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Reporter ohne Grenzen (ROG) unterstützt tatkräftig Medienschaffende in Not. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Journalisten vor.

Gefährlicher Einsatz für verhaftete Kollegen – ROG hilft iranischer Journalistin im Exilalltag
Iran/Deutschland 2011. Nach dem von Fälschungsvorwürfen begleiteten Wahlsieg von Mahmud Ahmadinedschad und der brutalen Niederschlagung der „Grünen“ Protestbewegung 2009 ist die Situation für unabhängige Journalisten und Oppositionelle im Iran unerträglich. Auch die Journalistin Negin Behkam, die für verschiedene oppositionelle Zeitungen schreibt, spürt das feindliche Klima. Als sie von dem Vizeminister des Ministeriums für Kultur und islamische Führung Mohammed Ali Ramin zu zahlreichen Verhaftungen ihrer Kollegen Auskunft einfordert, gerät sie ins Visier des Regimes und muss untertauchen. Mit Hilfe von Reporter ohne Grenzen erhält sie Zuflucht in Deutschland und Unterstützung in ihrem Exilalltag.
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Zeuge der „Grünen Bewegung“ in Lebensgefahr – ROG ermöglicht Ausreise aus Nordirak
Iran/Deutschland 2011: Nachdem Kaveh Ghoreishi aus dem iranischen Gefängnis entlassen wird, verlässt er seine Heimat. Er flieht in den Irak und schreibt dort unter anderem für das kurdische Onlineportal Roozonline. Im Zuge der Proteste von 2009 kehrt er jedoch zurück nach Teheran und berichtet über die „Grüne Bewegung“. Die iranischen Machthaber werden auf ihn erneut aufmerksam. Sein Versuch in ein für ihn sicheres Land, zu flüchten, scheitert. Erst mit Unterstützung von Reporter ohne Grenzen gelingt die Ausreise.
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Wenn Journalisten im Exil Anwalt der Zivilbevölkerung und Kollegen in ihrer Heimat werden
Sri Lanka/Deutschland 2011. Dass die Gräueltaten der sri-lankischen Armee an Zivilisten im August 2009 publik gemacht wurden, ist unter anderem Bashana Abeywardane zuzurechnen. Der sri-lankische im deutschen Exil lebender Journalist ist der Gründer der Organisation Journalist for Democracy (JDS), einem Blog, das die sri-lankische Öffentlichkeit regimeunabhängig informiert.
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Nach Todesdrohungen Zuflucht in Deutschland – Aufenthaltserlaubnis für pakistanische Journalistin
Pakistan 2009. Meera Jamal aus Pakistan arbeitete bis Oktober 2008 für die Tageszeitung Dawn. Sie berichtete über Themen wie das Recht auf Scheidung, mangelnde staatliche Hilfe bei Vergewaltigung und kritisierte den Unterricht in Koranschulen. Als sie über die Unterdrückung von Frauen im Namen des Islam berichtete, erhielt sie Morddrohungen und musste aus ihrer Heimat fliehen. Mit Hilfe von Reporter ohne Grenzen fand sie Schutz in Deutschland. Lesen Sie mehr.
Wegen angeblicher Blasphemie verurteilt – weltweiter Einsatz für inhaftierten afghanischen Journalisten bewirkt seine Freilassung
Afghanistan 2008/2009. Im Januar 2008 verurteilte ein Gericht in Masar-i Scharif den jungen afghanischen Journalisten Sayed Perwiz Kambachsch zum „Tod durch Erhängen“. Seit seiner Festnahme sorgte Reporter ohne Grenzen für internationale Öffentlichkeit. Wir setzten uns bei der afghanischen Regierung für Kambachsch ein, stießen Petitionen an, unterstützten seine Familie und kamen für die Anwaltskosten auf. Am 7.September 2009 verkündigt sein Anwalt die Freilassung Kambachschs. Lesen Sie mehr.
Verfolgt wegen Berichterstattung über weibliche Genitalverstümmelung – medizinische Behandlung für Journalistin aus Sierra Leone
Sierra Leone 2009. Manja Balama-Samba aus Sierra Leone wurde entführt, nachdem sie über die Folgen von Klitoris-Beschneidungen berichtete. In einem so genannten „Bundo-Busch“, dem Ort, an dem Beschneidungen stattfinden, hielt man sie mit Gewalt fest und setzte sie massiv unter Druck. Balama-Samba trug ein Trauma davon und brauchte medizinische Behandlung. Reporter ohne Grenzen kam für die Kosten auf. Lesen Sie mehr.
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