Pressebilder zum RSF-Fotobuch

Seit 1994 veröffentlicht Reporter ohne Grenzen jährlich zum 3. Mai, dem internationalen Tag der Pressefreiheit, den Band Fotos für die Pressefreiheit. International renommierte Fotografinnen und Fotografen stellen ihre Arbeiten unentgeltlich zur Verfügung. Die Erlöse aus dem Verkauf der Bände kommen direkt unserer Menschenrechtsarbeit zugute.

Bedingungen für die Veröffentlichung von Bildern aus dem ROG-Fotobuch

Da die Fotografinnen und Fotografen uns die Bilder kostenlos zur Verfügung stellen, haben wir nur eingeschränkte Nutzungsrechte. Bitte beachten Sie unbedingt die ganz unten auf dieser Seite aufgeführten Hinweise bei der Verwendung von Bildern aus unserem neuen Fotoband.

Der Abdruck der Fotos ist nur bis zu einer Größe von 1/2 Seite sowie vom 3. Mai 2020 bis zum 2. Mai 2021 gestattet und NUR IM ZUSAMMENHANG MIT EINER BESPRECHUNG ODER VORSTELLUNG DES BILDBANDS "Fotos für die Pressefreiheit 2020". Die Nennung des Fotografen/der Agentur direkt neben dem Bild ist obligatorisch.

Download der Bilddateien siehe unten

© Reporter ohne Grenzen

Foto 1: Titel

© Lam Yik Fei für The New York Times

Foto 2: Hongkong

© Lam Yik Fei für The New York Times

Foto 3: Hongkong

© Alice Martins

Foto 4: Syrien

© Andrew Testa

Foto 5: Großbritannien/Panos

© Andrew Testa

Foto 6 : Großbritannien/Panos

© Nicky Woo

Foto 7: Tansania

© Wassim Ghozlani

Foto 8: Tunesien

© Dar Yasin/picture alliance/AP Photo

Foto 9: Indien

© Andrés Cardona

Foto 10: Kolumbien

© Oksana Yushko

Bild 11: Russland

Foto 1: Cover Bildband „Fotos für die Pressefreiheit 2020“

Das Buch „Fotos für die Pressefreiheit 2020“ zeigt bewegende Bilder von Krisen und Brennpunkten des zurückliegenden Jahres. Renommierte Fotografinnen und Fotografen haben sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln dokumentiert, darunter die Proteste gegen Einschränkungen von Freiheitsrechten in Hongkong, die Abriegelung des Kaschmirtals durch indische Truppen und die Folgen des jahrzehntelangen blutigen Konflikts in Kolumbien.

© Reporter ohne Grenzen

Foto 2: Hongkong

Im Stadtteil Tsuen Wan bereiten sich vermummte Anhänger der Regenschirm-Bewegung auf einen Zusammenstoß mit der Polizei vor. Der Regenschirm gilt bereits seit den ersten Massenprotesten in Hongkong im Jahr 2014 als Symbol der Demokratiebewegung. Der Fotograf Lam Yik Fei hat die Proteste in seiner Heimatstadt seit Juni 2019 verfolgt. Er ist immer dort, wo Staatsgewalt und Demonstrierende aufeinandertreffen.

© Lam Yik Fei für The New York Times

Foto 3: Hongkong

Großer Andrang bei einer Solidaritätsveranstaltung für verhaftete Demonstranten: Seit Juni 2019 kam es in Hongkong zu mehr als 6.000 Festnahmen.

© Lam Yik Fei für The New York Times

Foto 4: Syrien

Mutmaßliche Kämpfer des „Islamischen Staats“ in einem von kurdischen Streitkräften kontrollierten Gefängnis in der Stadt al-Hasaka. Die brasilianische Fotografin Alice Martins gehört zu den wenigen Berichterstattern, die immer wieder nach Syrien reisen. Die Hoffnung auf Frieden hat sie noch nicht begraben. Doch im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen unverändert Bilder von Flucht, Zerstörung und Leid.

© Alice Martins

Foto 5: Großbritannien 

Flagge zeigen für die EU: Am 19. Oktober 2019 gingen in London rund eine Million Menschen für ein zweites Brexit-Referendum auf die Straße. Der englische Fotograf Andrew Testa dokumentiert mit seinen Bildern die kleinen zwischenmenschlichen und die großen politischen Gräben, die sich seit dem Referendum in der britischen Gesellschaft aufgetan haben.

