Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Kolumbien 13.01.2017

Friedensprozess muss ausgeweitet werden

Anlässlich des Besuches von Frank-Walter Steinmeier in Kolumbien fordert Reporter ohne Grenzen den Außenminister auf, die Versäumnisse im Friedensprozess anzusprechen. Die im Friedensabkommen vereinbarten Regelungen zum Schutz der Pressefreiheit müssen sofort umgesetzt und auf weitere illegale Gruppen ausgeweitet werden.

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Kolumbien 06.10.2016

Historische Chance nutzen

Reporter ohne Grenzen fordert die Konfliktparteien in Kolumbien auf, bei ihren weiteren Verhandlungen über ein Ende des Bürgerkriegs keine Abstriche bei Fragen der Pressefreiheit zu machen. Ein überarbeitetes Friedensabkommen darf die Verfolgung von Übergriffen der Sicherheitskräfte gegen Journalisten nicht erschweren.

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Kolumbien 13.05.2016

Schutzprogramm für Journalisten versagt

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über das Versagen des staatlichen kolumbianischen Programms zum Schutz gefährdeter Journalisten im Fall Javier Osuna. Obwohl Osuna unter der Bewachung von Personenschützern der Nationalen Schutzeinheit steht, erlebt er seit Monaten eine neue Welle von Einschüchterungsversuchen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2015

Appell an UN zu mehr Schutz für Journalisten

Zum Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten fordert Reporter ohne Grenzen die Vereinten Nationen auf, einen Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten einzusetzen. Dieser sollte direkt dem UN-Generalsekretär unterstehen und die Befugnis zu eigenständigen Untersuchungen von Gewalttaten an Journalisten haben.

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Kolumbien 16.10.2015

Medienkonzentration hemmt Meinungsvielfalt

Ein großer Teil der Massenmedien in Kolumbien ist in den Händen weniger Eigentümer konzentriert. Damit begünstigen die Besitzverhältnisse Interessenkonflikte und Selbstzensur. Dies zeigen die Ergebnisse dreimonatiger Recherchen im Rahmen des Projekts Media Ownership Monitor.

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Internationales Projekt 13.10.2015

Medienpluralismus in Gefahr

Reporter ohne Grenzen startet in dieser Woche in Kolumbien ein internationales Pilotprojekt für mehr Transparenz in den Besitzverhältnissen der Massenmedien. Der sogenannte Media Ownership Monitor legt Konzentrationstendenzen in den kolumbianischen Medien und die damit verbundenen Interessenkonflikte offen.

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Kolumbien 24.09.2015

Wichtiger erster Schritt gegen Straflosigkeit

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Einigung zwischen Regierung und FARC-Rebellen als Beitrag zum Kampf gegen Straflosigkeit für Gewaltverbrechen an Journalisten. „Der nun gesteckte juristische Rahmen ist ein wichtiger erster Schritt, damit Gewalttaten an Journalisten in Kolumbien endlich verfolgt werden", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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Kolumbien 28.08.2015

Schutzprogramm für Journalisten reformieren

Reporter ohne Grenzen fordert die Regierung Kolumbiens zur umfassenden Reform ihres Programms zum Schutz gefährdeter Journalisten auf. 15 Jahre nach seinem Start hat sich das Programm als ineffektiv und mangelhaft erwiesen und geht an den Bedürfnissen der Betroffenen in einem der gefährlichsten Länder Amerikas vorbei.

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