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Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar
 
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10 gute Gründe, Reporter ohne Grenzen zu unterstützen

Thomas Roth
Thomas Roth

Von Thomas Roth

1. Freiheit kann man nicht essen. Aber ohne Freiheit ist alles Essen so gut wie nichts. Das wissen all jene Journalistinnen und Journalisten, die in den Gefängnissen der Diktatoren, autoritärer Staaten oder anderer Verfolger sitzen. Damit wir von ihnen wissen – dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

2. Das Wissen alleine befreit sie noch nicht. Damit öffentlicher Druck entsteht und ihnen schließlich ganz konkret geholfen werden kann – dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

3. Pressefreiheit ist vielen von uns selbstverständlich. In vielen Gegenden der Welt ist das nicht so. Damit das nicht verschwiegen wird – dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

4. Demokratie ist nicht teilbar. Pressefreiheit gehört zu ihr. Genauso wie die Menschenrechte. Damit dieser Zusammenhang immer klar bleibt – dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

5. Medien gibt es viele. Mehr als je zuvor. Damit unter den Nachrichten das Wesentliche nicht verloren geht – dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

6. Bei der Kriegs- und Krisenberichterstattung versuchen die Konfliktparteien der internationalen Presse ihre Perspektive des Geschehens aufzuzwingen. Damit das wenigstens öffentlich wird – auch dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

7. Journalisten neigen zur Vereinzelung. Aber sie haben gemeinsame Interessen: weltweit. Um diese Interessen im Sinne der Pressefreiheit zu organisieren – dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

8. Nichts geht ohne Geld. Auch nicht Hilfe für betroffene Journalistinnen und Journalisten. Damit das gelingt – auch dafür braucht man Reporter ohne Grenzen.

9. Medien geben Orientierung. Auch unseren Kindern. Damit ihr Horizont sich erweitert und sie nicht in der Bedeutungslosigkeit der Bohlens und Naddels ertrinken – dazu braucht man Reporter ohne Grenzen.

10. Es gibt nur einen Grund, der nicht für Reporter ohne Grenzen spricht: Dass man sie nicht mehr braucht. Leider ist es umgekehrt – man braucht sie mehr denn je.

Also gilt wieder Grund eins.

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"Zur Lage der iranischen Journalisten in der Türkei" - Infoveranstaltung Universität Hamburg.

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„Von der Freiheit, die ich meine.“ - Dialog zum Internationalen Tag der Pressefreiheit. Landesvertretung NRW in Berlin.

April 2010
Verleihstart für die DVD "La Vida Loca" von Christian Poveda.

 

 
 

 

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"TATORTE" heißt der Band 2009. Mit Bildern von 10 Fotograf/innen, u.a. Benoit Aquin, Paolo Pellegrin, Taryn Simon. 

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"NAHTSTELLEN. Fotos für die Pressefreiheit" zeigt Bilder aus Kasachstan, Russland, Abchasien, der Ukraine, Weißrussland und Tschetschenien.