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Argentiniens Medienlandschaft ist vielfältig, aber politisch polarisiert. Präsident Mauricio Macri hat das Budget für die staatlichen Medien gekürzt und durch Gesetzesveränderungen eine höhere Konzentration von wenigen großen privaten Medienkonzernen forciert. Kritische Redaktionen sehen sich häufig mit Verleumdungsklagen und Geldstrafen konfrontiert. Vor allem seit 2017 hat die Polizeigewalt gegenüber Berichtenden auf den großen Straßendemonstrationen zugenommen. Aufgrund der Wirtschaftskrise verloren seit 2016 mehrere tausend Medienschaffende ihre Arbeit. Als Reaktion darauf suchen Medienschaffende einen Ausweg in selbstverwalteten Medienprojekten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 57 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Argentinien 10.04.2019

Konglomerate von Gnaden der Regierung

Eine kleine Gruppe von Großkonzernen kontrolliert den Medienmarkt in Argentinien und bestimmt so, was die große Mehrheit der Bevölkerung liest, sieht und hört. Das zeigt das Projekt Media Ownership Monitor Argentinien, das Reporter ohne Grenzen und die Journalistenkooperative Tiempo Argentino in Buenos Aires vorgestellt haben.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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