Alle Meldungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Jahresbilanz der Pressefreiheit 29.12.2015

67 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. Mindestens 67 von ihnen starben wegen ihres Berufs - besonders viele im Irak, in Syrien, in Frankreich und im Jemen. Fast zwei Drittel der Getöteten starben außerhalb kriegerischer Konflikte. Weltweit wurden auch 27 Bürgerjournalisten und sieben Medienmitarbeiter getötet.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 15.12.2015

Weltweit derzeit 54 Journalisten entführt

Weltweit sind derzeit 54 Journalisten entführt. Das geht aus dem ersten Teil der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2015 hervor. Die Entführungen konzentrieren sich auf Syrien, Jemen, Irak und Libyen. Acht Journalisten sind im Laufe dieses Jahres verschwunden. 153 sitzen derzeit wegen ihrer Arbeit im Gefängnis – die meisten in China, Ägypten, Iran und Eritrea.

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Irak 20.11.2015

Systematische Verbrechen an Journalisten

Seit der Eroberung Mossuls hat der "Islamische Staat" dort 48 Medienschaffende entführt und mindestens 13 davon ermordet. Ein gemeinsamer Untersuchungsbericht von Reporter ohne Grenzen und der irakischen Partnerorganisation Journalistic Freedoms Observatory nennt ihre Namen und die Umstände der Verbrechen.

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Irak 19.10.2015

Razzien und Angriffe gegen kurdische Medien

Reporter ohne Grenzen ist beunruhigt über die Häufung von Angriffen auf Journalisten im Norden Iraks. Seit dem Beginn einer Protestwelle gegen die Regierung der autonomen Region Kurdistan sind die Sicherheitskräfte mit Razzien und erzwungenen Schließungen gegen zahlreiche Medien vorgegangen.

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Syrien/Irak 18.08.2015

Ein Jahr danach: Foley-Mord weiter straffrei

Reporter ohne Grenzen erinnert ein Jahr nach der abscheulichen Enthauptung des US-amerikanischen Journalisten James Foley daran, dass Syrien nach wie vor eines der gefährlichsten Länder weltweit für Journalisten ist und der grausame Mord an Foley nach wie vor ungestraft ist. Journalisten sind in Syrien regelmäßig Opfer von gezielter Gewalt durch alle Kriegsparteien.

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Vereinte Nationen 28.05.2015

Sicherheitsrat fordert Schutz von Journalisten

Reporter ohne Grenzen begrüßt die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Schutz von Journalisten in bewaffneten Konflikten. „Jetzt kommt es darauf an, Mechanismen zu schaffen, um die völkerrechtliche Pflicht der Staaten zum Schutz von Journalisten auch durchzusetzen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Irak / Syrien 28.04.2015

Appell an den UN-Sicherheitsrat

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai ruft Reporter ohne Grenzen den UN-Sicherheitsrat auf, dem Internationalen Strafgerichtshof die Verbrechen an Journalisten in Syrien und im Irak vorzulegen. Solche Kriegsverbrechen müssen aufgeklärt und die Konfliktparteien von weiteren Taten abgeschreckt werden.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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International 16.12.2014

Jahresbilanz 2014: Deutlich mehr Entführungen

Journalisten müssen immer öfter damit rechnen, bei ihrer Arbeit entführt zu werden: Im zu Ende gehenden Jahr hat Reporter ohne Grenzen weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2014 hervor. 66 Journalisten wurden wegen ihrer Arbeit getötet, 178 sind derzeit in Haft.

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Irak / Syrien 07.11.2014

IS führt erbarmungslosen Medienkrieg

Reporter ohne Grenzen ist beunruhigt über die fast vollständige Unterdrückung unabhängiger Informationen in den von der Dschihadistengruppe Islamischer Staat kontrollierten Regionen. Infolge massiver Gewalt und Drohungen des IS gegen Journalisten sind die Menschen dort wie auch die Außenwelt von glaubwürdigen Quellen abgeschnitten.

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