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Peru

Gewalt gegen Journalisten kommt in Peru häufig vor und wird selten bestraft. Besonders gefährdet sind Medienschaffende, die über Drogenkriminalität, Korruption, Umweltthemen oder politisches Missmanagement recherchieren. Willkürjustiz und die Kriminalisierung von Pressevergehen wie Verleumdung und übler Nachrede, die mit hohen Strafen geahndet werden, setzen Journalisten unter zusätzlichen Druck und begünstigen Selbstzensur. Ein kontroverses Gesetz zur Onlinekriminalität sieht seit 2013 hohe Haftstrafen etwa für das Anlegen und Nutzen elektronischer Datenbanken mit umstrittenen Informationen vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 88 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Peru 02.12.2016

Bedrohlich starke Medienkonzentration

In Peru ist die Konzentration von Besitz und Einnahmen in der Medienbranche so hoch, dass von ihr eine Gefahr für die Pressefreiheit ausgeht. Die Ergebnisse der Recherche im Rahmen des Media Ownership Projekts zeigen, dass auch die Auflagenzahlen der Printmedien und die Reichweiten der digitalen Medien außerordentlich stark konzentriert sind.

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