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Honduras

Seit dem Militärputsch 2009 wurden in Honduras mehr als 25 Journalisten getötet. Fast alle Taten sind ungestraft geblieben. Milizen von Großgrundbesitzern, Polizei, Armee und Verbrecherkartelle schüchtern Medienschaffende ein und verüben Gewalt gegen sie. Besonders gefährdet sind Mitarbeiter nichtkommerzieller lokaler Radiosender sowie Reporter, die über den blutigen Landkonflikt oder über die Demokratiebewegung berichten. Die meisten wichtigen Medien gehören einer kleinen Zahl von Unternehmern mit politischen und kommerziellen Interessen und erheblichem Einfluss auf die Berichterstattung.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 140 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 29.12.2015

67 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. Mindestens 67 von ihnen starben wegen ihres Berufs - besonders viele im Irak, in Syrien, in Frankreich und im Jemen. Fast zwei Drittel der Getöteten starben außerhalb kriegerischer Konflikte. Weltweit wurden auch 27 Bürgerjournalisten und sieben Medienmitarbeiter getötet.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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