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Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar
 
Iran 16.07.10
ROG und Amnesty International verurteilen Haftbedingungen und Misshandlung politischer Gefangener

Reporter ohne Grenzen (ROG) und Amnesty International kritisieren in einer gemeinsamen Presseerklärung die Haftbedingungen politischer Gefangener im Iran auf das Schärfste. Mehr als 100 politische Inhaftierte werden derzeit unter menschenunwürdigen Bedingungen in Gefängnissen der Islamischen Republik festgehalten.

Die Haft hat beträchtliche Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit der Insassen. Viele von ihnen sind schwer krank, eine medizinische Behandlung bleibt Ihnen verwehrt. Aus Sicht der beiden Menschenrechtsorganisationen verfolgen die Behörden mit der Verweigerung von medizinischer Hilfe den Zweck, den Druck auf die Häftlinge und ihre Familien zu erhöhen.

„Die Behörden sind für die Gesundheit und Sicherheit aller Häftlinge verantwortlich. Sie müssen ihnen den Zugang zu einer angemessenen medizinischen Versorgung ermöglichen, wenn nötig, auch außerhalb der Haftanstalten“, fordern ROG und Amnesty International

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung (Englisch).



 

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