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Gabuns Medien kämpfen mit Geldproblemen und begrenztem Zugang zu Regierungsinformationen. Viele verstehen sich in erster Linie als Sprachrohre von Regierung oder Oppositionsparteien. Zeitweilige Verbote durch die Medienaufsicht sind häufig. Journalisten sind Polizeigewalt, Behördenschikanen und Willkür der Justiz ausgesetzt, Verleumdung und Beleidigung können mit Haft bestraft werden. Gewalt gegen Journalisten, sowie die Zerstörung von Redaktionen und Ausrüstungen werden selten bestraft. Viele Journalisten üben deshalb gerade bei heiklen Themen wie Korruption, Menschenrechte oder Veruntreuung öffentlicher Gelder Selbstzensur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 115 von 180
Libreville, Gabun
Gabun 09.01.2020

#FreeThemAll: Bertin Ngoua Edou

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Gabun dazu aufgefordert, den Journalisten Bertin Ngoua Edou umgehend freizulassen. Er hatte in der Zeitschrift Le Diagnostic über den Missbrauch öffentlicher Gelder berichtet.

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Gedruckte Zeitungen werden auf einem Transportband befördert.
ROG-Themenbericht 23.09.2019

Zeitungen, die nie ankommen

Weltweit behindern Feinde der Pressefreiheit auf vielerlei Weisen den Pressevertrieb, damit kritische Zeitungsartikel nicht beim Publikum ankommen. Denn neben Journalistinnen und Journalisten spielen auch Zeitungsverkäufer, Druckerinnen und Lieferanten eine entscheidende Rolle dabei, dass die Zeitung ihre Leserinnen und Leser erreicht.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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