70 Jahre Menschenrechte - Ein Grund zur Freude? | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Podiumsdiskussion am 10.12. in Hamburg ICS

70 Jahre Menschenrechte - Ein Grund zur Freude?

©picture alliance/APA/picturedesk.com

Datum 10.12.2018
Ort beim Nikolai-Mahnmal, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg
Zeit 18 Uhr

Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Die AEMR umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte eines jeden Menschen festgelegt sind. Artikel 1 der AEMR lautet: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Die AEMR ebnete damit den Weg für den internationalen Menschenrechtsschutz.

Doch wie sieht die Praxis des Menschenrechtsschutzes heute aus? Sind alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten? Rassistische und diskriminierende Äußerungen nehmen zu – nicht nur im Alltag, sondern auch im Netz. Daneben lässt sich ein weiterer beunruhigender Trend weltweit beobachten: Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen werden immer häufiger Zielscheibe von unterschiedlichen Angriffen. Anlässlich des 10. Dezember 2018 wird diskutiert, inwiefern 70 Jahre AEMR ein Grund zur Freude sind und was wir in Hamburg für die Durchsetzung der Menschenrechte tun können.

Amnesty International Hamburg und der Förderkreis Mahnmal St. Nikolai e.V. laden ein zur Podiumsdiskussion.

Von Reporter ohne Grenzen nimmt Martin Kaul an der Diskussion teil.

PROGRAMM

Grußwort

  • Dr. Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister von Hamburg)
  • Amnesty International Hamburg

Gäste der Podiumsdiskussion (ausführliche Vorstellung im siehe unten)

  • Martina Bäurle, Geschäftsführerin der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte
  • Kübra Gümüşay, Journalistin und Netzaktivistin
  • Martin Kaul, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen
  • Dr. Bijan Moini, Jurist der Gesellschaft für Freiheitsrechte

Moderation: Amnesty International Hamburg



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