Diane Nininahazwe

Die burundische Radiojournalistin Diane Nininahazwe war die erste Stipendiatin des Auszeit-Projekts. Nininahazwe ist im September 2016 für drei Monate nach Deutschland gekommen. Der Aufenthalt in Berlin sollte ihr helfen, wieder Kraft und Energie zu tanken.

Nininahazwe arbeitete unter anderem als Korrespondentin des US-amerikanischen Radiosenders Voice of America in Burundi. Wegen ihrer kritischen Berichterstattung wurde sie in ihrer Heimat bereits mehrfach bedroht. Nachdem im Garten ihres Elternhauses Ende Juni eine Granate explodierte, floh die 26-Jährige ins Nachbarland Ruanda. Von dort aus ist sie nun für drei Monate nach Deutschland gereist.

Nininahazwe konnte ihren Aufenthalt in Deutschland nutzen, um neue Netzwerke zu knüpfen, die deutsche Medienlandschaft kennenzulernen und weitere Themen zu recherchieren - oder sich schlicht eine Auszeit nehmen.

Das Auszeit-Stipendium ist ein gemeinsames Projekt von Reporter ohne Grenzen und der taz Panter Stiftung, die eng mit der Tageszeitung taz verbunden ist.

Aufgrund der kritischen Lage in Burundi wurde das Stipendium um drei Monate verlängert und lief Ende Februar 2016 aus. Seit dem 1. März 2016 ist Diane Nininahazwe Gast der Villa Aurora in Los Angeles.

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