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Ein Subventionssystem aus der Zeit der Pinochet-Diktatur zementiert in Chile die dominierende Stellung der privaten Konzerne El Mercurio und Copesa bei den Printmedien. Den Radiomarkt beherrscht die spanische Mediengruppe Prisa. Eine Neuverteilung der Frequenzen zugunsten von Bürgerradios und anderen unabhängigen Sendern ist 2013 vorerst gescheitert. Journalisten, die über Protestbewegungen berichten, müssen mit Polizeigewalt und Festnahmen rechnen. Manche werden mit Hilfe eines Antiterrorgesetzes von 1984 verfolgt. Weitere Tabuthemen sind Landrechtskonflikte und kritische Recherchen zur Zeit der Diktatur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 46 von 180
Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Forums Information und Demokratie
Forum Information und Demokratie 13.11.2019

Antworten auf neue Herausforderungen finden

Elf zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt haben in Paris das Forum Information und Demokratie gegründet. Es soll Empfehlungen für Regulierung und Selbstregulierung erarbeiten, um das Recht auf Medienfreiheit angesichts neuartiger Bedrohungen im digitalen Zeitalter wirksam durchzusetzen.

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Chile 25.10.2019

Welle der Gewalt gegen Medien bei Protesten

Reporter ohne Grenzen ruft die chilenische Regierung auf, Journalistinnen und Journalisten zu schützen und ihnen trotz der Unruhen im Land ein ungehindertes Arbeiten zu ermöglichen. Bei den Protesten gegen die Regierung sind seit dem 18. Oktober zahlreiche Journalistinnen und Journalisten angegriffen worden.

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Initiative Information und Demokratie 27.09.2019

20 Staaten gründen Partnerschaft

Vertreterinnen und Vertreter von 20 Staaten haben am Rande der UN-Vollversammlung in New York eine Partnerschaft für Information und Demokratie ins Leben gerufen. Unter den Unterzeichnern war auch Bundesaußenminister Heiko Maas. Die Partnerschaft ist Teil der von Reporter ohne Grenzen angestoßenen Initiative Information und Demokratie.

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