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Ecuador

Präsident Rafael Correa diffamiert private Nachrichtenmedien systematisch als Saboteure seiner „Bürgerrevolution“ – unter anderem treibt er sie mit Verleumdungsklagen in den Ruin. Das Mediengesetz von 2013 begünstigt Zensur, indem es ein Recht auf „verifizierte, ausgewogene, präzise und kontextualisierte“ Information über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse festschreibt. Mit einem Verbot „medialer Lynchjustiz“ erschwert das Gesetz zudem Berichte über Korruption oder Behördenversagen. Auch ein Verbot der Wahlpropaganda unter Androhung hoher Geldstrafen fördert die Selbstzensur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 105 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Ecuador 15.02.2017

Mediengesetz muss reformiert werden

Anlässlich der Präsidenten- und Parlamentswahl in Ecuador fordert Reporter ohne Grenzen eine Reform des Mediengesetzes von 2013. Das Gesetz habe sich "als Instrument der Unterdrückung kritischer Berichterstattung erwiesen", sagte Geschäftsführer Christian Mihr. Der scheidende Präsident Rafael Correa dämonisierte oppositionelle Medien seit seinem Amtsantritt.

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Themenbericht 08.12.2015

Tödliche Gefahren für Umweltjournalisten

Seit 2010 wurden weltweit zehn Umweltjournalisten ermordet, acht davon in Südostasien und Indien. In vielen Ländern nehmen Repressalien, Drohungen und Gewalt gegen Reporter zu, die etwa über illegale Rodungen, Umweltverschmutzung oder die Folgen von illegalem Rohstoffabbau berichten.

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