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Mazedonien

2009 stand Mazedonien auf der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen noch auf Platz 34. Inzwischen ist das Land weit nach hinten gerutscht. Fast alle Medien unterstehen der Kontrolle der Regierung. Zudem sind sie auf Werbeeinnahmen angewiesen. Die Abhängigkeit von Anzeigenkunden nimmt einigen Medien die redaktionelle Unabhängigkeit und macht sie gefügig. 2011 ließ die Regierung drei kritische Medien schließen – offiziell wegen ausstehender Steuerzahlungen. Kritische Journalisten in Mazedonien müssen mit Gewalt und Übergriffen rechnen, welche jedoch kaum strafrechtlich verfolgt werden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 118 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Mazedonien 27.02.2015

Massiver Lauschangriff auf Journalisten

Reporter ohne Grenzen und die mazedonische Bürgerrechtsorganisation Civil verurteilen das massenhafte illegale Abhören von Journalisten in Mazedonien. „Dieser großangelegte Lauschangriff auf Journalisten stellt einen massiven Angriff auf die Medienfreiheit dar und läuft allen rechtsstaatlichen Beteuerungen zuwider“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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