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Pressefreiheit für Baku!
 
Kuratorium

Das Kuratorium von Reporter ohne Grenzen

Ein hochrangig besetztes Kuratorium unterstützt unsere Arbeit. Ihm gehören Chefredakteurinnen und Chefredakteure sowie Intendantinnen und Intendanten großer deutscher Zeitungen, Magazine und Sendeanstalten an.

„Wir freuen uns sehr, dass wir prominente Vertreterinnen und Vertreter deutscher Medien für unser Kuratorium gewinnen konnten“, so Astrid Frohloff, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen. „Pressefreiheit geht uns alle an. Gerade Medienbetriebe in Deutschland können und dürfen nicht wegsehen, wenn Meinungs- und Pressefreiheit - wo auch immer in der Welt - eingeschränkt wird. Bedrohte Journalisten brauchen Schutz und sie brauchen Öffentlichkeit!“

Die prominenten Mitglieder sollen ROG in wichtigen Fragen beraten und dazu beitragen, der Organisation mehr öffentliches Gehör zu verschaffen.



Dem Kuratorium gehören an: 

Erik Bettermann, Intendant Deutsche Welle

Wolfgang Büchner, Chefredakteur dpa Deutsche Presseagentur

Gabriele Fischer, Chefredakteurin Brand Eins

Peter-Matthias Gaede, Chefredakteur Geo

Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur Die Zeit

Lorenz Maroldt, Chefredakteur Tagesspiegel

Georg Mascolo, Chefredakteur Der Spiegel

Thomas Osterkorn, Chefredakteur stern

Jan-Eric Peters, Chefredakteur Die Welt

Ines Pohl, Chefredakteurin taz

Dr. Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik Süddeutsche Zeitung

Dagmar Reim, Intendantin rbb

Markus Schächter
, Intendant ZDF

Dr. Uwe Vorkötter, Chefredakteur Berliner Zeitung.

 

Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:

Dr. Wilm Herlyn, ehmaliger Chefredakteur dpa

Helmut Markwort, Herausgeber Focus

Bascha Mika, Leiterin des Studiengangs "Kulturjournalismus", UdK Berlin

Fritz Pleitgen, Präsident Europäische Rundfunkunion, Geschäftsführer Ruhr GmbH

Fritz Raff, ehemaliger stellvertretender ARD-Vorsitzender und Intendant SR

 

 

 

Erik Bettermann

Erik Bettermann ist Intendant der Deutschen Welle 

Die Pressefreiheit gerät weltweit immer mehr unter Druck. Zwei Drittel der Menschheit leben derzeit in Staaten ohne Medienfreiheit. Es ist allerdings falsch, dass der Westen nur auf China oder afrikanische Entwicklungs- und Schwellenländer verweist. Angesichts der Medienkonzentration in vielen entwickelten Staaten bilden sich auch hier subtile Formen von Zensur und Selbstzensur heraus. Es droht eine publizistische Verarmung und ein Verlust an Pluralismus. International agierende Medien wie die Deutsche Welle und Organisationen wie Reporter ohne Grenzen müssen dem entgegenwirken.

 

 

Wolfgang Büchner

Wolfgang Büchner, Chefredakteur der dpa Deutsche Presse-Agentur.

"Pressefreiheit ist wie Gesundheit: Erst ihre Abwesenheit macht uns schmerzlich klar, wie wichtig sie ist. Sie ist die Grundlage jeder Demokratie. Für Journalistinnen und Journalisten in Deutschland ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Sie sich im Land frei bewegen und mit jedermann sprechen können, ohne dass sie selbst oder ihre Gesprächspartner in Gefahr geraten. Ich vielen Staaten ist das anders. Deshalb brauchen wir das Engagement von „Reporter ohne Grenzen“. Deshalb braucht und verdient „Reporter ohne Grenzen Ihre und unsere Unterstützung.“

 

 

Gabrielle Fischer

Gabrielle Fischer, Chefredakteurin Brand Eins.

"Kann es für einen Journalisten irgend einen guten Grund geben, die Arbeit von Reporter ohne Grenzen nicht zuunterstützen?"

 

 

 

 

 

Peter-Matthias Gaede

Peter-Matthias Gaede ist Chefredakteur von GEO.

