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Präsident Rafael Correa diffamiert private Nachrichtenmedien systematisch als Saboteure seiner „Bürgerrevolution“ – unter anderem treibt er sie mit Verleumdungsklagen in den Ruin. Das Mediengesetz von 2013 begünstigt Zensur, indem es ein Recht auf „verifizierte, ausgewogene, präzise und kontextualisierte“ Information über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse festschreibt. Mit einem Verbot „medialer Lynchjustiz“ erschwert das Gesetz zudem Berichte über Korruption oder Behördenversagen. Auch ein Verbot der Wahlpropaganda unter Androhung hoher Geldstrafen fördert die Selbstzensur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 97 von 180
Ecuador 11.10.2019

Proteste in Ecuador: Medien im Fadenkreuz

Reporter ohne Grenzen beobachtet mit großer Sorge die steigende Aggression gegenüber Reporterinnen und Reporter in Ecuador. Seit dem Beginn der landesweiten Proteste sind sie zur Zielscheibe von Sicherheitskräften und Protestierenden geworden. ROG fordert Ecuadors Regierung auf, ihre Sicherheit im ganzen Land zu gewährleisten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Themenbericht 30.11.2018

Journalisten im Visier organisierter Kriminalität

Kritische Berichterstattung über organisierte Kriminalität bringt Journalisten weltweit in Lebensgefahr. Seit Anfang 2017 wurden mehr als 30 Medienschaffende von Verbrecherorganisationen getötet. In einem ausführlichen Bericht hat Reporter ohne Grenzen die Bedrohungslage für Medienschaffende untersucht, die dem organisierten Verbrechen auf der Spur sind.

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