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Angola

In Angola dominieren staatliche Medien; die Reichweite unabhängiger Zeitungen und Sender ist begrenzt. „Beleidigung“ der Republik oder des Präsidenten steht unter Strafe. Investigative Journalisten werden regelmäßig eingeschüchtert, festgenommen und mit Verleumdungsklagen überzogen, bei denen sehr hohe Geldstrafen oder Haft drohen. Außerdem kommen Drohungen – auch gegen Angehörige –, Einbrüche in die Wohnungen von Journalisten, Angriffe auf Redaktionsräume sowie Ausreiseverbote vor. Besonders ungern gesehen sind Berichte etwa über Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Machtmissbrauch und Proteste.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 121 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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