„Pressefreiheit ist mehr als die Freiheit der Journalisten. Sie ist elementar für die Freiheit einer Gesellschaft. Dies bewusst zu machen, dafür einzutreten, ist das Ziel von Reporter ohne Grenzen. Ein gutes Ziel! Eines, das zu unterstützen wichtig ist.“

 

 

 

 

 

Giovanni di Lorenzo

Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit.

 "Wir Journalisten in Deutschland neigen oft zu Selbstmitleid oder Selbstgefälligkeit. Die Arbeit der Reporter ohne Grenzen zeigt uns, was Journalisten in anderen Ländern wirklich riskieren und wofür es sich zu kämpfen lohnt."

 

 

 

 

 

Lorenz Maroldt

Lorenz Maroldt ist einer der beiden Chefredakteure des Tagesspiegel.

"Der Einsatz für Pressefreiheit ist ein Einsatz gegen Manipulation und Unterdrückung. Journalisten ermöglichen es ihren Lesern, Hörern und Zuschauern, sich unbeeinflusst von Interessengruppen ein eigenes Bild von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu machen. Reporter ohne Grenzen zeigt auf, wo und wie Journalisten daran gehindert werden."

 

 

 

 

Georg Mascolo

Georg Mascolo ist Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.

„Pressefreiheit kann lästig sein. Sie ermöglicht es uns Journalisten, ohne Angst vor Sanktionen oder staatlicher Willkür zu recherchieren, öffentlich zu machen, was immer gezeigt, gesagt oder aufgeschrieben werden muss. Das gefällt nicht immer allen, und so gibt es allzu oft den Versuch, die Möglichkeiten ungehinderter Berichterstattung einzuschränken. Wir sind verpflichtet jenen Kolleginnen und Kollegen zu helfen, die tagtäglich wegen ihrer Recherchen schikaniert, verfolgt und eingesperrt werden. Für sie ist Reporter ohne Grenzen ein Zeichen der Hoffnung. Sie erfahren, dass ihr Schicksal Öffentlichkeit findet, sie erhalten Unterstützung durch Spendengelder, Prozessbeobachter oder Rechtsanwälte die ihnen Beistand leisten. Deshalb gehört Reporter ohne Grenzen unser aller Unterstützung.“

 

Thomas Osterkorn

Thomas Osterkorn ist Chefredakteur des stern.

„Der stern hat selbst erleben müssen, dass freie Berichterstattung tödlich sein kann. Umso mehr setzen wir uns für all jene Kollegen ein, die täglich um ihre Gesundheit oder gar um ihr Leben fürchten, weil sie sich in ihren Ländern nicht von Diktatoren, von Kriminellen und ihren Handlangern einschüchtern lassen.“

 

 

 

Jan-Eric Peters

Jan-Eric Peters, Chefredakteur Die Welt.

„Pressefreiheit ist die Basis unseres Berufes – was man bei den komfortablen Arbeitsbedingungen in unseren Breitengraden leicht vergisst. Es lohnt sich, für sie zu kämpfen, gerade dort, wo sie nicht selbstverständlich ist. Und sie gegen Angriffe zu verteidigen, die es auch in Deutschland gibt. Reporter ohne Grenzen tut das.“

 

 

 

 

 

Ines Pohl

Ines Pohl, Chefredakteurin der taz.

Die neuen Medien, die Möglichkeiten des Internets, bieten auch den KämpferInnen für wirklich freies journalistisches Arbeiten ganz neue Möglichkeiten. Diese Chancen können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es nach wie vor einzelne Frauen und Männer sind, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um an die Informationen zu kommen, die die Weltöffentlichkeit braucht, um sich ein vollständiges, unzensiertes Bild machen zu können. Reporter ohne Grenzen steht seit vielen Jahren an der Seite dieser KollegInnen. So ist es als taz-Chefredakteurin eine Selbstverständlichkeit und Ehre, eine Organisation zu unterstützen, die nicht müde wird dafür zu kämpfen, dass Demokratie entstehen kann - und bestehende Demokratien nicht durch Gesetze gefährdet werden, die die Pressefreiheit einschränken."

 

 

Dr. Heribert Prantl

Dr. Heribert Prantl leitet das Ressort Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung.

„Pressefreiheit ist keine Demokratie-Dekoration. Sie ist vielmehr Lebenselixier. Dafür engagiert sich Reporter ohne Grenzen."

