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Mazedonien

2009 stand Mazedonien auf der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen noch auf Platz 34. Inzwischen ist das Land weit nach hinten gerutscht. Fast alle Medien unterstehen der Kontrolle der Regierung. Zudem sind sie auf Werbeeinnahmen angewiesen. Die Abhängigkeit von Anzeigenkunden nimmt einigen Medien die redaktionelle Unabhängigkeit und macht sie gefügig. 2011 ließ die Regierung drei kritische Medien schließen – offiziell wegen ausstehender Steuerzahlungen. Kritische Journalisten in Mazedonien müssen mit Gewalt und Übergriffen rechnen, welche jedoch kaum strafrechtlich verfolgt werden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 111 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Mazedonien 27.02.2015

Massiver Lauschangriff auf Journalisten

Reporter ohne Grenzen und die mazedonische Bürgerrechtsorganisation Civil verurteilen das massenhafte illegale Abhören von Journalisten in Mazedonien. „Dieser großangelegte Lauschangriff auf Journalisten stellt einen massiven Angriff auf die Medienfreiheit dar und läuft allen rechtsstaatlichen Beteuerungen zuwider“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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