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Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar
 
Spendenaktion Iran

Exodus: Journalisten und Blogger fliehen aus dem Iran. Spenden Sie für die iranischen Flüchtlinge!

Über 100 Medienschaffende wurden seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 12. Juni 2009 festgenommen. Über 60 Journalisten und Blogger sitzen immer noch im Gefängnis.

Demonstrationen in Teheran wenige Tage nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 12. Juni (Ausschnitt aus Amateur-Video) © APMindestens genauso viele mussten aus dem Iran fliehen, um der unerbittlichen Verfolgung zu entgehen.

Ein Großteil der bedrohten Medienschaffenden flüchten mit der Unterstützung von Schmugg- lern und setzen sich so großer Gefahr aus. In den Ländern, in denen sie zunächst Zuflucht suchen, in der Türkei, dem Irak und in Afghanistan, werden sie ebenfalls schikaniert und stehen unter polizeilicher Beobachtung.

Um internationale Unterstützung zu erhalten, müssen sich die Flüchtlinge so schnell wie möglich beim UNHCR (dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen) registrieren. Die Bearbeitung durch das UNHCR ist jedoch extrem langsam und kann bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit übernimmt das UNHCR keinerlei Sicherheitsgarantien und gewährleistet keine medizinische oder materielle Unterstützung. 

Das Internationale Sekretariat von Reporter ohne Grenzen hat eine Visa-Kampagne in Europa gestartet und sich für 20 Journalisten und Blogger bei Behörden in verschiedenen europäischen Ländern eingesetzt.

Reporter ohne Grenzen unterstützt die Geflohenen finanziell und hat daher einen weltweiten Spendenaufruf gestartet.
Spenden Sie für die betroffenen Journalisten und Blogger auf folgendes Spendenkonto:

Reporter ohne Grenzen e.V.
Berliner Volksbank
BLZ 100 90000
Spendenkonto 566 7777 080
Verwendungszweck "Iran09"

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Ihre Spenden werden dafür verwendet, die bedrohten Journalisten außer Landes zu bringen und sie mit Lebensmitteln, Unterkunft und medizinischer Hilfe zu versorgen.
Die Kosten belaufen sich dabei pro Journalist auf circa 1.000 Euro im Monat, davon sind 10 Prozent Verwaltungskosten, 90 Prozent gehen direkt an die Journalisten.
Jeder Betrag hilft! 

Mehr Informationen über verfolgte Journalistinnen und Journalisten

Die preisgekrönte Journalistin Mitra Khalatbari ist vor wenigen Wochen aus dem Iran nach Köln geflüchtet. In ihren Artikeln ist sie gegen Todesstrafe und für Menschenrechte eingetreten. Sie wurde in der Sendung ZAPP am 22.11.2009 interviewt. Zum Video

Ali Zare, ein iranischer Fotograf wurde inhaftiert und 48 Stunden von MilizsoldatenAli Zare, Fotograf aus dem Iran gefoltert. Reporter ohne Grenzen hat ihn nach seiner Freilassung interviewt. Zum Video (auf Englisch)

Aktuelle Informationen über die Situation von Journalisten und Bloggern im Iran finden Sie hier (auf Englisch).

 

Pressemitteilungen zum Thema (auf Deutsch oder Englisch)

Ihre Ansprechpartnerin

Ingrid Holzmayer
Fon: +49 (0) 30 202 15 10 - 15
Fax: +49 (0) 30 202 15 10 - 29

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