Alle Meldungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
International 16.12.2014

Jahresbilanz 2014: Deutlich mehr Entführungen

Journalisten müssen immer öfter damit rechnen, bei ihrer Arbeit entführt zu werden: Im zu Ende gehenden Jahr hat Reporter ohne Grenzen weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2014 hervor. 66 Journalisten wurden wegen ihrer Arbeit getötet, 178 sind derzeit in Haft.

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Welttag gegen Straflosigkeit 30.10.2014

Verbrechen an Journalisten endlich verfolgen

Anlässlich des ersten Welttags gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten am 2. November fordert Reporter ohne Grenzen mehr internationale Anstrengungen gegen Gewalttaten an Medienschaffenden. In vielen Ländern gehört die Straflosigkeit etwa für Morde und Entführungen zu den größten Hindernissen für den Schutz von Journalisten.

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International Würdigung

Zum 3. Mai: 100 „Helden der Pressefreiheit“

Sie decken Skandale auf, bringen Unrecht an die Öffentlichkeit und bieten den Mächtigen die Stirn. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai würdigt Reporter ohne Grenzen 100 „Helden der Pressefreiheit“ – unerschrockene Journalisten und Medienmacher aus allen Teilen der Welt.

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International 12.02.2014

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht aktuelle Rangliste der Pressefreiheit

Die heute veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2014 von Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigt, wie stark die Dominanz der Sicherheitsbehörden die Arbeit von Journalisten in vielen Ländern erschwert. Besonders besorgniserregend ist, dass diese Entwicklung sogar traditionelle Demokratien erfasst hat.

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International 18.12.2013

ROG-Jahresbilanz: Doppelt so viele Journalisten entführt wie 2012

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mehr als doppelt so viele Journalisten entführt worden wie 2012. Ihre Zahl stieg auf 87 im Vergleich zu 38 im Vorjahr. Das geht aus der heute veröffentlichten Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen hervor. „Die Zahl der getöteten Journalisten ist zwar leicht gesunken, aber immer noch deutlich höher als in den Jahren vor dem Höchststand von 2012“, sagte ROG-Vorstandssprecherin Astrid Frohloff in Berlin.

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International 30.01.2013

ROG veröffentlicht aktuelle Rangliste der Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht heute die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit. Besonders in den arabischen Ländern wird nach den Umbrüchen und Protesten des Jahres 2011 erkennbar, ob Journalisten heute freier berichten können oder ob die neuen Machthaber die Medien genauso streng kontrollieren wie ihre Vorgänger.

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International 25.01.2012

Aufstände in den arabischen Ländern verändern Rangliste stark / Wachsende Gegensätze in Europa

Wie eng Demokratie und Medienfreiheit zusammenhängen, zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die ROG in diesem Jahr zum 10. Mal herausgibt. Sie spiegelt die turbulenten Ereignisse des vergangenen Jahres wider, die die Innenpolitik einzelner Staaten gravierend veränderten. Die Gegensätze in Europa verschärften sich weiter, am wenigsten frei sind die Medien in Belarus und Aserbaidschan. Die USA fielen ab, nachdem die Polizei die Berichterstattung über die Occupy-Proteste behinderte.

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Eritrea 16.09.2011

Eines der „größten Gefängnisse für Journalisten“ weltweit: ROG startet Anzeigen- und Posterkampagne

Vor fast zehn Jahren begann in Eritrea eine „schwarze Woche für die Pressefreiheit“: Während die Weltöffentlichkeit noch mit den Anschlägen vom 11. September beschäftigt war, ordnete der eritreische Präsident Issaias Afeworki am 18. September 2001 die Schließung aller privaten Medien an. Der Diktator brachte damit alle unabhängigen Berichterstatter mit einem Schlag zum Schweigen.

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Eritrea 04.07.2011

Journalist fast zehn Jahre ohne Anklage im Gefängnis / ROG und europäische Medien unterstützen Antrag auf Haftprüfung

Reporter ohne Grenzen (ROG) und bislang 17 europäische Zeitungen unterstützen einen Antrag auf Haftprüfung zugunsten des eritreisch-schwedischen Journalisten Dawit Isaak. Der Eigentümer der früheren Wochenzeitung „Setit“ wurde im September 2001 in Eritrea festgenommen und ist seitdem ohne Anklage in dem ostafrikanischen Land inhaftiert.

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Eritrea 21.05.2008

Naizghi Kiflu, die Graue Eminenz einer Diktatur

Reporter ohne Grenzen hat einen Bericht über die Karriere des eritreischen Politikers Naizghi Kiflu verfasst. Naizghi ist Berater des Präsidenten von Eritrea, Issaias Afeworki, und lebt derzeit in London. Als Minister für Nachrichten und Information veranlasste er im September 2001 Razzien bei Regierungsgegnern und reformorientierten Journalisten. Eritrea zählt zu den repressivsten Ländern der Welt.

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