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Äquatorialguinea

Fast alle Medien in Äquatorialguinea sind staatlich und unterliegen strenger Zensur. Aus Furcht vor Protesten im Land unterdrückt die Regierung Berichte über den Arabischen Frühling seit 2011 systematisch. Journalisten, die sie dennoch erwähnen, werden entlassen. Journalistengewerkschaften oder Vereinigungen für Pressefreiheit sind nicht zugelassen. Die wenigen privaten Zeitungen erscheinen aufgrund von Finanzierungsproblemen und mangelhafter Infrastruktur nur unregelmäßig. Ausländische Journalisten erhalten selten Visa und werden im Land strikt überwacht. Das Internet ist wenig verbreitet und wird zensiert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 165 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Gedruckte Zeitungen werden auf einem Transportband befördert.
ROG-Themenbericht23.09.2019

Zeitungen, die nie ankommen

Weltweit behindern Feinde der Pressefreiheit auf vielerlei Weisen den Pressevertrieb, damit kritische Zeitungsartikel nicht beim Publikum ankommen. Denn neben Journalistinnen und Journalisten spielen auch Zeitungsverkäufer, Druckerinnen und Lieferanten eine entscheidende Rolle dabei, dass die Zeitung ihre Leserinnen und Leser erreicht.

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Rangliste der Pressefreiheit 201918.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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