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Afghanistan

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 156 von 180
Schnelle Hilfe für Journalismus im Exil: Das ist das Ziel der Initiative. (Symbolbild: Journalistin mit Kamera). pixabay
Deutschland / Europa 23.03.2022

JX Fonds: Schnelle Hilfe für Journalismus im Exil

Reporter ohne Grenzen ruft zusammen mit der Rudolf Augstein Stiftung und der Schöpflin-Stiftung den JX Fonds ins Leben, einen europäischen Fonds für Journalismus im Exil. Er soll Medienschaffenden unmittelbar nach ihrer Flucht aus Kriegs- und Krisengebieten schnell und flexibel dabei helfen, ihre Arbeit weiterzuführen.

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Afghanistan 10.02.2022

Behörden bedrohen die Medien

Drohungen, Vorladungen zu Verhören, willkürliche Verhaftungen: In Afghanistan hat die Repression gegen Medienschaffende in den vergangenen zwei Monaten stark zugenommen. Direkt verantwortlich sind der als „Istichbarat“ bekannte Geheimdienst der Taliban und ihr „Ministerium zur Erhaltung der Tugend und zur Verhinderung des Lasters“.

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Afghanische Frauen protestieren gegen die Unterdrückung des unabhängigen Journalismus im Land. © picture alliance / ZUMAPRESS.com / John Arthur Brown
Afghanistan 02.02.2022

Unbürokratische Hilfe für Medienschaffende

Reporter ohne Grenzen setzt sich auch gegenüber der neuen Bundesregierung intensiv für den Schutz von afghanischen Medienschaffenden ein. Wir haben aktuelle Informationen zu den Evakuierungen und zum Schutz gefährdeter Journalistinnen und Journalisten für sie selbst sowie für Medien und Politik zusammengestellt.

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Afghanistan 23.12.2021

Taliban zerstören Medienpluralismus

Fast die Hälfte der Medien geschlossen, die meisten Journalistinnen ohne Arbeit: Die Machtübernahme der Taliban hat dramatische Auswirkungen auf die Medienlandschaft in Afghanistan. Das zeigt eine Untersuchung von Reporter ohne Grenzen und der lokalen Partnerorganisation Afghan Independent Journalists Association (AIJA).

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Afghanistan 22.10.2021

Hilferufe von Journalisten gehen weiter

Angesichts schwindender Aufmerksamkeit erinnert Reporter ohne Grenzen an das Schicksal afghanischer Journalistinnen und Journalisten, die nicht evakuiert werden konnten und in für sie gefährlichen Drittstaaten auf die Weiterreise unter anderem nach Deutschland hoffen. Immer noch erreichen RSF täglich Dutzende neue Hilferufe.

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Afghanistan 15.10.2021

Journalisten in Sicherheit gebracht

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über konkrete Aufnahmezusagen für fast 150 afghanische Journalistinnen und Journalisten durch die Bundesregierung. RSF hatte diese hoch gefährdeten Fälle im Rahmen einer über mehrere Wochen erstellten Namensliste an das Auswärtige Amt übermittelt. Rund 40 konnten Afghanistan bereits verlassen.

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Afghanistan 24.09.2021

Taliban-Medienregeln bedrohen Journalisten

Reporter ohne Grenzen ist zutiefst beunruhigt über die „Elf Regeln für den Journalismus“, die die de-facto-Machthaber der Taliban bei einem Treffen mit den Medien am 19. September angekündigt haben. Die Regeln sind vage formuliert, gefährlich und können zur Verfolgung von Journalistinnen und Journalisten genutzt werden.

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Afghanistan 23.09.2021

Bundesregierung darf nicht länger zögern

Die Rettung afghanischer Journalistinnen und Journalisten durch die Bundesregierung geht weiter zu schleppend voran. Reporter ohne Grenzen erinnert daran, dass eine zu langsame Bearbeitung Menschenleben kosten kann. Problematisch sind der Umgang mit den engen Familienangehörigen und die Schließung der Liste schutzbedürftiger Personen.

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Nematullah Naqdi, Journalist bei Etilaatroz, nach seiner Rückkehr. Er war von den Taliban festgehalten und misshandelt worden. © Wakil Kohsar / AFP
Afghanistan 18.09.2021

Über 100 afghanische Journalisten bitten um Hilfe

Afghanische Journalistinnen und Journalisten haben einen dringenden Appell an die internationale Gemeinschaft gerichtet. Sie befürchten, dass der Journalismus in ihrem Land die Taliban-Herrschaft nicht überlebt. Unterzeichnet haben den Appell 103 Medienschaffende, darunter 20 Frauen, mit verschiedenen politischen und ethnischen Hintergründen.

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Bundesaußenminister Maas auf dem Gymnich-Treffens in Brdo, 03.09.2021. Beim informellen Treffen der EU-Außenminister ging es v.a. um Afghanistan. © picture alliance / photothek | Florian Gaertner
Afghanistan 15.09.2021

Afghanische Journalisten nicht im Stich lassen

Reporter ohne Grenzen begrüßt die pauschale Aufnahmezusage des Bundesinnenministeriums für mehr als 2000 schutzsuchende Menschen aus Afghanistan, unter ihnen auch Journalistinnen und Journalisten. Gleichzeitig kritisiert die Organisation jedoch das unkoordinierte und intransparente Vorgehen der Bundesregierung.

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