Irland | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Irland

Der Zeitungsmarkt in Irland ist hart umkämpft und wird von dem Irish Independent und der Irish Times angeführt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Raidió Teilifís Éireann (RTE) konkurriert sowohl mit irischen als auch britischen Privatsendern. Journalisten können im Regelfall ungehindert recherchieren und berichten. 2009 wurde der strenge Verleumdungsparagraph gelockert. Seither können sich Redaktionen öffentlich bei einem Kläger entschuldigen und gleichzeitig den Vorwurf der Verleumdung zurückweisen. Seit dem 2005 verabschiedeten Garda Siochána Act dürfen Polizisten nur mit Genehmigung ihrer Vorgesetzten Journalisten Auskünfte erteilen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 15 von 180
Fünf Jahre nach Charlie Hebdo 07.01.2020

Schutz vor religiös motivierten Angriffen

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 fordert Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

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Neue EU-Kommission 26.09.2019

Ungarischen Kandidaten ablehnen

Reporter ohne Grenzen fordert das Europäische Parlament auf, der Ernennung des ehemaligen ungarischen Justizministers László Trócsányi zum Kommissar für Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik nicht zuzustimmen und die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten kritisch auf ihre Einstellung zur Pressefreiheit zu prüfen.

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Europäischer Gerichtshof
Recht auf Vergessenwerden 24.09.2019

EuGH setzt problematischem Recht Schranken

Reporter ohne Grenzen begrüßt, dass der Europäische Gerichtshof dem Recht auf Vergessenwerden Schranken gesetzt hat. Das Urteil betont zudem, dass dieses Recht in jedem Einzelfall gegen Grundrechte abzuwägen ist. Problematisch bleibt, dass der EuGH diese Abwägung weiterhin den Plattformbetreibern überlässt.

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