteil: „Es hat mich davon befreit, mich mit Technik und Handwerk aufzuhalten und mehr darüber nachzudenken, was ich fotografiere und warum.“<br />&nbsp;<br /><i>Reporter ohne Grenzen (Hrsg.): Fotos für die Pressefreiheit 2012, 104 Seiten, 12 Euro, ISBN 978-3-937683-37-9</i>
Pressefotos/ Cover finden Sie&nbsp;<link http://www.reporter-ohne-grenzen.de/publikationen/pressedownloads-fotobaende/rog-fotoband-2012/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>. 
<link http://bit.ly/HZKB7m - external-link-new-window "Opens external link in new window">Direkt bestellen und ROG unterstützen.</link><br /><br /> 
<b>Pressekontakt:</b><br />Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 202 15 10 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link> ]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 11:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Christian Mihr: Neuer Leiter der Geschäftsstelle </title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/christian-mihr-uebernimmt-leitung-der-geschaeftsstelle-in-berlin/</link>
			<description>Reporter ohne Grenzen (ROG) hat einen neuen Geschäftsführer. Der 35-jährige Diplom-Journalist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Reporter ohne Grenzen </i>(ROG) hat einen neuen Geschäftsführer. Der 35-jährige Diplom-Journalist <b>Christian Mihr</b> war bisher beim Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung<i><link http://www.n-ost.org/ - external-link-new-window "Opens external link in new window"> n-ost</link></i> in Berlin Redaktionsleiter der täglichen Presseschau <i><link http://www.eurotopics.net/de/home/presseschau/aktuell.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">euro|topics</link></i> sowie Leiter der medienpolitischen Projekte. <br /><br />Davor hat er in Deutschland, Ecuador und Russland als Journalist, Dozent in der journalistischen Aus- und Weiterbildung sowie in der entwicklungspolitischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet – unter anderem für die Robert Bosch Stiftung in Rostow am Don und am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn. 
Christian Mihr löst als Geschäftsführer<b> Christian Rickerts</b> ab, der am 1. März nach fast drei Jahren erfolgreicher Tätigkeit zur Bertelsmann Stiftung nach Gütersloh wechselte und dort die Leitung Corporate Communications der Bertelsmann Stiftung übernommen hat.<br /><br />Auf Wunsch senden wir Ihnen gern ein hoch auflösendes Porträtfoto zu.
&nbsp;<b><br />Pressekontakt:</b><br /> Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 202 15 10 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwangsräumungen: Unabhängiger Journalist bewusstlos geschlagen</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/zwangsraeumungen-unabhaengiger-journalist-bewusstlos-geschlagen/</link>
			<description>ROG ist schockiert über den Angriff auf den unabhängigen Journalisten Idrak Abbasow in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über den Angriff auf den unabhängigen Journalisten <b>Idrak Abbasow</b> in Aserbaidschan. Der 35-jährige Reporter dokumentierte gestern Zwangsumsiedlungen in der Nähe von Baku, als Sicherheitsleute der staatlichen Ölfirma Socar ihn bewusstlos schlugen und ihm seine Kamera abnahmen. Abbasow liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Auch andere Journalisten wurden verletzt, darunter die Korrespondentin der oppositionellen Zeitung <i><link http://www.musavat.com/new/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Jeni Musawat</link></i>, <b>Gunaj Musajewa</b>.&nbsp;
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">“Die Regierung muss umgehend Untersuchungen einleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, sonst macht sie sich zum Mittäter“, so ROG. Die Organisation verweist auf die Beschwerden zahlreicher Bürger über das Vorgehen der Behörden bei Umsiedlungen und Neubauten vor dem Eurovision Song Contest.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">In dem Dorf Sulutapa bei Baku kämpfen private Hausbesitzer seit Monaten mit dem staatlichen Ölkonzern Socar um die Eigentumsrechte an Grundstücken. Unter dem Vorwand, es handele sich um baufällige Gebäude, wurden bereits zahlreiche Häuser ohne Gerichtsbeschluss abgerissen. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Als Socar am Mittwoch erneut Häuser zerstören wollte, war Abbasow mit einem Filmteam vor Ort. Angestellte des Konzerns nahmen dem Reporter die Kamera ab, warfen ihn zu Boden und traten mehrmals auf ihn ein. Er wurde mit einer Gehirnerschütterung und mehreren Brüchen ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand, so die Ärzte, sei kritisch, aber nicht lebensbedrohlich. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Idrak Abbasow, der für die unabhängige Zeitung <i><link http://www.zerkalo.az/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Zerkalo</link></i> und die aserbaidschanische NGO <i><link http://www.irfs.az/component/option,com_frontpage/Itemid,1/lang,eng/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Institut für die Freiheit und Sicherheit von Reportern</link></i> (IRFS) arbeitet, wurde erst kürzlich für seine hartnäckige Berichterstattung über Zwangsenteignung und die illegale Zerstörung von Häusern ausgezeichnet: Am 28. März verlieh die Londoner NGO <i><link http://www.indexoncensorship.org/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Index on Censorship</link></i> ihm den&nbsp;<link http://www.indexoncensorship.org/awards-winners/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Preis für Meinungsfreiheit</link>. Im September 2011 war Abbasows eigenes Haus teilweise abgerissen worden.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Zwei Tage vor dem Angriff auf den Reporter hatte Präsident Ilcham Alijew nach einer Kabinettssitzung in Baku einen „Informationskrieg“ des Auslands gegen Aserbaidschan beklagt. Auf die wachsende Kritik an den Menschenrechtsverletzungen in seinem Land anwortete er: „Bei uns herrschen Demokratie, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit.“ Reporter ohne Grenzen führt Alijew auf der Liste der weltweit größten Feinde der Pressefreiheit.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Weitere Informationen finden Sie unter: <link http://www.pressefreiheit-fuer-baku.de/>www.pressefreiheit-fuer-baku.de</link></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Informationen in englischer Sprache finden Sie unter: <link http://bit.ly/HRShxm>http://bit.ly/HRShxm</link></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><b>Pressekontakt:</b> <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Protest gegen Zensur vor dem Formel 1-Rennen am Wochenende </title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/bahrain-protest-gegen-zensur-vor-dem-formel-1-rennen-am-wochenende/</link>
