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Angola

In Angola dominieren staatliche Medien; die Reichweite unabhängiger Zeitungen und Sender ist begrenzt. „Beleidigung“ der Republik oder des Präsidenten steht unter Strafe. Investigative Journalisten werden regelmäßig eingeschüchtert, festgenommen und mit Verleumdungsklagen überzogen, bei denen sehr hohe Geldstrafen oder Haft drohen. Außerdem kommen Drohungen – auch gegen Angehörige –, Einbrüche in die Wohnungen von Journalisten, Angriffe auf Redaktionsräume sowie Ausreiseverbote vor. Besonders ungern gesehen sind Berichte etwa über Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Machtmissbrauch und Proteste.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 123 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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International Würdigung

Zum 3. Mai: 100 „Helden der Pressefreiheit“

Sie decken Skandale auf, bringen Unrecht an die Öffentlichkeit und bieten den Mächtigen die Stirn. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai würdigt Reporter ohne Grenzen 100 „Helden der Pressefreiheit“ – unerschrockene Journalisten und Medienmacher aus allen Teilen der Welt.

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