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Jordanien

Journalist*innen müssen in Jordanien Mitglied des staatlich kontrollierten Presseverbands sein, Medien unterliegen einer Lizenzpflicht. Medienschaffende werden zwar selten für längere Zeit inhaftiert, aber durch zahlreiche Gesetze und deren willkürliche Anwendung gegängelt sowie eng vom Geheimdienst überwacht. Seit 2013 haben die Behörden Hunderte Websites gesperrt. Ein Gesetz gegen Internetkriminalität ermöglicht Haftstrafen für Veröffentlichungen in Online-Zeitungen oder sozialen Medien. Auch Nachrichtensperren zu bestimmten Themen erschweren Recherche und Berichterstattung. Ein äußerst weit gefasstes Anti-Terror-Gesetz dient oft als Grundlage, um Journalist*innen wegen angeblicher Gefährdung der nationalen Sicherheit vor Gericht zu bringen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 129 von 180
Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Bis zum Horizont reichen die Häuser der jordanischen Hauptstadt Amman
Jordanien05.01.2021

#FreeThemAll: Jamal Haddad

Das Komitee zum Schutz von Journalisten hat die Justizbehörden in Jordanien dazu aufgerufen, umgehend eine Freilassung des Journalisten und Publizisten Jamal Haddad anzuordnen. Haddad hatte einen Bericht veröffentlicht, der die Corona-Politik der Regierung kritisierte.

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Jordanien19.06.2020

#FreeThemAll: Selim Akash

In Jordanien befindet sich der Journalist Selim Akash seit dem 14. April im Gefängnis. Der letzte Bericht, den Akash vor seiner Verhaftung veröffentlichte, war ein Fernsehbeitrag, in dem er die Situation bangladeschischer Einwanderer in Jordanien thematisierte.

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