Demokratische Republik Kongo | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Länderportal

Demokratische Republik Kongo

In keinem anderen Land südlich der Sahara verzeichnet Reporter ohne Grenzen mehr Verletzungen der Pressefreiheit: Dazu gehören Gewalt, Einschüchterung, willkürliche Verhaftungen, Medienschließungen und Plünderungen. Angriffe auf Journalist*innen bleiben in der Regel ungestraft. Auch nach dem Wechsel an der Staatsspitze Anfang 2019 bleibt der politische Einfluss von Langzeit-Machthaber Joseph Kabila spürbar. Für Morde an zehn Medienschaffenden während der Kabila-Ära wurden die Täter nie verurteilt. Der neue Präsident Félix Tshisekedi hat versprochen, die Medien zu einer vierten Gewalt im Staate umzubauen. Voraussetzung dafür wäre allerdings, ein Gesetz von 1996 abzuschaffen, dass Pressedelikte unter Strafe stellt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 154 von 180
Flagge der Dem. Rep. Kongo
Demokratische Republik Kongo 20.02.2020

#FreeThemAll: Dek’son Assani Kamango

In der Demokratischen Republik Kongo ist der Journalist Dek’ son Assani Kamango festgenommen worden. Kamango hatte kurz vor seiner Verhaftung einen Artikel veröffentlicht, in dem der Gouverneur der kongolesischen Provinz Maniema kritisiert wird.

mehr
Polizei in der Dem. Rep. Kongo
Demokratische Republik Kongo 19.12.2019

#FreeThemAll: Junior Supa

Der Radiotechniker Junior Supa, der für die lokale Radiostation Radio Liberté Buta in der Provinz Bas-Uele arbeitet, war am 28. November im Zuge einer Polizeirazzia in den Redaktionsräumen des Senders festgenommen worden.

mehr
Flagge der Dem. Rep. Kongo
Demokratische Republik Kongo 11.11.2019

#FreeThemAll: Achiko Ngaya

Achiko Ngaya, der als Redakteur für die Zeitschrift Nouvelles du Soir arbeitet, war am 21. Oktober dieses Jahres festgenommen und mehrfach von Polizeibeamten verhört worden. Ihm wird vorgeworfen, den Ruf der panafrikanischen Geschäftsbank Ecobank geschädigt zu haben.

mehr
Alle Meldungen