			<description>Vor dem Formel 1-Rennen in Bahrain protestiert ROG mit einer Petition gegen die Verfolgung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Vor dem Formel 1-Rennen in Bahrain protestiert <i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) mit einer&nbsp;<link http://www.rsf.org/petitions/f1bahrein/en.php - external-link-new-window "Opens external link in new window">Petition</link> gegen die Verfolgung regimekritischer Journalisten in dem Golfstaat.&nbsp;<link http://www.anhri.net/en/?p=7949 - external-link-new-window "Opens external link in new window">In einem offenen Brief</link> an Staatsoberhaupt Hamad bin Issa al Chalifa forderte ROG in dieser Woche zusammen mit anderen Menschenrechtsorganisationen zudem die sofortige Freilassung inhaftierter Blogger und Journalisten.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Bahrain ist einer der gefährlichsten Orte für Journalisten weltweit. <i>Reporter ohne Grenzen</i> zählt den König von Bahrain zu den Feinden der Pressefreiheit. Seit Beginn der Demonstrationen gegen das Königshaus im Februar 2011 versucht die Staatsspitze mit allen Mitteln, Berichte über die Proteste und deren brutale Niederschlagung zu verhindern. Ausländische Reporter dürfen seither nicht mehr einreisen. Lokale Online-Aktivisten, Journalisten und vor allem Fotografen werden bei Demonstrationen systematisch bedroht und angegriffen. Viele wurden festgenommen und von Militärgerichten zu Haftstrafen verurteilt. In Gefängnissen ist Folter weit verbreitet. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Die in London ansässige <link http://www.facebook.com/pages/Bahrain-Press-Association/219057414797790 - external-link-new-window "Opens external link in new window"><i>Bahrain Press Association</i></link> zählt seit Februar 2011 mehr als 140 Fälle, in denen Journalisten aufgrund ihrer Berichte entlassen, gefangen genommen oder Opfer von Gewalt wurden. Zwei Internet-Aktivisten und ein Herausgeber bezahlten ihren Kampf um unabhängige Berichterstattung mit dem Leben.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Im aktuellen ROG-Internetbericht gehört Bahrain zu den Staaten mit der stärksten Online-Zensur weltweit. Regierungskritischer Inhalt wird im Internet systematisch gesperrt, die Verbreitung von Fotos und Filmen der Demonstrationen verhindert. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Gleichzeitig lanciert die Regierung mit Hilfe benachbarter Golfstaaten gezielte Image-Kampagnen, die Bahrein als politisch stabiles und sozial fortschrittliches Land darstellen sollen. Dass dies zumindest teilweise erfolgreich ist, liegt auch am Schweigen der internationalen Gemeinschaft. Zensur und Unterdrückung nehmen in Bahrain immer stärker zu.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Erheben Sie Ihre Stimme, unterzeichnen Sie die Petition gegen die Verfolgung kritischer Journalisten: <link http://bit.ly/HFG7YZ>http://bit.ly/HFG7YZ</link></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Den Brief an König Hamad bin Issa al Chalifa finden Sie unter: <link http://bit.ly/IP2PwR>http://bit.ly/IP2PwR</link></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Aktuelle Berichte zur Lage in Bahrain finden Sie unter: <link http://bit.ly/t0ae8G>http://bit.ly/t0ae8G</link></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Den aktuellen Bericht „Feinde des Internets“ finden Sie unter: <link http://bit.ly/wgRZvp>http://bit.ly/wgRZvp</link>&nbsp; </p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><b>Pressekontakt:</b> <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fotos für die Pressefreiheit 2012: Einladung zur Buchpräsentation</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/fotos-fuer-die-pressefreiheit-2012-einladung-zur-buchpraesentation/</link>
			<description>Der Band „Fotos für die Pressefreiheit 2012“ dokumentiert in Bildern und Texten die Ereignisse des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Einladung zur Buchpräsentation</b>:<br /> <b><i>FOTOS FÜR DIE PRESSEFREIHEIT 2012</i></b>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">am <b>3. Mai 2012</b> um <b>19 Uhr </b></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">im <b>Kulturkaufhaus Dussman</b><b><b></b>n</b><br />(KulturBühne an der Sphinx)</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><i><b>Friedrichstraße 90</b>, <b>10117 Berlin</b> </i></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">mit <b>Jasmin Tabatabai</b>, <b>Michael Christopher Brown</b> und <b>Gemma Pörzgen</b> (Moderation) </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Der Band „Fotos für die Pressefreiheit 2012“ dokumentiert in Bildern und Texten die Ereignisse des vergangenen Jahres – vor allem in Staaten, in denen unabhängige Medien unter Druck stehen. Er hält die euphorischen Momente der ägyptischen Revolution fest und die Stille nach dem Unglück in Fukushima. Er zeigt, wie die syrische Diktatur sich selbst inszeniert und wie die Menschen in Tunesien ihr Land wieder in Besitz nehmen. Der US-amerikanische Fotoreporter Michael Christopher Brown hält seine Handykamera auf die Gräuel des libyschen Bürgerkriegs und der Künstler Kenneth Tin-Kin Hung übersetzt die Geheimcodes chinesischer Internetnutzer in Bilder.<b> <br /></b></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><b>---</b></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Der US-amerikanische Fotoreporter MICHAEL CHRISTOPHER BROWN arbeitet unter anderem für Newsweek, Geo und The New York Times. Seine Bilder und Tagebuchaufzeichnungen aus Libyen im ROG-Fotobuch 2012 lassen den Leser unmittelbar am Kampfgeschehen teilhaben. Für Brown wurde der Einsatz zum Alptraum: Zwei seiner Kollegen kamen bei einem Mörserangriff ums Leben. Brown erinnert an sie, stellvertretend für viele mutige Berichterstatter in Krisengebieten.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Die deutsch-iranische Schauspielerin JASMIN TABATABAI wirkte 2010 beim Dokumentarfilm „The Green Wave“ mit, der die grüne Protestwelle im Iran 2009 anhand von Facebook-Nachrichten, Twitter-Botschaften und Blog-Einträgen rekonstruiert. Ein Jahr zuvor spielte sie in „Altiplano“ eine gefeierte Kriegsfotografin, die in den Anden über den Kampf der Bevölkerung gegen Quecksilberminen recherchiert.