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Bosnien-Herzegowina

Die Medienlandschaft in Bosnien-Herzegowina ist entlang der ethnischen Linien klar getrennt. Sowohl die Republik Serbien als auch die Föderation Bosnien und Herzegowina haben eigenständige Medien. Obwohl Verleumdung keine Straftat mehr darstellt, können Journalisten wegen beleidigender Äußerungen weiter angeklagt werden. Eine staatliche Behörde kontrolliert die Lizenzvergabe für Medien. Die politischen Parteien versuchen durch gezielte Vergabe von Führungspositionen Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Sender „Radio-Television of Bosnia and Herzegovina“ (BHRT) auszuüben.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 65 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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OSZE-Medienbeauftragte 24.03.2016

Mandat für Dunja Mijatovic verlängert

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Mandatsverlängerung für Dunja Mijatovic als OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit. Laut Beschluss des OSZE-Ministerrats kann Mijatovic ein weiteres Jahr im Amt bleiben. „Damit ist verhindert, dass eine wichtige Mahnerin für die Pressefreiheit in Europa und darüber hinaus vorläufig verstummt“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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