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Irak

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 172 von 180
Jahresbilanz der Pressefreiheit 15.12.2015

Weltweit derzeit 54 Journalisten entführt

Weltweit sind derzeit 54 Journalisten entführt. Das geht aus dem ersten Teil der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2015 hervor. Die Entführungen konzentrieren sich auf Syrien, Jemen, Irak und Libyen. Acht Journalisten sind im Laufe dieses Jahres verschwunden. 153 sitzen derzeit wegen ihrer Arbeit im Gefängnis – die meisten in China, Ägypten, Iran und Eritrea.

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Irak 20.11.2015

Systematische Verbrechen an Journalisten

Seit der Eroberung Mossuls hat der "Islamische Staat" dort 48 Medienschaffende entführt und mindestens 13 davon ermordet. Ein gemeinsamer Untersuchungsbericht von Reporter ohne Grenzen und der irakischen Partnerorganisation Journalistic Freedoms Observatory nennt ihre Namen und die Umstände der Verbrechen.

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Irak 19.10.2015

Razzien und Angriffe gegen kurdische Medien

Reporter ohne Grenzen ist beunruhigt über die Häufung von Angriffen auf Journalisten im Norden Iraks. Seit dem Beginn einer Protestwelle gegen die Regierung der autonomen Region Kurdistan sind die Sicherheitskräfte mit Razzien und erzwungenen Schließungen gegen zahlreiche Medien vorgegangen.

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Syrien/Irak 18.08.2015

Ein Jahr danach: Foley-Mord weiter straffrei

Reporter ohne Grenzen erinnert ein Jahr nach der abscheulichen Enthauptung des US-amerikanischen Journalisten James Foley daran, dass Syrien nach wie vor eines der gefährlichsten Länder weltweit für Journalisten ist und der grausame Mord an Foley nach wie vor ungestraft ist. Journalisten sind in Syrien regelmäßig Opfer von gezielter Gewalt durch alle Kriegsparteien.

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Vereinte Nationen 28.05.2015

Sicherheitsrat fordert Schutz von Journalisten

Reporter ohne Grenzen begrüßt die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Schutz von Journalisten in bewaffneten Konflikten. „Jetzt kommt es darauf an, Mechanismen zu schaffen, um die völkerrechtliche Pflicht der Staaten zum Schutz von Journalisten auch durchzusetzen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Irak / Syrien 28.04.2015

Appell an den UN-Sicherheitsrat

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai ruft Reporter ohne Grenzen den UN-Sicherheitsrat auf, dem Internationalen Strafgerichtshof die Verbrechen an Journalisten in Syrien und im Irak vorzulegen. Solche Kriegsverbrechen müssen aufgeklärt und die Konfliktparteien von weiteren Taten abgeschreckt werden.

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International 16.12.2014

Jahresbilanz 2014: Deutlich mehr Entführungen

Journalisten müssen immer öfter damit rechnen, bei ihrer Arbeit entführt zu werden: Im zu Ende gehenden Jahr hat Reporter ohne Grenzen weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2014 hervor. 66 Journalisten wurden wegen ihrer Arbeit getötet, 178 sind derzeit in Haft.

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Irak / Syrien 07.11.2014

IS führt erbarmungslosen Medienkrieg

Reporter ohne Grenzen ist beunruhigt über die fast vollständige Unterdrückung unabhängiger Informationen in den von der Dschihadistengruppe Islamischer Staat kontrollierten Regionen. Infolge massiver Gewalt und Drohungen des IS gegen Journalisten sind die Menschen dort wie auch die Außenwelt von glaubwürdigen Quellen abgeschnitten.

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International 11.09.2014

Islam-Vertreter verurteilen Gewalt an Journalisten

Sieben islamische Organisationen aus aller Welt haben einen ROG-Aufruf gegen die Kriegsverbrechen des "Islamischen Staats" an Journalisten unterzeichnet. Als Reaktion auf die Morde an den US-Reportern James Foley und Steven Sotloff verurteilen sie die Gewalttaten der Dschihadisten gegen Journalisten und andere Zivilisten in Syrien und dem Irak.

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Syrien / Irak 03.09.2014

Sotloff-Mord muss Weckruf für mehr Schutz sein

ROG ist bestürzt über die mutmaßliche Ermordung des US-Journalisten Steven Sotloff durch Extremisten der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS). „Diese Tat erinnert auf schockierende Weise daran, welchen Gefahren auch ausländische, aber vor allem einheimische Journalisten in Syrien und im Irak tagtäglich ausgesetzt sind“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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