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">GEMMA PÖRZGEN ist freie Journalistin in Berlin und Mitglied im Vorstand von Reporter ohne Grenzen. Sie wuchs in Moskau auf, studierte in München Politik, Slawistik und Osteuropäische Geschichte. Nach einem Volontariat bei der Frankfurter Rundschau war Pörzgen dort als Nachrichtenredakteurin mit Osteuropa-Schwerpunkt tätig. Später arbeitete sie als Südosteuropakorrespondentin in Belgrad und als Nahostkorrespondentin in Israel. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">---</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Bei Nachfragen und für Rezensionsexemplare wenden Sie sich bitte an: </p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal; ">Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal; "></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal; "></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internet-Experte ohne Anklage in Haft / ROG befürchtet digitale Apartheid</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/internet-experte-ohne-anklage-in-haft-rog-befuerchtet-digitale-apartheid/</link>
			<description>ROG fordert die sofortige Freilassung des iranischen Internet-Experten Mohammad Solimaninja. Er...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die sofortige Freilassung des iranischen Internet-Experten <b>Mohammad Solimaninja</b>. Er sitzt seit drei Monaten im Gefängnis und wird nach Informationen von ROG massiv unter Druck gesetzt, die Regierung beim Aufbau eines „nationalen Internets“ zu unterstützen.&nbsp;
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Solimaninja hatte das populäre Business-Netzwerk <i><link http://u24.ir/login.aspx?ReturnUrl=%2fhome.aspx - external-link-new-window "Opens external link in new window">u24</link></i> betrieben und die Webseiten zahlreicher iranischer Nichtregierungsorganisationen betreut. Am 10. Januar wurde er vor ein Revolutionstribunal in Karadsch geladen und anschließend verhaftet. Beamte des Ministeriums für Nachrichtenwesen und Sicherheit durchsuchten sein Haus und beschlagnahmten Computer, Festplatten und CDs. <i>u24</i> ist seither nicht mehr zugänglich. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Seit einem Monat wird Solimaninja im berüchtigten Trakt 209 des Geheimdienstministeriums im Evin-Gefängnis in Teheran gefangen gehalten – bisher ohne Anklage. Seiner Familie zufolge ist er in einen Hungerstreik getreten, um gegen die Haftbedingungen zu protestieren. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Iran ist nach China das größte Gefängnis für Internetaktivisten weltweit. Derzeit sitzen dort 19 Blogger und andere Online-Aktivisten in Haft, vier von ihnen wurden Anfang 2012 zum Tode verurteilt. Die Führung in Teheran blockiert Dienste wie <i>Facebook</i>, <i>Twitter</i> oder <i>YouTube</i>. Seit Jahresbeginn müssen sich Besucher von Internet-Cafés ausweisen, die Betreiber sind verpflichtet, sechs Monate lang die Protokolle besuchter Webseiten aufzubewahren. Ein &quot;Hoher Rat für den Cyberspace&quot; soll künftig die Internet-Kontrolle bündeln. Medienberichte, wonach Iran den Zugang zum internationalen Internet ab Mai dauerhaft abschalten wolle, wies das Regime in Teheran unterdessen zurück. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">In seinem Bericht „Feinde des Internets“ vom 12. März 2012 beschreibt <i>Reporter ohne Grenzen</i> ausführlich die Zensurmaßnahmen des iranischen Regimes: „Bereits jetzt können Iraner, die es nicht wagen oder nicht in der Lage sind, die Zensur zu umgehen, nur noch ein von kritischen Inhalten gesäubertes Internet nutzen. Für sie ist das nationale Internet seit Jahren Realität.“ </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">ROG fürchtet, dass sich der Iran sich mit seinen Plänen zur Online-Zensur einem zweigeteilten Internet annähert, in dem Regierungsbeamte, religiöse Führer und wichtige Unternehmer Zugang zum weltweiten Internet behalten, während die Mehrheit der Bevölkerung nur noch ein zensiertes Intranet nutzen darf. „Die Staatspitze würde damit ihr eigenes Volk extrem benachteiligen“, heißt es im Internet-Bericht 2012, „das wäre eine digitale Apartheid.“ </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Weitere Details in englischer Sprache finden Sie unter:&nbsp;<link http://bit.ly/IYwS02 - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://bit.ly/IYwS02</link></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Der aktuelle ROG-Bericht „Feinde des Internets“ steht unter <link http://bit.ly/wA6CVZ>http://bit.ly/wA6CVZ</link> zum Download bereit.<b></b></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><b>Pressekontakt:</b> <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Razzia in palästinesischem Medienzentrum</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/razzia-in-palaestinesischem-medienzentrum/</link>
			<description>ROG verurteilt die Razzia israelischer Sicherheitskräfte im Medienzentrum der palästinensischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Razzia israelischer Sicherheitskräfte im Medienzentrum der palästinensischen Al-Quds-Universität in Ost-Jerusalem. „Das ist ein klarer Verstoß gegen internationales Recht“, so ROG. „Die israelischen Behörden tun alles, um die Etablierung unabhängiger palästinensischer Medien zu verhindern.“
Am 2. April waren israelische Polizisten in die Räume des Medienzentrums eingedrungen. Es gehört zum Institut für Moderne Medien der Al-Quds-Universität in Ost-Jerusalem und beherbergt unter anderem einen Radiosender und ein Online-Nachrichtenportal.
Am Tag der Razzia wollte das Zentrum das multimediale Online-Netzwerk <i><link http://www.honaalquds.net/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Houna Al-Quds</link></i> („Hier ist Jerusalem“) eröffnen. Die israelische Polizei verhinderte die Eröffnungsfeier und beschlagnahmte technische Ausrüstung und nahm zwei Angestellte des Zentrums, <b>Adel Ruisched</b> und Mohannad Isheman, fest. Sie sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.
Die israelischen Behörden begründeten die Razzia nach Angaben des Leiters des Medienzentrums <b>Mohammad Abu Arkub</b> damit, dass das Netzwerk Verbindungen zur Palästinensischen Autonomiebehörde unterhalte. Dieser ist nach israelischem Recht jede Aktivität in Jerusalem untersagt. Die Al-Quds-Universität wies diese Vorwürfe in einer&nbsp;<link http://www.alquds.edu/en/news/24515026-press-statement-%E2%80%93-israeli-army-invades-and-closes-university-community-media-center.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Pressemitteilung </link>zurück.
