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Afghanistan

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 156 von 180
Eine afghanische TV-Moderatorin ist auf einem Fernsehbildschirm zu sehen, zwei Männer betrachten den Bildschirm.
Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan 04.11.2022

Regierung verursacht Kommunikationschaos

Aufgrund des von der Ampelregierung verursachten Chaos beim Start des Bundesaufnahmeprogramms für Afghanistan hat Reporter ohne Grenzen sein Online-Formular für gefährdete afghanische Medienschaffende temporär offline gestellt. Es fehlt vor allem an einer zentralen Koordinierungsstelle und verlässlicher Kommunikation.

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Die afghanische Fernsehjournalistin Lema Spasli moderiert für den privaten Sender 1 TV vor einem Greenscreen - auf Anordnung der Taliban verhüllt.
Afghanistan 07.10.2022

Aufnahmeprogramm hilft nicht allen Betroffenen

Bereits seit knapp einem Jahr ist ein Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan im Koalitionsvertrag verankert. Reporter ohne Grenzen begrüßt, dass es nun endlich losgehen soll - allerdings bestehen zum einen noch grundsätzliche Unklarheiten, zum anderen hängen die betroffenen Medienschaffenden noch immer in der Schwebe.

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Afghanistan 12.08.2022

Journalismus blutet aus

Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan am 15. August 2021 ist die Medienlandschaft um mehr als ein Drittel geschrumpft. 59,7 Prozent der Medienschaffenden arbeiten nicht länger in ihrem Beruf. Das geht aus einer Erhebung von Reporter ohne Grenzen hervor. Besonders betroffen sind Journalistinnen.

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Ein Taliban-Kämpfer hält Wache in Kabul.
Afghanistan 11.08.2022

Kaskade der Versäumnisse

Ein Jahr nach dem Sturm der Taliban auf Kabul am 15. August 2021 blickt Reporter ohne Grenzen (RSF) zurück auf erfolgreiche Evakuierungen dank der Zivilgesellschaft, auf persönliche Schicksale sowie auf die Fähigkeiten und Wünsche afghanischer Journalistinnen und Journalisten im hiesigen Exil.

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European Fund for Journalism in Exile 21.07.2022

JX Fund vergibt erneut Fördermittel an Exilmedien

Seit seiner Gründung hat der JX Fund – European Fund for Journalism in Exile bereits 15 Exilmedien in sieben verschiedenen Ländern sowie den Ausbau eines Media Hubs in Georgien unterstützt. In der letzten der bislang drei Vergaberunden Mitte Juni wurden insgesamt sieben russische und belarussische Medien für eine Förderung ausgewählt.

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Ein Taliban-Vertreter geht mit ausgestrecktem Zeigefinger auf den Fotografen des Bildes zu, daneben sind mehrere Demonstrierende zu sehen. © Bülent Kilic / AFP
Afghanistan 14.06.2022

Die Taliban scheren sich nicht um geltendes Recht

Drei Festnahmen an einem Tag, stundenlange Verhöre: Die Taliban haben in den vergangenen beiden Monaten mindestens zwölf Journalistinnen und Reporter verhaftet. Reporter ohne Grenzen verurteilt diese willkürlichen Festnahmen und fordert die Taliban auf, ihre Versprechen einzuhalten, Medienschaffende zu schützen und das Pressegesetz zu achten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2022 03.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Tag der Pressefreiheit 28.04.2022

Fotos für die Pressefreiheit 2022

Die Klimakrise, bewaffnete Konflikte und die Corona-Pandemie haben das Jahr 2021 geprägt. Welche Folgen diese Ereignisse für die Meinungs- und Pressefreiheit in vielen Ländern hatten, zeigt der neue Band „Fotos für die Pressefreiheit 2022“ von Reporter ohne Grenzen, der am 3. Mai erscheint.

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Journalismus im Exil 14.04.2022

JX Fund unterstützt erste Medienprojekte

Der von Reporter ohne Grenzen, Rudolf Augstein Stiftung und Schöpflin-Stiftung gegründete JX Fund nimmt offiziell seine Arbeit auf. Zu den ersten Projekten, die der Europäische Fonds für Journalismus im Exil unterstützt, gehören die Nowaja Gaseta Europe und zwei weitere Projekte russischer Exil-Medienschaffender.

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Schnelle Hilfe für Journalismus im Exil: Das ist das Ziel der Initiative. (Symbolbild: Journalistin mit Kamera). pixabay
Deutschland / Europa 23.03.2022

JX Fonds: Schnelle Hilfe für Journalismus im Exil

Reporter ohne Grenzen ruft zusammen mit der Rudolf Augstein Stiftung und der Schöpflin-Stiftung den JX Fonds ins Leben, einen europäischen Fonds für Journalismus im Exil. Er soll Medienschaffenden unmittelbar nach ihrer Flucht aus Kriegs- und Krisengebieten schnell und flexibel dabei helfen, ihre Arbeit weiterzuführen.

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