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Honduras

Seit dem Militärputsch 2009 wurden in Honduras mehr als 30 Journalisten getötet. Fast alle Taten sind ungestraft geblieben. Milizen von Großgrundbesitzern, Polizei, Armee und Verbrecherkartelle schüchtern Medienschaffende ein und verüben Gewalt gegen sie. Besonders gefährdet sind Mitarbeiter nichtkommerzieller lokaler Radiosender sowie Reporter, die über den blutigen Landkonflikt oder über die Demokratiebewegung berichten. Die meisten wichtigen Medien gehören einer kleinen Zahl von Unternehmern mit politischen und kommerziellen Interessen und erheblichem Einfluss auf die Berichterstattung.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 146 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Honduras 23.11.2017

Klima der Angst und Straflosigkeit

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über den fortschreitenden Verfall der Pressefreiheit in Honduras. Anlässlich der Parlaments- und Präsidentenwahl fordert ROG die honduranische Regierung auf, endlich glaubwürdige Ermittlungen zu den vielen ungeklärten Morden an Journalisten voranzutreiben und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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