Einen Tag später verhafteten israelische Sicherheitskräfte einen palästinensischen Reporter in der Stadt Nablus im Westjordanland. Der 30-jährige <b>Muhammad Anwar Muna</b> arbeitet für die Nachrichtenagentur <i>Quds Press.</i> Er wurde zum wiederholten Mal festgenommen und saß insgesamt bereits mehr als vier Jahre im Gefängnis.
Vor gut einem Monat, am&nbsp;<link http://en.rsf.org/israel-israeli-troops-force-two-02-03-2012,41985.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">29. Februar</link>, hatten israelische Soldaten zudem zwei palästinensische Fernsehsender in Ramallah durchsucht und Ausrüstung beschlagnahmt. Zur Begründung hieß es, <i>Al-Watan</i> und <i><link http://www.imm.ps/qtv.php - external-link-new-window "Opens external link in new window">Al-Quds Educational TV</link></i> hätten keine Lizenz. Die beiden Sender mussten daraufhin ihre Arbeit einstellen. 
Weitere Informationen finden Sie in englischer Sprache unter&nbsp;<link http://bit.ly/Heubrz - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://bit.ly/Heubrz</link> .
<b>Pressekontakt</b>: <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 16:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwei Journalisten nahe der Grenze zur Türkei erschossen</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/zwei-journalisten-nahe-der-grenze-zur-tuerkei-erschossen/</link>
			<description>ROG ist bestürzt darüber, dass erneut zwei Journalisten in Syrien getötet wurden. Walid Blidi und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) ist bestürzt darüber, dass erneut zwei Journalisten in Syrien getötet wurden. <b>Walid Blidi</b> und <b>Nassim Terreri </b>kamen am 26. März bei einem Angriff syrischer Truppen in Darkusch nahe der syrisch-türkischen Grenze ums Leben. Ein weiterer Reporter wurde verletzt und in ein Krankenhaus in der türkischen Grenzstadt Antakya gebracht.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">„Wir verurteilen die gezielte Ermordung der beiden Journalisten“, so ROG. Die zwischen 28 und 32 Jahre alten Reporter waren zu Recherchen für eine Dokumentation über das Gebiet Idlib im Nordwesten Syriens unterwegs. Die Region gilt einer der Ausgangspunkte der Aufstände in Syrien. Walid Blidi ist britischer Staatsbürger mit algerischen Wurzeln, die Nationalität seines Kollegen ist bislang unklar. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">„Mitunter ist es sehr schwierig, Identität und Nationalität getöteter oder verletzter Journalisten festzustellen“, so ROG. Die Organisation appelliert an freie Journalisten, sich vor dem Einsatz in Krisengebieten entsprechend zu versichern und Kollegen über ihre Reisepläne zu unterrichten. Redaktionen müssten Kosten für Versicherungen und entsprechende Ausrüstung freiberuflicher Reporter in Krisengebieten übernehmen bzw. im Honorar berücksichtigen. </p>
Ausführliche Informationen zum Thema Sicherheit für Journalisten in Krisengebieten finden Sie unter: <span style="font-size:11.0pt; line-height: 115%; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;" lang="EN-US"><link http://bit.ly/H6gqKG><span lang="DE">http://bit.ly/H6gqKG</span></link></span>
Aktuelle Informationen zu inhaftierten Bürgerjournalisten und Reportern in Syrien finden Sie unter folgendem Link:&nbsp;<link http://bit.ly/HaMMZ8 - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://bit.ly/HaMMZ8</link>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><b>Pressekontakt</b>: <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal; "></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 12:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vor der Wahl: Aufsichtsbehörde verwarnt oppositionelle Zeitungen </title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/vor-der-wahl-aufsichtsbehoerde-verwarnt-oppositionelle-zeitungen/</link>
			<description>ROG ist besorgt darüber, wie die Staatsspitze in Birma vor der für den 1. April angesetzten Wahl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) ist besorgt darüber, wie die Staatsspitze in Birma vor der für den 1. April angesetzten Wahl die Medien einschüchtert. In den vergangenen Tagen mussten die Herausgeber mehrerer Zeitungen wegen kritischer oder satirischer Berichte vor der Medienaufsichtsbehörde PSRD erscheinen. „Dies widerspricht den Ankündigungen, die Behörde aufzulösen“, so ROG. „Offenbar versuchen die Machthaber, oppositionelle Medien wieder stärker zu kontrollieren.“
Noch in der vergangenen Woche hatte der birmanische Informationsminister Kyaw Hsan versprochen, mehr Freiheit in der Berichterstattung zuzulassen. „Diese Doppelzüngigkeit muss aufhören“, so ROG mit Blick auf Verwarnungen der Medienaufsichtsbehörde <i>PSRD</i> gegen die oppositionellen Zeitungen <i>Toetakyay</i> und <i>D-Wave</i>. 
Die Aufsichtsbehörde hatte den Herausgeber von <i>Toetakyay</i>, <b>Myint Naing</b>, am 23. März zum Verhör geladen. Seine Zeitung hatte den Übergang von der Militärherrschaft zu einer Zivilregierung Ende Februar mit einem ironischen Kommentar bedacht und den ehemaligen Militärführer Ne Win darin als „Ungeheuer“ bezeichnet. Nach Angaben des exil-birmanischen Nachrichtenportals <i><link http://www.mizzima.com/gallery/media-alert/6839-burmese-censors-warn-two-political-journals.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Mizzima News</link></i> beanstandete die <i>PSRD</i> diese und andere Passagen als „obszön“ und „nicht im Einklang mit der Politik der Behörde“ stehend. Herausgeber Naing musste sich schriftlich dazu verpflichten, künftig mehr auf die Wortwahl in der Zeitung zu achten. 
Bereits am 7. Februar lud die Behörde <b>Ohn Kyaing</b> vor, den Herausgeber von <i>D-Wave. </i>Das Magazin der oppositionellen Nationalen Liga für Demokratie (NLD) erscheint seit Januar und hatte am 6. Februar eine Karikatur über die Medienaufsichtsbehörde veröffentlicht. Die Zeichnung zeigt eine Zeitung mit dem Titel „Pressefreiheit“, die nicht in den „demokratischen Himmel“ aufsteigen kann, weil eine Kette namens Medienaufsicht sie daran hindert. 
