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Äquatorialguinea

Fast alle Medien in Äquatorialguinea sind staatlich und unterliegen strenger Zensur. Aus Furcht vor Protesten im Land unterdrückt die Regierung Berichte über den Arabischen Frühling seit 2011 systematisch. Journalisten, die sie dennoch erwähnen, werden entlassen. Journalistengewerkschaften oder Vereinigungen für Pressefreiheit sind nicht zugelassen. Die wenigen privaten Zeitungen erscheinen aufgrund von Finanzierungsproblemen und mangelhafter Infrastruktur nur unregelmäßig. Ausländische Journalisten erhalten selten Visa und werden im Land strikt überwacht. Das Internet ist wenig verbreitet und wird zensiert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 171 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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