Länderportal

Peru

Gewalt gegen Journalisten kommt in Peru häufig vor und wird selten bestraft. Besonders gefährdet sind Medienschaffende, die über Drogenkriminalität, Korruption, Umweltthemen oder politisches Missmanagement recherchieren. Willkürjustiz und die Kriminalisierung von Pressevergehen wie Verleumdung und übler Nachrede, die mit hohen Strafen geahndet werden, setzen Journalisten unter zusätzlichen Druck und begünstigen Selbstzensur. Ein kontroverses Gesetz zur Onlinekriminalität sieht seit 2013 hohe Haftstrafen etwa für das Anlegen und Nutzen elektronischer Datenbanken mit umstrittenen Informationen vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 90 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

mehr
Peru 02.12.2016

Bedrohlich starke Medienkonzentration

In Peru ist die Konzentration von Besitz und Einnahmen in der Medienbranche so hoch, dass von ihr eine Gefahr für die Pressefreiheit ausgeht. Die Ergebnisse der Recherche im Rahmen des Media Ownership Projekts zeigen, dass auch die Auflagenzahlen der Printmedien und die Reichweiten der digitalen Medien außerordentlich stark konzentriert sind.

mehr
Peru 24.11.2016

Mord an Radiojournalist zügig aufklären

Reporter ohne Grenzen fordert eine zügige Aufklärung des Mordes an dem Radiojournalist Hernán Choquepata Ordóñez. Er wurde während einer Live-Sendung im Studio erschossen. „Die Ermittler sollten den Verdacht sehr ernst nehmen, dass Hernán Ordóñez wegen seiner Arbeit als Journalist ermordet wurde“, sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

mehr
Alle Meldungen