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Mauretanien

Seit dem Sturz des langjährigen Präsidenten Maaoya Sid'Ahmed Taya 2005 wurden in Mauretanien Zensur und bürokratische Hürden für die Gründung privater Medien abgeschafft. Eine pluralistische, wenngleich politisch polarisierte und oft reißerische Presse kann inzwischen frei berichten. Journalistische Quellen sind gesetzlich geschützt, Haftstrafen für Pressedelikte wie Verleumdung und üble Nachrede wurden abgeschafft. Gelegentlich kommen Übergriffe auf Journalisten von Polizei und Demonstranten bei Protesten vor, ebenso Festnahmen von Journalisten, die heikle Themen wie Sklaverei aufgreifen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 55 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Mauretanien 20.01.2017

Todesstrafe gegen Blogger nicht vollstrecken

Reporter ohne Grenzen appelliert an Mauretaniens Oberstes Gericht, die Todesstrafe für den Blogger Mohamed Cheikh Ould M’Kheitir aufzuheben. Der seit drei Jahren inhaftierte M‘Kheitir wurde Ende 2014 wegen eines vermeintlich islamkritischen Blogeintrags zum Tode verurteilt. Ein Berufungsgericht befand ihn des Abfalls vom Glauben für schuldig.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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