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Dänemark

Die Medienfreiheit hat in Dänemark eine lange Tradition. Artikel 77 der Verfassung von 1849 garantiert die Presse- und Meinungsfreiheit und verbietet jede Zensur. Staatliche Behörden sind verpflichtet, Bürger*innen und Journalist*innen Auskunft zu erteilen. Um die Medienvielfalt zu sichern, werden die meisten Tageszeitungen und Onlinemedien subventioniert. Nachdem die Tageszeitung Jyllands Posten im Jahr 2005 mit der Veröffentlichung von umstrittenen Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed weltweites Aufsehen erregte, wurden Medienschaffende und Redaktionen von Extremisten bedroht und angegriffen. Nach dem Mord an der schwedischen Journalistin Kim Wall 2017 wurde der Täter im Jahr darauf zu lebenslanger Haft verurteilt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 3 von 180
EU-Gipfel21.07.2020

Einigung zu Rechtsstaatlichkeit nicht ausreichend

Reporter ohne Grenzen kritisiert die Einigung des Europäischen Rats über die Koppelung der Auszahlung von EU-Mitteln an die Einhaltung von rechtsstaatlichen Prinzipien wie der Pressefreiheit als nicht ausreichend. Von einem klaren Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit ist die in den Verhandlungen gefundene Formulierung weit entfernt.

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EU-Überwachungsexporte08.06.2020

Kommission muss auf Menschenrechten bestehen

Reporter ohne Grenzen und weitere Menschenrechtsorganisationen rufen die Europäische Kommission auf, bei der stockenden Reform der EU-Exportkontrollen für Überwachungstechnologie auf einem strikten Menschenrechtsschutz zu bestehen. Zuletzt legte die Kommission einen stark verwässerten Kompromissvorschlag vor.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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