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Demokratische Republik Kongo

Im umkämpften Osten der Demokratischen Republik Kongo sind Journalisten häufig Angriffen, Einschüchterungen und offenen Drohungen von Rebellen, Armee und Behörden ausgesetzt. Immer wieder werden Reporter vom Geheimdienst festgenommen und wochen- oder monatelang ohne Richterbeschluss festgehalten. Rebellen besetzen Sender, nehmen Geiseln oder beschlagnahmen Zeitungen. Morde an Journalisten bleiben oft unbestraft. Viele Medienschaffende sind in andere Landesteile geflohen. Doch auch dort gibt es Repressionen wie vorübergehende Sendeverbote. Viele Fernseh- und Radiosender stehen Politikern nah und neigen zur Selbstzensur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 152 von 180
Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Themenbericht 08.12.2015

Tödliche Gefahren für Umweltjournalisten

Seit 2010 wurden weltweit zehn Umweltjournalisten ermordet, acht davon in Südostasien und Indien. In vielen Ländern nehmen Repressalien, Drohungen und Gewalt gegen Reporter zu, die etwa über illegale Rodungen, Umweltverschmutzung oder die Folgen von illegalem Rohstoffabbau berichten.

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