Informationsfreiheit im Internet

Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit gegen Zensur und für Informations- und Meinungsfreiheit im Internet ein. Das Internet ist heute für viele Menschen auf der ganzen Welt, gerade in Ländern mit unzureichender Pressefreiheit, eine unentbehrliche Quelle für unabhängige Informationen. Wegen der wachsenden Bedeutung des Internets verstärken aber auch mehr und mehr Staaten dessen Überwachung und versuchen, den Informationsaustausch auf Webseiten und in sozialen Netzwerken zu kontrollieren.

Themenübersicht: Informationsfreiheit
© ddp images
Überwachung ausländischer Journalisten

Kritik am BND-Gesetz

© ddp images
Überwachungstechnologie aus Deutschland

Exportkontrolle

Deutschland 04.05.2018

Per Mausklick aus der BND-Datenbank

Reporter ohne Grenzen hat ein Online-Tool vorgestellt, mit dem sich jeder gegen die Analyse seiner Telefon-Verbindungsdaten durch den Bundesnachrichtendienst juristisch wehren kann. Der „Bitte Nicht Durchleuchten-Generator“ ist die Folge eines wegweisenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichts.

mehr
Russland 14.03.2018

Staat blockiert täglich fast 250 Webseiten

Reporter ohne Grenzen appelliert an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, nach seiner Wiederwahl am 18. März eine Wende in der Informationspolitik seiner Regierung einzuleiten und die freie Kommunikation im Internet nicht länger zu behindern. In Russland haben die Behörden 2017 jeden Tag durchschnittlich 244 Webseiten blockiert.

mehr
Welttag gegen Internetzensur 12.03.2018

Drei zensierte Online-Medien entsperrt

Zum Welttag gegen Internetzensur hat Reporter ohne Grenzen drei zensierte Webseiten in Burundi, Oman und Iran entsperrt. Mit der Aktion #CollateralFreedom setzt die Organisation ein Zeichen gegen die weitreichende Internetzensur in vielen Staaten. Die entsperrten Webseiten sind nun bei schwer zensierbaren Cloud-Anbietern zugänglich.

mehr
Deutschland 30.01.2018

Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz

Reporter ohne Grenzen hat gemeinsam mit fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht. Damit wehren sich internationale Journalisten gegen Überwachungsbefugnisse des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Die Kläger sind überwiegend investigative Journalisten.

mehr
Deutschland 01.12.2017

Klage gegen BND-Massenüberwachung

Reporter ohne Grenzen zieht gegen die Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. ROG wirft dem BND vor, im Zuge seiner strategischen Fernmeldeüberwachung den E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausländischen Partnern und Journalisten ausgespäht zu haben.

mehr
Alle Meldungen
nach oben