Uygar Önder Simsek

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Uygar Önder Simsek studierte Elektrotechnik und arbeitete zeitweise in der Tourismusindustrie. Heute ist er dokumentarischer Fotograf mit einem Fokus auf Kriegs- und Krisenfotografie. Seine professionelle Karriere begann, wenn man so will, auf Umwegen. Durch Ereignisse in seiner näheren Umgebung fand er in die Fotografie. 

Anlass für seine Tätigkeit als Fotograf waren die Gezi Proteste 2013 in Istanbul.  Im Rahmen seiner Arbeit dokumentierte er verschiedene Krisen und Konflikte in Syrien, dem Irak und der Türkei. Einige seiner letzten Stationen waren unter anderem Mossul und Raqqa. Auch wenn er unter gefährlichen Bedingungen lebte und der Krieg seinen Alltag bestimmte, hielt er sich immer die Wichtigkeit seiner Arbeit vor Augen.  Seine Fotos wurden in internationalen Medien, wie der Washington Post und der New York Times veröffentlicht.

Dank des Auszeitstipendiums von Reporter ohne Grenzen und der Taz Panter Stiftung verbringt er derzeit drei Monate in Berlin.  Er erhält hier unter anderem ein Sicherheitstraining als Krisen- bzw. Kriegsreporter und wird in Fragen der digitalen Sicherheit geschult.  Doch das Wichtigste ist, dass er seine „Auszeit“ nutzt, um sich zu erholen. Und das gelingt ihm auch.

 

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