Pressemitteilungen

Türkei-Petition 29.08.2016

Für das Wort und die Freiheit #FreeWordsTurkey

Die türkische Regierung geht derzeit vehement gegen die Freiheit des Wortes vor. Kritische Autoren, Journalisten und Verleger werden drangsaliert und verfolgt. Reporter ohne Grenzen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das PEN-Zentrum Deutschland starten deshalb eine Online-Petition für Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit in der Türkei.

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Turkmenistan 28.08.2016

Willkürlich inhaftierten Journalist freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die turkmenischen Behörden auf, den seit mehr als einem Jahr willkürlich inhaftierten und an unbekanntem Ort festgehaltenen Journalisten Saparmamed Nepeskuliew sofort freizulassen. Turkmenistans Präsident Gurbanguli Berdimuhamedow trifft am Montag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen.

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Türkei 16.08.2016

Gericht verbietet kurdische Zeitung

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Schließung der kurdischen Zeitung Özgür Gündem in der Türkei. Ein Gericht in Istanbul ordnete an, die Zeitung wegen Verbreitung von Propaganda für die PKK zu schließen. Zuletzt haben sich Repressalien gegen kurdische Journalisten und Medien in der Türkei wieder gemehrt.

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Thailand 16.08.2016

Militär muss kritische Berichte zulassen

Reporter ohne Grenzen ruft die Militärregierung in Thailand auf, nach den Anschlägen vor wenigen Tagen Journalisten nicht bei ihrer Arbeit zu behindern und Berichte über die Konflikte im Land zuzulassen. Bei einem Referendum am 7. August hatte die Bevölkerung einer Verfassung zugestimmt, die dem Militär noch mehr Macht verleiht.

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Ägypten 11.08.2016

Shawkan sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die sofortige Freilassung des ägyptischen Fotografen Abdel Shakour Abu Zeid, besser bekannt unter dem Pseudonym Shawkan. Am 14. August jährt sich zum dritten Mal seine Festnahme. Der Beginn seines Prozesses ist immer wieder vertagt worden, zuletzt auf den 6. September.

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Deutschland 04.08.2016

Internationales Bündnis gegen neues BND-Gesetz

Reporter ohne Grenzen startet heute gemeinsam mit einem internationalen Bündnis von Menschenrechtsorganisationen und Journalistenverbänden eine globale Kampagne, um ausländische Journalisten außerhalb der EU vor Überwachung durch den BND zu schützen. Ziel ist es, eine entsprechende Schutzklausel in der Neufassung des BND-Gesetzes durchzusetzen.

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Brasilien 29.07.2016

Dritter Journalistenmord in diesem Jahr

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele ist im Gastgeberland Brasilien der dritte Journalist in diesem Jahr ermordet worden. João Miranda do Carmo eine lokale Nachrichtenwebseite, auf der er oft über Regierungskorruption und Behördenversagen berichtete. Sein Fall ist bezeichnend für das Problem der Straflosigkeit in Brasilien.

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Türkei 28.07.2016

Klare Haltung der Bundesregierung nötig

Reporter ohne Grenzen verurteilt das Dekret der türkischen Regierung zur Schließung Dutzender Medien. "Was muss eigentlich noch passieren, damit die Bundesregierung sich konkret und mit Namensnennung hinter Journalisten stellt, die ausschließlich wegen ihrer Berufsausübung verfolgt werden?", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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Türkei 27.07.2016

Massenhafte Haftbefehle gegen Journalisten

Reporter ohne Grenzen ist schockiert über die Verhaftungswelle gegen Medienschaffende in der Türkei. Ziel sei es offensichtlich, unbequeme Journalisten mundtot zu machen, sagte Geschäftsführer Christian Mihr. Am Mittwoch gaben die türkischen Behörden bekannt, dass gegen 47 ehemalige Mitarbeiter der Zeitung Zaman Haftbefehle erlassen worden seien.

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Ukraine 20.07.2016

Tödlicher Anschlag auf Journalist Scheremet

Nach dem tödlichen Anschlag auf den Journalisten Pawel Scheremet fordert Reporter ohne Grenzen die ukrainischen Behörden auf, alles an eine schnelle, umfassend und glaubwürdige Aufklärung zu setzen. Dieses Verbrechen dürfe kein weiteres Beispiel für Straflosigkeit werden wie der Mord an Georgij Gongadse im Jahr 2000.

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