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Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar
 
China 25.12.09
Dissident Liu Xiaobo zu elf Jahren Gefängnis verurteilt

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die Verurteilung des Menschenrechtsaktivisten Liu Xiaobo zu elf Jahren Haft durch ein Pekinger Gericht am 25. Dezember auf das schärfste. Die Richter befanden den Dissidenten der „Untergrabung der Staatsgewalt“ für schuldig.

Als Begründung verwies das Gericht auf Internetartikel, die der Menschenrechtsverteidiger verfasst hatte sowie auf dessen Mitarbeit bei der Veröffentlichung des Reformmanifests „Charta 08“. Das Dokument ist eine von chinesischen Intellektuellen und Menschenrechtsaktivisten initiierte und im Internet veröffentlichte Petition für demokratische Reformen in China, die mittlerweile von mehr als 10.000 Menschen unterschrieben wurde.   

Liu Xiaobo wurde am 8. Dezember 2008 von der politischen Partei in Peking verhaftet. Der ehemalige Pekinger Philosophie-Professor engagierte sich in China seit Jahren für die Presse- und Meinungsfreiheit. Er setzt sich dafür ein, dass die chinesische Presse sich zu einem Gegengewicht zur allgegenwärtigen Kommunistischen Partei Chinas entwickelt.  

Ausführliche Informationen (auf Englisch) zu dem Urteil vom 25. Dezember lesen Sie hier.

 


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Reporter Daniele Mastrogiacomo stellt sein Buch "Tage der Angst" vor. Darin berichtet er über seine Entführung 2007 durch die Taliban in Afghanistan. In Hamburg mit Susanne Koelbl. In Kooperation mit ROG. Details hier.

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