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Dominikanische Republik

Journalisten in der Dominikanischen Republik, die über Drogenhandel, Korruption und organisiertes Verbrechen berichten, riskieren Drohungen und Gewalt und laufen sogar Gefahr, entführt oder ermordet zu werden. Oft bleiben die Taten ungestraft. Hinzu kommen Polizeigewalt, willkürliche Festnahmen, Durchsuchungen und Beschlagnahmungen. Pressedelikte wie Verleumdung stehen unter Strafe und sind Gegenstand häufiger Klagen von Politikern und Unternehmern – oft auf hohe Schadenersatzsummen. Kritik an Regierungsbeamten kann mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Auch Hetzkampagnen gegen unliebsame Journalisten kommen vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 62 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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International 12.02.2014

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht aktuelle Rangliste der Pressefreiheit

Die heute veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2014 von Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigt, wie stark die Dominanz der Sicherheitsbehörden die Arbeit von Journalisten in vielen Ländern erschwert. Besonders besorgniserregend ist, dass diese Entwicklung sogar traditionelle Demokratien erfasst hat.

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