Alle Meldungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Yorgen Fenech Ende November 2019 in Valetta
Malta / Frankreich 04.12.2019

Strafanzeige gegen drei Hauptverdächtige

Reporter ohne Grenzen und die Hinterbliebenen der in Malta ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia haben in Frankreich gegen drei der mutmaßlichen Schlüsselfiguren in dem Mordfall Anzeige erstattet. Hintergrund sind neue Erkenntnisse über französischen Besitz eines der Hauptverdächtigen, dessen Gewinne womöglich für den Mord eingesetzt wurden.

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Premierminister Joseph Muscat
Malta 28.11.2019

Rücktritte sind nicht genug

Mehr als zwei Jahre nach dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia kommt endlich Bewegung in die Ermittlungen. Es gab mehrere Festnahmen, führende Politiker traten zurück. Rücktritte reichen allerdings nicht aus– alle Tatbeteiligten inklusive der Hintermänner müssen umgehend strafrechtlich verfolgt werden.

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Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Forums Information und Demokratie
Forum Information und Demokratie 13.11.2019

Antworten auf neue Herausforderungen finden

Elf zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt haben in Paris das Forum Information und Demokratie gegründet. Es soll Empfehlungen für Regulierung und Selbstregulierung erarbeiten, um das Recht auf Medienfreiheit angesichts neuartiger Bedrohungen im digitalen Zeitalter wirksam durchzusetzen.

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Internationaler Tag gegen Straflosigkeit 01.11.2019

Verbrechen an Journalisten ahnden

Zum Internationalen Tag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten am 2. November erinnert Reporter ohne Grenzen an 21 Medienschaffende, die ermordet, gefoltert oder entführt wurden, ohne dass jemand dafür zur Rechenschaft gezogen wurde. Zugleich erneuert ROG die Forderung, einen UN-Sonderbeauftragten für ihren Schutz einzusetzen.

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Europa 19.10.2019

Mehr Druck auf Zivilgesellschaft und Journalisten

Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland, das PEN-Zentrum Deutschland, Reporter ohne Grenzen und Amnesty International Deutschland fordern die deutsche Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene und in Deutschland für eine Stärkung zivilgesellschaftlicher Organisationen und den Schutz von Journalistinnen und Journalisten einzusetzen.

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Fall Caruana Galizia 16.10.2019

Zwölf NGOs fordern Ende der Straflosigkeit

Zwei Jahre nach der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia in Malta fordern wir, die unterzeichnenden Organisationen, am heutigen 16. Oktober 2019 erneut das Ende der Straflosigkeit für diese abscheuliche Tat.

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Gedenken an Daphne Caruana Galizia
Bericht zum Fall Caruana Galizia 15.10.2019

Systematische Behördenversäumnisse

Zwei Jahre nach dem Mord an der maltesischen Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia prangert Reporter ohne Grenzen (ROG) in einem detaillierten Bericht die systematischen Versäumnisse in den Mordermittlungen sowie die anhaltenden Attacken auf unabhängige Medien in Malta an.

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Neue EU-Kommission 26.09.2019

Ungarischen Kandidaten ablehnen

Reporter ohne Grenzen fordert das Europäische Parlament auf, der Ernennung des ehemaligen ungarischen Justizministers László Trócsányi zum Kommissar für Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik nicht zuzustimmen und die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten kritisch auf ihre Einstellung zur Pressefreiheit zu prüfen.

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Europäischer Gerichtshof
Recht auf Vergessenwerden 24.09.2019

EuGH setzt problematischem Recht Schranken

Reporter ohne Grenzen begrüßt, dass der Europäische Gerichtshof dem Recht auf Vergessenwerden Schranken gesetzt hat. Das Urteil betont zudem, dass dieses Recht in jedem Einzelfall gegen Grundrechte abzuwägen ist. Problematisch bleibt, dass der EuGH diese Abwägung weiterhin den Plattformbetreibern überlässt.

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Mord an Daphne Caruana Galizia 21.09.2019

Endlich öffentliche Untersuchung in Malta

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Ankündigung Maltas, eine unabhängige öffentliche Untersuchung des Mordes an der Journalistin Daphne Caruana Galizia anzuordnen. ROG hat sich seit fast zwei Jahren für diese Maßnahme eingesetzt und dringt darauf, dass die Untersuchungskommission wirklich unabhängig und unparteiisch arbeitet.

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