 

 

 

Dagmar Reim

Dagmar Reim ist Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

„ 'Wer noch niemals anderen Leuten auf die Füße getreten, hat sich vermutlich noch niemals von der Stelle bewegt', sagte der amerikanische Reporter Franklin P. Jones einst. Journalisten müssen bewegen. Und dabei bleibt es nicht aus, dass sie anderen auf die Füße treten. Nur indem wir Missstände offenlegen, können wir vielleicht etwas ändern. In Berlin und Brandenburg, wo die Journalistinnen und Journalisten des Rundfunk Berlin-Brandenburg jeden Tag unterwegs sind, können sie das tun, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Das ist ein großes Privileg. In zu vielen anderen Ländern müssen Journalisten mit Zensur und sogar Gefahr für Leib und Leben rechnen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen sorgt mit ihrer Arbeit dafür, dass sich – auch in dieser Hinsicht - etwas bewegt, zum Besseren."

 

Markus Schächter

 

Markus Schächter ist Indendant des ZDF.

"Die Freiheit der Medien und Journalisten ist eine wesentliche Voraussetzung für Demokratie - weltweit. Mit ihrem globalen Einsatz für die Umsetzung des Artikels 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen setzt sich Reporter ohne Grenzen mit einem beispielhaften Engagement für die Freiheit der Presse ein. Die Organisation braucht und verdient deshalb jede Unterstützung."

 

Dr. Uwe Vorkötter

Dr. Uwe Vorkötter ist Chefredakteur der Berliner Zeitung.

„Solange die Pressefreiheit weltweit in Gefahr ist, solange Journalisten an ihrer Arbeit gehindert und verfolgt werden, brauchen wir Reporter ohne Grenzen. Im Interesse der Journalisten und der Leser, Hörer, Zuschauer und User.“

 

 

 

 

 

 

Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums

Dr. Wilm Herlyn

Dr. Wilm Herlyn war Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

"Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist das Fundament einer zivilisierten Gesellschaft. Nur die Pressefreiheit gewährleistet, dass Bürger sich uneingeschränkt informieren können und ohne Angst öffentlich diskutieren. Sie ist der Schlüssel zur Demokratie. Wo die Pressefreiheit gefährdet ist, ist letztlich die Freiheit des Menschen bedroht. Reporter ohne Grenzen verteidigt dieses hohe Gut weltweit mit beeindruckender Hartnäckigkeit."

 

 

 

 

Helmut Markwort

Helmut Markwort ist Herausgeber des Focus und war bis September 2010 auch Herausgeber des Magazins.

„Seit es die Organisation gibt, sympathisiere ich mit Reporter ohne Grenzen. Nach dem Tod unseres Reporters Christian Liebig, den kurz vor Bagdad eine Rakete getötet hat, habe ich mich entschlossen, mich noch aktiver für risikoreich arbeitende Kollegen im In- und Ausland zu engagieren. Schon wenige Tage nach seinem Tod am 7. April 2003 haben wir die Christian-Liebig-Stiftung gegründet und schon viel Gutes tun können. Es ist für mich selbstverständlich, in dem Kuratorium mitzuarbeiten.“

 

 

 

Bascha Mika

Bascha Mika ist Leiterin des Studiengangs "Kulturjournalismus" an der Berliner UdK und ehemalige Chefredakteurin der taz - die tageszeitung

 

 

 

 

 

 

Fritz Pleitgen

Fritz Pleitgen ist Präsident der Europäischen Rundfunkunion und Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH. Bis März 2007 war er Intendant des Westdeutschen Rundfunk (WDR).

 

 

 

 

 

Fritz Raff

Fritz Raff († 27. Januar 2011) war Intendant des Saarländischen Rundfunk (SR).

"Freiheit ist täglich in Gefahr. In vielen Fällen braucht es Mut, um Freiheit zu erreichen oder zu schützen. Manchmal leider auch mehr. Reporter ohne Grenzen hilft weltweit den mutigen Journalistinnen und Journalisten in ihrem Kampf für die Meinungs- und Pressefreiheit, ohne die es echte Freiheit nicht geben kann. Mit ihrem herausragenden Engagement und ihrer hervorragenden Zusammenarbeit sind Reporter ohne Grenzen eine wichtige Lobby für diejenigen, die aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit unterdrückt, bedroht oder verfolgt werden. Solange die Welt Reporter ohne Grenzen braucht, solange benötigt diese Menschenrechtsorganisation eine möglichst breite Basis, die sie unterstützt."

 

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