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Kirgistan

Im Vergleich zu den extrem autoritären Nachbarstaaten wie Usbekistan oder China können Kirgistans Medien freier und unabhängiger berichten. Im Jahr 2011 wurde der Verleumdungsparagraf abgeschafft, Beamtenbeleidigung bleibt jedoch immer noch ein Straftatbestand. In Einzelfällen wurden Medienvertreter in den vergangenen Jahren wegen „Beleidigung“ der kirgisischen Nation verurteilt. Medien werden über die Vergabe von Lizenzen kontrolliert, und die finanzielle Unterstützung eines Mediums durch internationale NGOs kann sich negativ auf die Lizenzvergabe auswirken. Kritische Nachrichtenwebseiten sind gesperrt. Viele Journalisten üben bei Themen wie den ethnischen Spannungen im Land Selbstzensur.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 98 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Kirgistan 08.02.2018

Haftstrafe wegen Verleumdungsstreit?

Dem renommierten Investigativjournalisten Kabaj Karabekow droht in Kirgistan eine Haftstrafe, weil er eine hohe Entschädigung an Präsident Sooronbaj Dscheenbekow nicht kurzfristig bezahlen kann. Ein Gericht lehnte jetzt seinen Antrag ab, die Summe von 65 durchschnittlichen Jahresgehältern in Raten zahlen zu dürfen.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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