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Demokratische Republik Kongo

In keinem anderen Land südlich der Sahara verzeichnet Reporter ohne Grenzen mehr Verletzungen der Pressefreiheit: Dazu gehören Gewalt, Einschüchterung, willkürliche Verhaftungen, Medienschließungen und Plünderungen. Angriffe auf Journalist*innen bleiben in der Regel ungestraft. Auch nach dem Wechsel an der Staatsspitze Anfang 2019 bleibt der politische Einfluss von Langzeit-Machthaber Joseph Kabila spürbar. Für Morde an zehn Medienschaffenden während der Kabila-Ära wurden die Täter nie verurteilt. Der neue Präsident Félix Tshisekedi hat versprochen, die Medien zu einer vierten Gewalt im Staate umzubauen. Voraussetzung dafür wäre allerdings, ein Gesetz von 1996 abzuschaffen, dass Pressedelikte unter Strafe stellt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 154 von 180
Pressefreiheit in der Corona-Krise 01.04.2020

Afrikanische Staaten erhöhen Druck

Journalistinnen und Journalisten, die über die Ausbreitung des Corona-Virus in Afrika berichten, sind in mehreren Ländern der Region zur Zielscheibe von Zensur, Einschüchterung und körperlicher Gewalt geworden. Reporter ohne Grenzen ruft deshalb Afrikas Regierungen auf im Kampf gegen die Pandemie die Pressefreiheit zu garantieren.

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Flagge der Dem. Rep. Kongo
Demokratische Republik Kongo 20.02.2020

#FreeThemAll: Dek’son Assani Kamango

In der Demokratischen Republik Kongo ist der Journalist Dek’ son Assani Kamango festgenommen worden. Kamango hatte kurz vor seiner Verhaftung einen Artikel veröffentlicht, in dem der Gouverneur der kongolesischen Provinz Maniema kritisiert wird.

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Polizei in der Dem. Rep. Kongo
Demokratische Republik Kongo 19.12.2019

#FreeThemAll: Junior Supa

Der Radiotechniker Junior Supa, der für die lokale Radiostation Radio Liberté Buta in der Provinz Bas-Uele arbeitet, war am 28. November im Zuge einer Polizeirazzia in den Redaktionsräumen des Senders festgenommen worden.

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