Fette Lettern vor dem Hintergrund eines Weltkartenausschnitts: Jahresbilanz der Pressefreiheit 2021 Cover des Berichts Zwei Journalisten filmen den Ort von einem Bombenanschlag Podcast

Jahresbilanz der Pressefreiheit 2021

488 Medienschaffende weltweit in Haft

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Der große Sprung zurück

Ideologische Kontrolle, strikte Zensur, lebensgefährliche Haftbedingungen: Das beispiellose Ausmaß der Unterdrückung von Journalismus in China.

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Hilfe für Journalisten in Afghanistan

Medienschaffende in Afghanistan schweben in Lebensgefahr.

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Podcast: Pressefreiheit Grenzenlos

Medienschaffende sprechen über ihre Geschichte und über Einschränkungen der Pressefreiheit in ihrem Land.

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Zum Schutz unserer Mitmenschen – aber auch zu unserem eigenen - arbeiten wir in diesen Tagen überwiegend im Homeoffice. Sie erreichen uns weiterhin per E-Mail und telefonisch, Ihre Anrufe werden weitergeleitet. Bleiben Sie gesund!

Zu sehen ist ein Bildschirm mit einer Sendung des chinesischen Präsidenten Xi Chinping - ein Feind der freien Presse. ©picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Mark Schiefelbein
China27.01.2022

Handbuch zu Medienkooperationen

Das chinesische Regime strebt nach weltweiter medialer Dominanz, um Informationen auch jenseits der eigenen Landesgrenzen zu kontrollieren. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht Reporter ohne Grenzen ein Handbuch mit Empfehlungen zu Kooperationen mit chinesischen (Staats-)Medien für deutsche Medienschaffende.

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Zerstörtes Kamera-Equipment: Einer von vielen Angriffen auf Medienschaffende. © picture alliance / Christoph Soeder / dpa
Schutzkodex25.01.2022

Wie Medienhäuser Journalisten schützen können

Journalistinnen und Journalisten in Deutschland können sich ab sofort online darüber informieren, ob ihr Arbeit- oder Auftraggeber dem Schutzkodex für Medienschaffende in Bedrohungslagen beigetreten ist. Auf der Website www.schutzkodex.de finden sich zudem die unterstützenden Maßnahmen der Medienhäuser.

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Die Verlobte von Julian Assange, Stella Moris, nach der Entscheidung des Gerichts. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Alastair Grant
Großbritannien / USA24.01.2022

Assange darf vor den Supreme Court ziehen

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Entscheidung des britischen High Court, die Berufung des Wikileaks-Gründers Julian Assange vor dem Supreme Court zuzulassen. Assange und sein Team könnten damit erreichen, dass seine im Dezember grundsätzlich zugelassene Auslieferung an die USA vom höchsten Gericht Großbritanniens überprüft wird.

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Das Justizgebäude in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.©picture alliance / NurPhoto / Artur Widak
Bulgarien18.01.2022

SLAPP-Klagen gefährden die Medienfreiheit

Reporter ohne Grenzen verurteilt die juristischen Schikanen gegen zwei bulgarische Medienschaffende und fordert die neue Regierung des EU-Landes auf, die Medien per Gesetz vor SLAPP-Klagen zu schützen. Eine Redakteurin und ein Journalist des unabhängigen Mediums Mediapool waren zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden.

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Der bekannte Journalist und Kreml-Kritiker Viktor-Schenderowitsch. ©picture alliance / dpa / TASS-Valery Sharifulin
Russland18.01.2022

Kritische Journalisten verlassen das Land

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die massive Einschränkung der Pressefreiheit in Russland. Mehr als hundert Medien und Einzelpersonen hat das Justizministerium inzwischen zu "ausländischen Agentinnen und Agenten" erklärt. Viele Redaktionen haben ihre Arbeit deshalb eingestellt, Medienschaffende gehen aus Angst vor Verfolgung ins Exil.

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Die Journalistin Mesale Tolu. ©dpa/fb
Türkei17.01.2022

RSF begrüßt Freispruch für Mesale Tolu

Reporter ohne Grenzen begrüßt den Freispruch für die Journalistin Mesale Tolu, den am 17.01. ein Gericht in Istanbul verkündet hat. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr „Terrorpropaganda“ und „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ vorgeworfen, im September 2021 aber Freispruch in allen Anklagepunkten gefordert. Dem ist nun das Gericht gefolgt.

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Myanmar14.01.2022

Dritter Journalist innerhalb eines Monats getötet

Reporter ohne Grenzen ist entsetzt über den Mord an dem Journalisten Pu Tuidim. Der Gründer einer lokalen Nachrichtenseite hatte versucht, die Bevölkerung über Kämpfe zwischen bewaffneten Rebellen und der Militärjunta zu informieren, bevor ihn Soldaten der Regierungentführten, als menschlichen Schutzschild nutzten und ermordeten.

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Pressekonferenz – Der Fall Assangeam 31.01. in Berlin und OnlineICS

Journalisten- und Pressefreiheitsorganisationen zeigen Solidarität mit Julian Assange

Der Fall Julian Assange hat Auswirkungen auf die Pressefreiheit weltweit, auch in Deutschland. Ein Londoner Gericht hat zwar am Montag (24.01.) dem Berufungsantrag von Assanges Anwälten zugestimmt. Doch dies bedeutet nur einen kurzen Moment des Aufatmens.

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