El Salvador | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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El Salvador

Aufgrund von Gewalt und Drogenhandel zählt El Salvador zu den gefährlichsten Ländern Lateinamerikas, was sich auch auf die journalistische Arbeit auswirkt. Die Gesetzgebung bietet den Medien wenig Schutz, und Beamte schikanieren und bedrohen Journalist*innen, die über Korruption oder Staatsfinanzen berichten. Mehrere Medienschaffende wurden in den vergangenen Jahren ermordet oder körperlich angegriffen. Seit der Wahl von Salvador Sánchez Cerén zum Präsidenten im Jahr 2014 wurde die Informationsfreiheit deutlich eingeschränkt. Er warf den Medien vor, eine "Kampagne des Psychoterrors" gegen seine Regierung zu führen, und schränkte selbst immer wieder den freien Zugang zu Informationen ein. Sánchez' Nachfolger Nayib Bukele griff bereits unmittelbar nach seiner Wahl im Februar 2019 in einem Social-Media-Video die Journalist*innen im Land scharf an.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 81 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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