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Freiheit für Wa Lone und Kyaw Soe Oo

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Wir fordern die sofortige Freilassung der Reuters-Journalisten Wa Lone und Kyaw Soe Oo aus Myanmar. Am 3. September verurteilte sie ein Gericht in der Stadt Yangon zu sieben Jahren Haft.

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UPDATE (07.05.2019): Wa Lone und Kyaw Soe Oo sind heute, 7.5.2019 aus einem Gefängnis am Rande von Rande von Rangoon freigelassen worden, nachdem sie mehr als 500 Tage hinter Gittern verbracht hatten. Sie wurden unter einer Amnestie des Präsidenten für insgesamt 6.520 Gefangene freigelassen. Präsident Win Myint hatte seit April bereits Tausende von anderen Gefangenen in einer Massenamnestie begnadigt.

UPDATE (11.01.2019): Die Berufung der zu 7 Jahren Haft verurteilten Journalisten ist heute gescheitert. Laut der Nachrichtenagentur bleibt ihnen noch der Gang zum Obersten Gericht.

Wa Lone und Kyaw Soe Oo sollen angeblich gegen ein Gesetz zu Staatsgeheimnissen aus dem Jahr 1923 verstoßen haben. Doch der wahre Grund für die Festnahme im Dezember 2017 sind ihre mutigen Recherchen: Die Journalisten hatten über ein Massaker der Armee an Rohingya-Zivilisten im Dorf Inn Din nahe der Grenze zu Bangladesch recherchiert.

Wa Lone und Kyaw Soe Oo wurden zum Sündenbock gemacht, um andere kritische Journalisten abzuschrecken.

Ein Polizist hat inzwischen als Zeuge vor Gericht ausgesagt, dass Kyaw Soe Oo und Wa Lone in eine Falle getappt seien. Ein Vorgesetzter habe demnach die Übergabe geheimer Dokumente an die Journalisten angeordnet, um sie anschließend festzunehmen.

Wir sind entsetzt über das harte Urteil in diesem absurden Prozess und fordern die Behörden auf, Wa Lone und Kyaw Soe Oo freizulassen. Sie haben nur ihren Job gemacht.

JEDE UNTERSCHRIFT ZÄHLT!

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Petition

An: Friedensnobelpreisträgerin und Regierungschefin Aung San Suu Kyi

Sie wurden weltweit bewundert für Ihren Mut und für Ihren jahrzehntelangen Widerstand gegen die Militärjunta in Ihrem Heimatland Myanmar. Im Jahr 1991 haben Sie den Friedensnobelpreis gewonnen. In dem Land, das Sie nun regieren, hat ein Gericht die beiden Reuters-Journalisten Kyaw Soe Oo und Wa Lone zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil sie ein Massaker der myanmarischen Armee an Rohingya-Zivilisten aufdeckten. Anstatt dieses ungerechte Urteil anzuprangern, haben Sie die Journalisten als Verräter denunziert und sprechen von Falschinformationen, um die Entscheidung des Gerichts zu legitimieren.

Das ist nicht nur beschämend, sondern entspricht auch nicht den Grundsätzen, für die Sie so lange eingestanden haben.

Wir fordern Sie dazu auf, für Pressefreiheit einzutreten. Ihre Regierung muss Gesetze ändern, die für die Einschränkung der Pressefreiheit missbraucht werden können.

Wa Lone und Kyaw Soe Oo müssen sofort freigelassen und die absurden Vorwürfe gegen sie fallengelassen werden.

Wa Lone und Kyaw Soe Oo sind frei

Die zwei Reuters-Journalisten, die in Myanmar inhaftiert wurden, nachdem sie wegen Verletzung des Amtsgeheimnisgesetzes verurteilt wurden, sind am 7.5.2019 aus einem Gefängnis am Rande von Rande von Rangoon freigelassen worden, nachdem sie mehr als 500 Tage hinter Gittern verbracht hatten.

Die beiden Reporter Wa Lone, 33, und Kyaw Soe Oo, 29, waren im September verurteilt und zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Fall hatte Fragen über die Fortschritte Myanmars auf dem Weg zur Demokratie aufgeworfen und einen Aufschrei von Diplomaten und Menschenrechtsanwälten ausgelöst. Reporter ohne Grenzen hatte sich international für die Freilassung eingesetzt - sowohl auf diplomatischen Kanälen als auch mithilfe von Petitionen.

Die beiden wurden am Dienstag unter einer Amnestie des Präsidenten für insgesamt 6.520 Gefangene freigelassen. Präsident Win Myint hat seit April bereits Tausende von anderen Gefangenen in einer Massenamnestie begnadigt.