Malta

Ich fordere:

Gerechtigkeit für Daphne Caruana Galizia

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Einen Monat nach dem Mord an der maltesischen Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia gibt es immer noch keine Fortschritte in der Frage, wer für das brutale Verbrechen verantwortlich ist. Reporter ohne Grenzen (ROG) ruft zu Protestmails an Maltas Botschafter in Berlin, Albert Friggieri, auf. Mit der Aktion fordert ROG die maltesischen Behörden zu einer lückenlosen Aufklärung des Mordes an der Journalistin auf. Caruana Galizia wurde am 16. Oktober 2017 durch eine Autobombe in dem Ort Bidnija im Norden Maltas getötet.
Die 53-Jährige war eine bekannte maltesische Investigativjournalistin und Bloggerin, die mehrere Korruptionsaffären in Malta aufdeckte. Sie hatte im vergangenen Jahr unter anderem enthüllt, dass der Energieminister und der Kabinettschef von Maltas Premierminister Joseph Muscat Offshore-Konten in Panama und Trusts in Neuseeland eröffnet hatten. Zwei Wochen vor ihrer Ermordung hatte Caruana Galizia wegen Todesdrohungen Anzeige erstattet. Ungeachtet dessen wurde sie nicht geschützt.

Sollte die maltesische Regierung ihrer Aufklärungspflicht als EU-Mitgliedsland nicht oder nur unzureichend nachkommen, fordert ROG entschieden eine internationale Untersuchung.

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Protestmail

Empfänger

Herr Albert Friggieri, maltesischer Botschafter in Berlin

Betreff

Die Aufklärung des Mordes an Daphne Caruana Galizia

Sehr geehrter Herr Botschafter Friggieri,

einen Monat nach dem Mord an der maltesischen Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia gibt es immer noch keine Fortschritte in der Frage, wer für das brutale Verbrechen verantwortlich ist. Ich fordere die maltesischen Behörden auf, den Mord an der Journalistin lückenlos aufzuklären.

Daphne Caruana Galizia war eine bekannte maltesische Investigativjournalistin und Bloggerin. Sie wurde am 16. Oktober 2017 durch eine Autobombe in dem Ort Bidnija im Norden Maltas getötet. Die Bloggerin hatte im vergangenen Jahr unter anderem enthüllt, dass der Energieminister und der Kabinettschef von Maltas Premierminister Joseph Muscat Offshore-Konten in Panama und Trusts in Neuseeland eröffnet hatten. Zwei Wochen vor ihrer Ermordung hatte Caruana Galizia wegen Todesdrohungen Anzeige erstattet. Ungeachtet dessen wurde sie nicht geschützt.

Nach dem Mord an der Journalistin muss Maltas Regierung ihrer Verantwortung gerecht werden, die Pressefreiheit als wichtigen Grundwert der Europäischen Union entschlossen zu verteidigen. Alle Verantwortlichen für dieses abscheuliche Verbrechen müssen ohne politische Rücksichten bestraft werden, damit auf Malta kein Klima der Straflosigkeit entsteht.
Bitte setzen Sie sich für eine glaubwürdige und unabhängige Ermittlung seitens der maltesischen Behörden ein!

Mit freundlichen Grüßen
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