Daneben gab es allerdings auch Hoffnungszeichen: Der von ROG unterstützte Exil-Radio- und TV-Senders <i><link http://www.dvb.no/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Demokratische Stimme Birmas</link> </i>berichtete am Mittwoch, das Verleumdungsverfahren gegen die Wochenzeitung <i>Modern Weekly</i> und deren Reporter <b>Thet Su Aung</b> sei eingestellt worden. <i>Modern Weekly</i> hatte in einem Bericht Straßenreparaturen in der Gegend um Mandalay kritisiert. Der Kläger, ein Bauingenieur der Regierung, zog die Klage nun überraschend zurück. <b>Kyaw Yin Myint</b>, Vertreter von <i>Modern Weekly</i>, äußerte sich erfreut über diese Entwicklung. Die Regierung versuche offenbar, ihr Verhältnis zu den Medien zu verbessern, sagte Myint. In einem zweiten Verleumdungsprozess gegen die Wochenzeitung <i><link http://www.vwkly.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">The Voice</link></i> wurde die Anhörung vertagt. Sie sollte ursprünglich am 22. März stattfinden, ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Für den 1. April sind in Birma Nachwahlen zum Parlament angesetzt, bei denen erstmals auch die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi als Kandidatin zugelassen ist. Die 66-Jährige war&nbsp; wenige Tage nach der Parlamentswahl am 7. November 2010 nach 15 Jahren aus dem Hausarrest entlassen worden. 
ROG und seine Partnerorganisation, der <i><link http://www.bma.co.cc/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Medienverband Birmas</link></i>, werden die Situation während der Wahl mit besonderer Aufmerksamkeit beobachten. 
Weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie unter: <link http://bit.ly/GZWisS>http://bit.ly/GZWisS</link> 
<b>Pressekontakt:</b> <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nach Protesten im Norden: zwei Journalisten in Untersuchungshaft </title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/nach-protesten-im-norden-zwei-journalisten-in-untersuchungshaft/</link>
			<description>ROG verurteilt das rigorose Vorgehen der aserbaidschanischen Behörden gegen Journalisten, die über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) verurteilt das rigorose Vorgehen der aserbaidschanischen Behörden gegen Journalisten, die über Unruhen im Norden des Landes berichtet haben. Mitte März waren mehrere Reporter festgenommen worden, für zwei von ihnen ordnete ein Gericht nun eine zweimonatige Untersuchungshaft an. „Diese Festnahmen haben keinerlei rechtliche Grundlage“, so ROG. Die Organisation fordert die sofortige Freilassung der beiden Journalisten, denen bis zu drei Jahren Haft drohen.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Auslöser der Proteste im nordaserbaidschanischen Quba war ein Youtube-Video, in dem sich der Gouverneur Rauf Habibow abfällig über die Bewohner der Stadt äußert. Am 1. März protestierten daraufhin etwa tausend Menschen vor dem Haus des Gouverneurs und forderten seinen Rücktritt. Die Polizei trieb die Menge Medienberichten zufolge mit Wasserwerfern und Tränengas auseinander. Dabei wurden mehrere Journalisten verletzt, unter anderem <b>Raschad Alijew</b>, Kameramann der lokalen NGO <i>Institut für die Freiheit und Sicherheit von Journalisten</i> (IRFS). Der umstrittene Gouverneur wurde einen Tag später entlassen.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Am 13. März nahm die Polizei in Quba vier Journalisten mit der Begründung fest, in die Unruhen verwickelt gewesen zu sein: den Chef des unabhängigen regionalen Fernsehsenders <i>Chajal TV</i>, <b>Wugar Gonagow</b>, seine Mitarbeiter <b>Saur Gulijew</b> und <b>Saur Mustafajew</b> sowie <b>Jamil Mammadli</b>, einen Reporter der Nachrichtenagentur <i>Polygon</i>. Mustafajew und Mammadli wurden nach zehn Tagen wieder freigelassen. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Für Gonagow und Gulijew hingegen ordnete ein Gericht in Baku am 22. März eine zweimonatige Untersuchungshaft an. Ihnen drohen bis zu drei Jahren Haft wegen Störung der öffentlichen Ordnung. Mit ihrem Anwalt durften sie bisher nicht sprechen. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Über die konkrete Anklage ist bisher wenig bekannt. „Die Behörden wollen offenbar herausfinden, von wem das Video stammt, das die Unruhen ausgelöst hat“, so ROG. „Die Medien dürfen nicht zu Sündenböcken gemacht werden“, fordert die Organisation. „Die aserbaidschanische Führung muss den Schutz journalistischer Quellen respektieren.“ </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><b>Pressekontakt:</b> <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Militär besetzt Staatsfernsehen </title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/-d27c3f5034/</link>
			<description>ROG verurteilt das Vorgehen des Militärs gegen Medien in Mali nach dem offensichtlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) verurteilt das Vorgehen des Militärs gegen Medien in Mali nach dem offensichtlichen Staatsstreich in dem westafrikanischen Land. Malische Soldaten hatten Präsident Amadou Toumani Touré am Mittwoch für abgesetzt erklärt und die Zentrale der staatlichen Rundfunkanstalt <link http://www.ortm-mali.tv/ - external-link-new-window "Opens external link in new window"><i>ORTM</i> </link>besetzt. Zahlreiche Radio- und Fernsehsender mussten ihr Programm unterbrechen. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">„Die Medien sind bei Putschversuchen oft das erste Ziel von Aufständischen, um so die Nachrichten zu kontrollieren“, erklärte ROG. „Die Bevölkerung von Mali hatte gestern keinerlei Zugang zu differenzierten Informationen, da private Medien nicht senden durften.“</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Malische Soldaten hatten gestern Nachmittag den Staatsender ORTM gestürmt und sämtliche Mitarbeiter gezwungen, das Gebäude zu verlassen. Zwölf Stunden später verhängte das Militär eine Ausgangssperre und erklärte alle staatlichen Institutionen für aufgelöst. Diese Meldung wird seitdem immer wieder im staatlichen Rundfunk gesendet. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Einzelne Radiosender haben heute Morgen die Ausstrahlung ihres Programmes fortgesetzt, darunter <i>Radio Kledu</i> (101.2 FM) und <i><link http://www.radiokayira.info/index.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Radio Kayira</link></i> (104.4 FM). Das Programm des Regionalfernsehens <link http://www.africabletelevision.com/v1/ - external-link-new-window "Opens external link in new window"><i>Africable</i> </link>hingegen ist nach wie vor unterbrochen.</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Ein malischer Journalist erklärte heute gegenüber ROG, dass die Situation derzeit schwer einzuschätzen sei: „Niemand weiß, was er glauben soll. Präsident Touré hat sich bisher nicht zu den Vorfällen geäußert.“ Die einzige Nachricht des bisherigen Staatsoberhauptes ist ein Tweet, in dem es heißt: „Es hat keinen Staatstreich in Mali gegeben, das ist nur eine Meuterei.“<b> <br /></b></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><b></b><b>Pressekontakt:</b> <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><br /> </p>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 18:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ROG empört über Schmutzkampagne gegen investigative Journalistin</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/rog-empoert-ueber-schmutzkampagne-gegen-investigative-journalistin/</link>
			<description>ROG ist empört über die Schmutzkampagne gegen die investigative Reporterin Khadija Ismayilova in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) ist empört über die Schmutzkampagne gegen die investigative Reporterin <b>Khadija Ismayilova</b> in Aserbaidschan. „Ismayilova ist eine der besten und mutigsten Journalistinnen des Landes“, so die Organisation. „Es ist nicht das erste Mal, dass man sie bedroht und zum Schweigen bringen will.“ Die Journalistin berichtet über Korruption, Machtmissbrauch und Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land.
