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Peru

Gewalt gegen Journalisten kommt in Peru häufig vor und wird selten bestraft. Besonders gefährdet sind Medienschaffende, die über Drogenkriminalität, Korruption, Umweltthemen oder politisches Missmanagement recherchieren. Willkürjustiz und die Kriminalisierung von Pressevergehen wie Verleumdung und übler Nachrede, die mit hohen Strafen geahndet werden, setzen Journalisten unter zusätzlichen Druck und begünstigen Selbstzensur. Ein kontroverses Gesetz zur Onlinekriminalität sieht seit 2013 hohe Haftstrafen etwa für das Anlegen und Nutzen elektronischer Datenbanken mit umstrittenen Informationen vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 84 von 180
Peru 02.12.2016

Bedrohlich starke Medienkonzentration

In Peru ist die Konzentration von Besitz und Einnahmen in der Medienbranche so hoch, dass von ihr eine Gefahr für die Pressefreiheit ausgeht. Die Ergebnisse der Recherche im Rahmen des Media Ownership Projekts zeigen, dass auch die Auflagenzahlen der Printmedien und die Reichweiten der digitalen Medien außerordentlich stark konzentriert sind.

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Peru 24.11.2016

Mord an Radiojournalist zügig aufklären

Reporter ohne Grenzen fordert eine zügige Aufklärung des Mordes an dem Radiojournalist Hernán Choquepata Ordóñez. Er wurde während einer Live-Sendung im Studio erschossen. „Die Ermittler sollten den Verdacht sehr ernst nehmen, dass Hernán Ordóñez wegen seiner Arbeit als Journalist ermordet wurde“, sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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