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Kamerun

Die Lage der Pressefreiheit verschlechtert sich in Kamerun seit Jahren kontinuierlich. Die anhaltenden Bedrohungen für Medienschaffende stützen ein Klima der Angst und Selbstzensur. 2017 wurde das Internet häufiger als in jedem anderen afrikanischen Land unterbrochen. Nach der Präsidentenwahl 2018, die Paul Biyas siebte Amtszeit besiegelte, wurde der Zugang zum Internet erneut eingeschränkt. Reporter*innen wurden bedroht, angegriffen, eingeschüchtert und sogar verhaftet. Die willkürliche Inhaftierung und Verfolgung von Journalist*innen, auch durch Militär- oder Sondergerichte, ist an der Tagesordnung. Auf Grundlage des Antiterrorgesetzes von 2014 wird der ehemalige Chef des staatlichen Rundfunks CRTV seit 2016 festgehalten – präventiv und ohne faires Verfahren.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 131 von 180
Yaounde, Kamerun
Kamerun 25.02.2020

#FreeThemAll: Martinez Zogo

Martinez Zogo, seines Zeichens Chefredakteur des Radiosenders Radio Amplitude FM, ist am 17. Januar in der kamerunischen Hauptstadt Jaunde festgenommen worden. Sollte der Journalist schuldig gesprochen werden, dann droht ihm eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten.

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Amadou Vamoulké
Kamerun 17.02.2020

#FreeThemAll: Amadou Vamoulké

In Kamerun befindet sich der Journalist Amadou Vamoulké, der am 10. Februar dieses Jahres 70 Jahre alt geworden ist und laut medizinischer Gutachten an einer neurologischen Erkrankung leidet, seit mittlerweile mehr als 42 Monaten in Haft.

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Yaounde, Kamerun
Kamerun 14.01.2020

#FreeThemAll: Irène Mbezele

In Kamerun ist Irène Mbezele, die als Reporterin für die Zeitschrift Kalara arbeitet, zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe von umgerechnet 2300 Euro verurteilt worden. Sie hatte in einem Artikel eine Parlamentarierin kritisiert.

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