Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

mehr
Welttag gegen Internetzensur 12.03.2018

Drei zensierte Online-Medien entsperrt

Zum Welttag gegen Internetzensur hat Reporter ohne Grenzen drei zensierte Webseiten in Burundi, Oman und Iran entsperrt. Mit der Aktion #CollateralFreedom setzt die Organisation ein Zeichen gegen die weitreichende Internetzensur in vielen Staaten. Die entsperrten Webseiten sind nun bei schwer zensierbaren Cloud-Anbietern zugänglich.

mehr
Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2017

Weltweit 65 Medienschaffende getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 65 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Fast die Hälfte von ihnen starben außerhalb von Regionen mit bewaffneten Konflikten. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2017 hervor.

mehr
Iran / Polen / Türkei 07.11.2017

Tomas Piatek aus Polen ist Journalist des Jahres

Reporter ohne Grenzen zeichnet Tomasz Piatek aus Polen als Journalist des Jahres 2017 aus. Der Investigativ-Reporter hatte in einem Buch scharfe Kritik am polnischen Verteidigungsminister geübt und ihm vorgeworfen, in illegale Waffen- und Geldgeschäfte mit Russland verstrickt zu sein. Dafür droht Piatek eine Anklage vor einem Militärgericht.

mehr
Iran 18.05.2017

Druck auf Regierung darf nicht nachlassen

Vor der Präsidentschaftswahl im Iran ruft Reporter ohne Grenzen die Bundesregierung auf, die verheerende Situation für Journalisten und Medien im Land genau im Auge zu behalten. Trotz außenpolitischer Öffnung hat sich die Menschenrechtslage vor Ort nicht verbessert. Der Iran bleibt eines der größten Gefängnisse für Medienschaffende weltweit.

mehr
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

mehr
Iran 06.04.2017

Hungerstreikende Journalistin in Lebensgefahr

Reporter ohne Grenzen fordert die iranische Justiz auf, die seit vier Wochen willkürlich inhaftierte Journalistin Henghameh Schahidi sofort freizulassen. Die herzkranke 41-Jährige ist seit ihrer Verhaftung am 9. März im Hungerstreik, inzwischen ist ihr Gesundheitszustand offenbar lebensbedrohlich. Der Kontakt zu ihrem Anwalt wird ihr verwehrt.

mehr
Jahresbilanz der Pressefreiheit 13.12.2016

Weltweit mindestens 348 Journalisten in Haft

Die Repressionswelle seit dem Putschversuch in der Türkei hat die Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten 2016 deutlich in die Höhe getrieben. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen hervor. Weltweit sitzen mindestens 348 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis, 52 sind entführt.

mehr
Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

mehr
Iran 19.05.2016

Zehn Jahre Haft für Narges Mohammadi

Reporter ohne Grenzen ist empört über die zehnjährige Haftstrafe für die schwer kranke iranische Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi. Das Teheraner Revolutionsgericht befand sie unter anderem der „Verschwörung gegen die Islamische Republik“ und „Propaganda gegen die Regierung“ für schuldig.

mehr