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Ismayilova arbeitet für mehrere Zeitungen und Rundfunksender, unter anderem für den Auslandssender <i>Radio Free Europe</i> / <i>Radio Liberty</i>. Außerdem koordiniert sie ein Projekt zur Beobachtung von organisierter Kriminalität und Korruption in Aserbaidschan (<link http://www.reportingproject.net/occrp/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">OCCRP</link>). Sie hat mehrere Artikel über lukrative Auslandsgeschäfte der Präsidentenfamilie und über Korruption in der Staatsspitze veröffentlicht. Im Mai wird sie für ihre journalistische Arbeit mit dem Förderpreis Freie Presse Osteuropas der ZEIT-Stiftung ausgezeichnet. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Am 8. März hatte Khadija Ismayilova einen Brief erhalten, der neben intimen Fotos von ihr die Drohung enthielt, sie „extrem bloßzustellen“, sollte sie ihre Arbeit nicht einstellen. Die Journalistin reagierte darauf mit einem offenen Brief, in dem es unter anderem heißt: „Ich werde diese Erpressungskampagne aushalten und meine Tätigkeit fortsetzen. Als Journalistin, die ihre Arbeit ernst nimmt, bleibt mir nichts anderes übrig.“ </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Seit gestern kursiert im Internet ein Video, das Ismayilova in intimen Situationen zeigt. Es erschien auf einer Seite, die der Oppositionswebseite <link http://www.musavat.com/new/><i>Musavat.com</i></link><i> </i>täuschend ähnlich sieht. Sowohl der Vorsitzende der Oppositionspartei Musavat, als auch die Herausgeber der Zeitung <i>Musavat</i> haben jede Verbindung zu der gefälschten Internetseite abgestritten.<br /> <br /> Die Kampagne gegen die Reporterin wurde von der staatlich gelenkten Presse Aserbaidschans aufgegriffen und unterstützt. „Mit ähnlichen Methoden sollten bereits vor einigen Jahren unabhängige investigative Journalisten mundtot gemacht werden“, so <i>Reporter ohne Grenzen</i>. 2005 waren der &nbsp;Herausgeber der Oppositionszeitung <link http://www.azadliq.az/><i>Asadlig</i></link>, <b>Ganimat Zahid</b>, und sein Kollege <b>Aser Ahmedow</b> Ziel einer Verleumdungskampagne. Fünf Jahre später richteten sich ähnliche Versuche erneut gegen Ahmedow und zwei weitere Mitarbeiter von <i>Asadlig</i>, <b>Gan Turali</b> und <b>Natig Gulah Medoghu</b>. </p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal">Reporter ohne Grenzen zählt den aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew zu den Feinden der Pressefreiheit. Die Organisation ruft dazu auf, eine <link http://www.ipetitions.com/petition/khadija/>Petition</link> zur Unterstützung Ismayilovas zu unterzeichnen.<b> <br /></b></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal"><b>Pressekontakt:</b> <br /> Ulrike Gruska<br /> Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /> <link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link></p>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ROG: Außenminister Guido Westerwelle muss sich in Baku für Pressefreiheit einsetzen</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/rog-aussenminister-guido-westerwelle-muss-sich-in-baku-fuer-pressefreiheit-einsetzen/</link>
			<description>Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert den deutschen Außenminister Guido Westerwelle auf, sich bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Reporter ohne Grenzen</i> (ROG) fordert den deutschen Außenminister Guido Westerwelle auf, sich bei seinen Gesprächen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku am 14. März für die Freilassung inhaftierter Blogger und Journalisten einzusetzen. Vor dem Finale des Eurovision Song Contest am 26. Mai in Baku macht ROG auf die schwierige Lage der Medien in dem südkaukasischen Land aufmerksam. Das aserbaidschanische Regime kontrolliert Presse und Rundfunk fast vollständig und instrumentalisiert die Justiz, um kritische Journalisten mundtot zu machen.<br /><br />„Anders als die European Broadcasting Union sind wir der Meinung, dass der ESC keine unpolitische Musikveranstaltung ist“, heißt es in einem Brief von ROG an Westerwelle vom 2. März. „Der Song Contest ist ein europäischer Wettbewerb, der auf europäischen Werten wie Freiheit und Demokratie fußen sollte. Wir tragen deswegen eine besondere Verantwortung für diejenigen, die sich in Aserbaidschan für diese Werte einsetzen – in einem Klima der Angst und nicht selten unter Einsatz ihres Lebens.“<br /><br />Bei seinen Gesprächen in Baku müsse Westerwelle darauf dringen, dass vor und während des ESC eine ungehinderte Berichterstattung einheimischer und ausländischer Journalisten gewährleistet ist. Die Visavergabe müsse auch für nicht beim ESC akkreditierte Journalisten transparent ablaufen. Nach Informationen von ROG ist es für letztere derzeit sehr schwierig, ein Journalistenvisum für Aserbaidschan zu bekommen. <br /><br /><i>Reporter ohne Grenzen</i> betrachtet es mit Sorge, dass das ölreiche Aserbaidschan auch mit Hilfe deutscher PR-Agenturen versucht, sich das Bild eines modernen und offenen Landes zu geben. Der Song Contest, so ROG in dem Brief an Westerwelle, biete die Möglichkeit, in kritischen Artikeln die Kluft zwischen der glitzernden PR-Fassade und der bitteren Realität in Aserbaidschan darzustellen und denen zu helfen, die unter Repressionen leiden oder im Gefängnis sitzen. <br /><br />Dazu gehören der Herausgeber der regimekritischen Zeitung <i>Chural</i>,<b> Awas Zejnalli</b>, und der Blogger <b>Bachtijar Hajijew</b>. Zejnalli befindet sich seit November 2011 aus fadenscheinigen Gründen in Untersuchungshaft. Er hat in seinen Artikeln Präsident Ilcham Alijew kritisiert. Hajijew sitzt seit März 2011 im Gefängnis. Er hat über Facebook im Zuge der Aufstände in den arabischen Ländern zu Protesten in Aserbaidschan aufgerufen.