Länderportal

Argentinien

Argentiniens Medienlandschaft ist vielfältig, aber politisch polarisiert. Der von 2015 bis 2019 amtierende Präsident Mauricio Macri hat eine höhere Medienkonzentration in den Händen weniger großer Konzerne forciert und die staatlichen Medien durch Budgetkürzungen geschwächt. Kritische Redaktionen sehen sich häufig mit Verleumdungsklagen und hohen Geldstrafen konfrontiert. Vor allem seit 2017 hat die Polizeigewalt gegen Reporter*innen bei großen Demonstrationen zugenommen. Aufgrund der Wirtschaftskrise haben seit 2016 mehrere tausend Medienschaffende ihre Arbeit verloren. Viele suchen einen Ausweg in selbstverwalteten Medienprojekten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 69 von 180
Die verschwundene Journalistin und Aktivistin Razan Zaitouneh
Straflosigkeit28.08.2021

RSF erinnert an verschwundene Journalisten

Anlässlich des Internationalen Tages der Verschwundenen am 30. August erinnert Reporter ohne Grenzen (RSF) an Medienschaffende, die zum Teil schon vor Jahrzehnten spurlos verschwunden sind. Bis heute wissen ihre Angehörigen nicht, was mit ihnen geschehen ist.

mehr
Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

mehr
Die Regierungs- und Staatsoberhäupter nebeneinander; anstelle ihrer eigentlichen Gesichter sind jedoch die der in Saudi-Arabien inhaftierten Medienschaffenden zu sehen
G20-Gipfel20.11.2020

Mehr Pressefreiheit für Saudi-Arabien fordern

Vor dem digitalen G20-Gipfel in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad weist Reporter ohne Grenzen erneut auf die prekäre Lage der Pressefreiheit in Saudi-Arabien hin. Mit einer Social-Media-Kampagne ruft RSF die Öffentlichkeit dazu auf, die Staats- und Regierungsoberhäupter der G20 in die Pflicht zu nehmen.

mehr
Alle Meldungen