Meine Zeit in Berlin | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

"Erst während des Trainings wurde mir klar, dass es immer noch Schlupflöcher gibt, die ich schließen muss."

Farhan Janjua über seine Zeit als Stipendiat

© ROG

"Ich arbeite seit elf Jahren als Journalist und Enthusiast für die digitale Welt in Pakistan und war an vorderster Front bei der Verteidigung der digitalen Präsenz der Tageszeitungen, als sie fast jeden Tag unter Hackerangriff stand. Nach meiner Erfahrung ist die digitale Sicherheit wichtiger, als es scheint.

Als jemand mit einem gewissen technischen Hintergrund und Erfahrung stellte ich mir immer vor, dass meine Fähigkeiten im Bereich der digitalen Sicherheit ausreichen würden, um mich zu schützen. Erst während des Trainings wurde mir aber klar, dass es immer noch Schlupflöcher gibt, die ich schließen muss, um mich und meine Quellen unter anderem online zu schützen. 

Es ist eine Sache, technisches und digitales Fachwissen zu haben, aber es ist eine ganz andere Geschichte, die Werkzeuge zur Bekämpfung von Eindringlingen zu besitzen, wenn man sie braucht. Deshalb war mir die Ausbildung mit dem Berliner Stipendienprogramm wichtig. Es half mir, meine Gedanken und Fähigkeiten in einem methodischen Ansatz zur Bekämpfung von Überwachung und Hacking sowie beim Umgang mit Internettrolls zu organisieren.

Mit meinen verbesserten Fähigkeiten in den Bereichen Verschlüsselung, Anonymisierung und Kontosicherheit sowie durch meinen Blog Voice of Internet helfe ich Journalistinnen und Journalisten in Pakistan jetzt durch Online-Seminare, Videoblogs und kostenlose Beratung."

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