<br /><br />Weitere Informationen finden Sie unter:&nbsp;<link http://www.pressefreiheit-fuer-baku.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://www.pressefreiheit-fuer-baku.de</link><br /><br />Eine Übersicht über die Verletzungen der Pressefreiheit in Aserbaidschan in den vergangenen Jahren finden Sie unter:<link http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/pics/Pressemitteilungen/Pressefreiheit_Aserbaidschan.pdf - external-link-new-window "Opens external link in new window"> http://bit.ly/whJnNF </link><br /><br /><br /><b>Pressekontakt</b>: <br />Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 / 202 15 10 16<br /><link presse@reporter-ohne-grenzen.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" /></link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ROG-Bericht &quot;Feinde des Internets&quot; 2012</title>
			<link>http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/rog-bericht-feinde-des-internets-2012/</link>
			<description>Zum Welttag gegen Internetzensur am 12. März veröffentlicht ROG den aktuellen Bericht über die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Welttag gegen Internetzensur am 12. März veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (ROG) den aktuellen Bericht über die „Feinde des Internets“. Er beschreibt Staaten mit massiver Online-Überwachung und dokumentiert deren Kontroll- und Zensurmaßnahmen. ROG zählt zwölf Länder zu den Feinden des Internets, 14 weitere stehen „unter Beobachtung“.
Vor allem die Umbrüche in den arabischen Ländern haben gezeigt, wie wichtig das Internet im Kampf gegen autoritäre Regime ist. Kritische Blogger mobilisierten über soziale Netzwerke zum Widerstand, Bürgerjournalisten füllten Lücken der Berichterstattung, wo konventionelle Medien zensiert und ausländische Reporter nicht zugelassen wurden. Viele Regierungen reagierten darauf mit verschärfter Online-Überwachung und versuchten, kritische Journalisten und Internetnutzer zum Schweigen zu bringen. Fast 200 Internet-Journalisten und Blogger wurden 2011 verhaftet, das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Derzeit sind weltweit rund 120 Blogger und Online-Aktivisten in Haft, vor allem in <b>China</b>, <b>Iran</b> und <b>Vietnam</b>. <br /><br />DIE „FEINDE DES INTERNETS“ 2012<br /><br />Folgende zwölf Staaten zählt Reporter ohne Grenzen zu den Feinden des Internets: <b>Bahrein</b>, <b>Belarus</b>, <b>Birma</b>, <b>China</b>, <b>Kuba</b>, <b>Iran</b>, <b>Nordkorea</b>, <b>Saudi Arabien</b>, <b>Syrien</b>, <b>Turkmenistan</b>, <b>Usbekistan </b>und <b>Vietnam</b>. Online-Inhalte werden in diesen Ländern stark gefiltert, kritische Blogger und Online-Journalisten ausfindig gemacht und unter Druck gesetzt. Die Liste der „Feinde des Internets“ ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend gleich geblieben. Neu hinzugekommen sind in <b>Bahrein </b>und Belarus. Dort hat sich die Lage stark verschlechtert.<br /><br />Vor allem <b>Iran </b>und <b>China </b>haben die Internet-Überwachung im vergangenen Jahr deutlich verstärkt. In China übt das Regime massiven Druck auf private Internetfirmen aus, damit diese sie bei der Zensur unterstützen. Iran hat ein eigenes „nationales Internet“ angekündigt.<br /><br />Sowohl im <b>Iran </b>als auch in <b>Vietnam </b>wurden im vergangenen Jahr zahlreiche Online-Aktivisten festgenommen. Im Iran sitzen derzeit 20, in Vietnam 18 von ihnen im Gefängnis. Der Iran unterstützt auch das Regime in <b>Syrien</b>, das Berichte über die Niederschlagung der Opposition unterdrückt, bei der Kontrolle des Internets. In <b>Turkmenistan </b>hat die Staatsspitze den Informationskrieg 2.0 vorerst gewonnen. <b>Nordkorea </b>hingegen kämpft damit, dass immer wieder Kommunikationstechnik über die chinesische Grenze geschmuggelt wird. In <b>Kuba </b>tragen Regierungsanhänger und Oppositionelle ihre Auseinandersetzungen vor allem im Internet aus. <b>Saudi Arabien</b> setzt derweil seine rigorose Online-Zensur fort. In <b>Usbekistan </b>setzten die Behörden alles daran, Diskussionen über die arabischen Revolutionen auf den Seiten von <i>Uznet</i> zu unterbinden. <b>Bahrein </b>wurde im vergangenen Jahr nahezu vollständig von der internationalen Berichterstattung abgeschnitten: Ausländische Journalisten kamen nicht ins Land, Blogger wurden verhaftet. Auch in <b>Belarus </b>hat Präsident Alexander Lukaschenko die Onlineüberwachung verstärkt, während sich das Land immer weiter politisch isoliert.<br /><br />Es gibt allerdings auch Zeichen der Hoffnung: In <b>Birma </b>hat das Militär Journalisten und Blogger freigelassen und gesperrte Webseiten freigegeben. Gesetze zur Internet-Überwachung sind jedoch nach wie vor in Kraft und die technischen Möglichkeiten zur Kontrolle weiterhin gegeben. ROG wird beobachten, ob Birma die begonnenen Reformen fortsetzt. Dies könnte dazu führen, dass das Land bald nicht mehr zu den „Feinden des Internets“ gehört.