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Demokratische Republik Kongo

Im umkämpften Osten der Demokratischen Republik Kongo sind Journalisten häufig Angriffen, Einschüchterungen und offenen Drohungen von Rebellen, Armee und Behörden ausgesetzt. Immer wieder werden Reporter vom Geheimdienst festgenommen und wochen- oder monatelang ohne Richterbeschluss festgehalten. Rebellen besetzen Sender, nehmen Geiseln oder beschlagnahmen Zeitungen. Morde an Journalisten bleiben oft unbestraft. Viele Medienschaffende sind in andere Landesteile geflohen. Doch auch dort gibt es Repressionen wie vorübergehende Sendeverbote. Viele Fernseh- und Radiosender stehen Politikern nah und neigen zur Selbstzensur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 154 von 180
Demokratische Republik Kongo / Burundi 21.05.2017

DW-Korrespondent Niragira sofort freilassen

ROG fordert die Behörden der Demokratischen Republik Kongo auf, Deutsche-Welle-Korrespondent Antediteste Niragira sofort freizulassen. Der DW-Mitarbeiter war in der vergangenen Woche in einem Flüchtlingslager an der Grenze zu Burundi verhaftet worden, wo er über die katastrophalen Lebensbedingungen der Menschen berichten wollte.

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Demokratische Republik Kongo 12.05.2017

Todesdrohung gegen Familie von Journalisten

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die jüngsten Schikanen gegen Journalisten in Kasai-Central, einer Provinz im Süden der Demokratischen Republik Kongo. In den vergangenen Monaten wurden Journalisten in der Region wiederholt von lokalen Behörden und Milizionären bedroht und angegriffen.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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