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Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar
 
Wie wir arbeiten

Aufmerksamkeit weltweit

Reporter ohne Grenzen verteidigt das Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Berichterstattung weltweit – unabhängig von wirtschaftlichen, religiösen und politischen Interessen.

Wir beobachten und dokumentieren kontinuierlich die Situation der Medienfreiheit in über 150 Ländern. Bei unseren Recherchen arbeiten wir mit mehr als 120 Korrespondentinnen und Korrespondenten sowie zahlreichen lokalen Nicht-Regierungs-Organisationen zusammen. Zudem schicken wir Untersuchungsmissionen an die Brennpunkte vor Ort.

Wenn Journalistinnen und Journalisten bedroht, verfolgt oder inhaftiert sind, mobilisieren wir innerhalb kürzester Zeit internationale Unterstützung. Wir alarmieren die Öffentlichkeit, wenn Zeitungen zensiert, Sender verboten oder Mediengesetze missbraucht werden.

Wir erzeugen Druck auf die Verantwortlichen und setzen das Thema auf die politische Agenda – national wie international. Wir sind bekannt für den langen Atem, der oft notwendig ist, um Regierungen und internationale Organisationen zum Handeln zu bewegen.

Hilfe vor Ort

Ohne Medien, die frei von Zensur arbeiten, kann die Weltöffentlichkeit nicht vielfältig informiert werden. Deshalb gehört der Schutz von Journalistinnen und Journalisten zu unseren wichtigsten Zielen.

Wir organisieren Rechtsanwälte, zahlen Kautionen und schicken Prozessbeobachter, wenn Journalistinnen und Journalisten wegen unbequemer Berichte oder Recherchen inhaftiert werden. Bei akuter Bedrohung für Leib und Leben holen wir sie aus der Schusslinie und bringen sie außer Landes.

Wir fördern unabhängige Medien, die durch Zensur, Verbot oder ständige Schikanen in ihrer Existenz bedroht sind oder deren Produktionsmittel zerstört wurden – sei es durch Anschläge oder Krieg.

Die meisten Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten bleiben ungestraft. Wir setzen uns dafür ein, dass Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden und stellen uns vor Gericht an die Seite der Opfer und ihrer Angehörigen.

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Weitere Nachrichten

12. März 2010: "Welttag gegen Internetzensur"

Termine

 

26. März 2010
"Zur Lage der iranischen Journalisten in der Türkei" - Infoveranstaltung Universität Hamburg.

19. April 2010
„Von der Freiheit, die ich meine.“ - Dialog zum Internationalen Tag der Pressefreiheit. Landesvertretung NRW in Berlin.

April 2010
Verleihstart für die DVD "La Vida Loca" von Christian Poveda.

 

 
 

 

Fotos für die Pressefreiheit

"TATORTE" heißt der Band 2009. Mit Bildern von 10 Fotograf/innen, u.a. Benoit Aquin, Paolo Pellegrin, Taryn Simon. 

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ROG-Wanderausstellung

 

"NAHTSTELLEN. Fotos für die Pressefreiheit" zeigt Bilder aus Kasachstan, Russland, Abchasien, der Ukraine, Weißrussland und Tschetschenien.