<br /><br />BEWEGUNG IN DER LISTE DER „LÄNDER UNTER BEOBACHTUNG“ <br /><br />Vierzehn Staaten stellt ROG im aktuellen Bericht „unter Beobachtung“. Dazu gehören <b>Australien</b>, <b>Ägypten</b>, <b>Eritrea</b>, <b>Frankreich</b>, <b>Indien</b>, <b>Kasachstan</b>, <b>Malaysia</b>, <b>Russland</b>, <b>Südkorea</b>, <b>Sri Lanka</b>, <b>Thailand</b>, <b>Tunesien</b>, <b>Türkei</b> und die <b>Vereinigten Arabischen Emirate</b>.<br /><br />Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr <b>Indien </b>und <b>Kasachstan</b>. In Indien hat die Regierung die Onlineüberwachung seit den Bombenanschlägen in Mumbai 2008 verschärft. Das kasachische Regime überwacht das Internet seit gewalttätigen Zusammenstößen bei Ölarbeiterstreiks im Südwesten des Landes besonders stark. <br /><br /><b>Venezuela </b>und <b>Libyen </b>hingegen stehen nicht länger auf der Liste der „Länder unter Beobachtung“. In <b>Libyen </b>ging mit dem Sturz Muammar al-Gaddafis eine Ära der Zensur zu Ende. Ein Gesetz von 2011 in <b>Venezuela</b>, das eine Gefahr für Internetfreiheit darstellen könnte, hat in der Praxis bisher kaum negative Folgen gehabt. Der Zugang zum Internet ist weitgehend frei. <br /><br /><b>Thailand </b>läuft Gefahr, bald zu den „Feinden des Internets“ zu gehören, sollte es weiterhin massiv Online-Inhalte filtern und Netzaktivisten wegen Beleidigung der Obrigkeit verhaften.<br /><br />WEITERE LÄNDER<br /><br />Auch in Ländern, die dieser Bericht nicht erwähnt, ist das Internet oft nicht vollständig frei, werden kritische Nutzer verfolgt und Online-Inhalte kontrolliert. ROG beobachtet insbesondere die Situation in <b>Aserbaidschan</b>, <b>Marokko</b>, <b>Pakistan </b>und <b>Tadschikistan </b>sehr genau.<br /><br /><br />INTERVIEWANGEBOTE<br /><br /><b>Matthias Spielkamp, Reporter ohne Grenzen</b><br />Matthias Spielkamp, Mitglied des ROG-Vorstands, lebt als freier Journalist, Blogger, Referent und Berater in Berlin. Als Journalist schreibt er vor allem über die Themen Internet-Politik, soziale und gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung und Urheberrecht. Spielkamp betreibt mehrere Online-Portale und Blogs wie das <i>immateriblog </i>sowie <i>Irights.info</i>. Als Experte für Online-Journalismus und Urheberrecht ist er zudem als Berater, Sachverständiger und Trainer tätig. Matthias Spielkamp hat Philosophie, Politik, Volkswirtschaft und Journalismus studiert.<br /><br /><b>Galima Bukharbaeva, Uznews</b> (spricht englisch und russisch)<br />Galima Bukharbaeva ist Chefredakteurin von <i>uznews.net</i>, einer unabhängigen Nachrichtenseite im Exil, die zu den wichtigsten Informationsquellen über Usbekistan gehört. Nach der brutalen Niederschlagung eines Aufstands im ostusbekischen Andischan 2005 musste Bukharbaeva das Land verlassen. Sie absolvierte ein Studienjahr in den USA und erhielt für ihre Berichterstattung über das Massaker von Andischan den Press Freedom Award 2006. Heute arbeitet Bukharbaeva von Berlin aus mit einem Netzwerk unabhängiger Journalisten in Usbekistan zusammen. Die Mitarbeiter von <i>Uznews</i> berichten aus Sicherheitsgründen anonym. Die Nachrichtenseite wird in Usbekistan von der Regierung blockiert. Leser im Land können sie nur über Proxyserver aufrufen. In Usbekistan, das Staatschef Islam Karimow autoritär regiert, existieren keine unabhängigen Medien. Ende Februar war <i>Uznews</i> massiven Hackerangriffen (DDoS-Attacken) aus dem asiatischen Raum ausgesetzt und konnte mehrere Tage nur eingeschränkt arbeiten. Als Grund für die Attacke vermutet Bukharbaeva kritische Artikel über ein Attentat auf einen usbekischen Oppositionellen in Schweden, in das möglicherweise der usbekische Geheimdienst verwickelt war.<br /><b><br /></b><br /><link fileadmin/rte/pics/Pressemitteilungen/Internetbericht-2012_ENG.pdf - download "Initiates file download">Zum Bericht&nbsp;&quot;Feinde des Internets 2012&quot; (englisch)</link><br /><br /><link fileadmin/rte/pics/Pressemitteilungen/Internetbericht-2012_FRZ.pdf - download "Initiates file download">Zum Bericht&nbsp;&quot;Feinde des Internets 2012&quot; (französisch)<br /></link> <br /><link fileadmin/rte/pics/Pressemitteilungen/Weltkarte_Internetzensur.pdf - download "Initiates file download">Zur Weltkarte Internetzensur 2012</link> 
<link http://march12.rsf.org/en/#ccenemies - external-link-new-window "Link in neuem Fenster öffnen">Zur internationalen ROG-Seite zum Welttag gegen Internetzensur </link>
<link http://www.reporter-ohne-grenzen.de/publikationen/themenberichte/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Zu den&nbsp;Internetberichten der vergangenen Jahre</link>
TERMINHINWEIS NETIZEN-PREIS: 
Am Montag, 12. März, zeichnet ROG einen Blogger oder Online-Journalisten für sein Engagement für Meinungsfreiheit im Internet mit dem Netizen-Preis aus. Er wird am Abend in Paris verliehen. ROG stellt den Gewinner am Montag in einer Pressemitteilung vor (Sperrfrist 12. März, 19 Uhr). 
Eine Liste der Nominierten finden Sie unter:&nbsp;<link http://en.rsf.org/netizen-prize-2012-27-02-2012,41938.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://bit.ly/ytI0MN</link>.
<b>Pressekontakt</b>:<br />Ulrike Gruska<br />Tel.: 030 / 202 15 10 – 16<br /><img alt="Opens window for sending email" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" />
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Internetbericht</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 19:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