© Andrew Testa/Panos

Foto 6: Großbritannien

Gäste eines „Cèilidh”, einer traditionellen gälischen Tanzveranstaltung, in der Ortschaft Craignure auf der schottischen Isle of Mull. Obwohl der Brexit in keinem einzigen schottischen Wahlkreis eine Mehrheit fand, hat auch dieser Landesteil die EU verlassen.

© Andrew Testa/Panos

Foto 7: Tansania

Die Heilerin Mwanahija Mzee wickelt eine pflanzliche Arznei in Papier ein, die einer Patientin mit Verdauungsstörungen helfen soll. Um herauszufinden, was es mit den traditionellen „Mganga“-Heilern auf sich hat, begab sich die US­amerikanische Fotografin Nicky Woo für mehrere Monate in deren Warte­ und Behandlungszimmer. Dort erlangte sie nicht nur einzigartige Einblicke in religiöse Rituale, sondern  interessierte sich auch für die wissenschaftlichen Spuren hinter der vermeintlichen Wunderheilung. 

© Nicky Woo

Foto 8: Tunesien

Postkarten „schmücken, beschönigen und verführen“, findet der tunesische Fotograf Wassim Ghozlani: „Und sie nähren die Fantasie eines Tunesiens, das nicht existiert“. Mit seiner Bildstrecke „Postcards from Tunisia“ will der Fotograf deshalb die Seite seiner Heimat zeigen, die es nicht auf Postkarten und in Reisekataloge schafft. Motive von ungepflasterten Straßen, verlassenen Dörfer und Ruinen jenseits der Hauptstadt Tunis stehen sinnbildlich für ein Land, das sich auch fast ein Jahrzehnt nach der Revolution noch immer im Stillstand befindet.

© Wassim Ghozlani

Foto 9: Indien

Während eines Protests gegen die militärische Besetzung des Kaschmirtals attackiert ein vermummter Mann ein gepanzertes Fahrzeug der indischen Polizei. Den Einmarsch indischer Soldaten, die ersten Ausgangssperren, die Blockade des Internets und Telefonnetzes: Der Fotograf Dar Yasin, der in Kaschmir zuhause ist, hat all das hautnah miterlebt.

© Dar Yasin/picture alliance/AP Photo

Foto 10: Kolumbien

Der bewaffnete Konflikt zwischen der FARC­Guerilla und der Regierung hält Kolumbien seit Jahrzehnten in Atem und hat bis heute mehr als 250.000 Menschen das Leben gekostet. Auch der Fotograf Andrés Cardona hat zahlreiche Familienangehörige verloren. Das Foto zeigt Cardonas Großmutter im Alter von 89 Jahren. Ihr Vater wurde von kolumbianischen Streitkräften getötet.

© Andrés Cardona

Foto 11: Russland

Die Künstlerin und Aktivistin Daria Serenko hält unweit des Kreml selbst beschriebene Protestplakate in der Hand. Für ihr Projekt „Alternative Moscow“ hat die russische Fotografin Oksana Yushko die Moskauer Proteste im Sommer 2019 begleitet. Damals gingen Menschen für den Journalisten Iwan Golunow auf die Straße, der wegen fabrizierter Drogenvorwürfe unter Hausarrest stand, später demonstrierten sie für faire und freie Kommunalwahlen.

© Oksana Yushko

 

Bedingungen für die Veröffentlichung von Bildern aus dem RSF-Fotobuch 2020

Die Bilder dürfen kostenlos nur im Zusammenhang mit einer Besprechung oder Vorstellung des Bildbandes „Fotos für die Pressefreiheit 2020“ und nur vom 3. Mai 2020 bis zum 2. Mai 2021 verwendet werden.

Es dürfen keine Bilder aus dem Fotoband eingescannt werden.

Nur die von uns als Pressebilder zur Verfügung gestellten Fotos dürfen veröffentlicht werden.

Der Abdruck der Fotos ist nur bis zu einer Größe von 1/2 Seite gestattet.

Die Bilder dürfen nicht beschnitten oder mit Text überlagert werden. Ein Beschneiden der Bilder ist in Ausnahmefällen bei Online-Veröffentlichungen jedoch möglich, wenn auf der Website feste Formate vorgesehen sind – bitte mit Vermerk, z.B. „Bildausschnitt“.

Eine Archivierung der Bilder ist nicht gestattet.

Die Nennung der Fotografin / des Fotografen und Agenturnamen direkt neben dem Bild ist obligatorisch.