Digitalisierung – Regulierung wanted? | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Digitalisierung – Regulierung wanted?

Die Debatte um Digitalisierung ist vielseitig und diffus zugleich – vor allem ist sie aber außerhalb der netzpolitischen Kontexte geprägt von Unklarheiten. Im Spannungsfeld zwischen Technik-Utopismus, Kritik am zunehmenden Ressourcenverbrauch und steigender privater Nutzung digitaler Dienste bleibt bisher wenig Raum für ganz grundlegende Fragen.

Was soll denn eigentlich alles unter Digitalisierung gefasst werden? Was ist davon wirklich neu, was eine Entwicklung, die den wirtschaftspolitischen Trends der letzten Jahrzehnte folgt? Welche Regulierungen gibt es und wo ist dringender Nachholbedarf? Und was macht die Bundesregierung eigentlich wirklich alles im Zusammenhang mit Digitalisierung? Zur Erörterung dieser Fragestellungen lädt das Forum Umwelt und Entwicklung zum 2. zivilgesellschaftlichen Workshop ein an dem unter anderem unser Referent für Internetfreiheit, Daniel Moßbrucker, teilnimmt.

Am 29. Mai 2018
von 10 bis 16 Uhr
im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 59, 10117 Berlin.

Der Skandal um Cambridge Analytica und Facebook im März 2018 hat wieder einmal gezeigt: Wenn wir über Digitalisierung reden, geht es um grundlegende Aspekte unserer modernen Gesellschaft. Unser Konsum-, Sozial- oder gar Wahlverhalten wird von Algorithmen beeinflusst, die wir als Bürgerinnen und Bürger nicht kennen oder beherrschen können. Der Wert unserer Daten, freiwillig bereitgestellt oder unfreiwillig gesammelt, steigt, ohne dass wir wirklich wissen, was das eigentlich umfasst.

Hierüber wollen sich die Teilnehmenden in diesem 2. zivilgesellschaftlichen Workshop austauschen - mit Blick auf Fortschritt und Grenzen, Probleme und Chancen, Hype und Seriosität, Mitgestaltung und Widerstand, Technik und Regulierung. Dafür werden sich die Teilnehmenden gemeinsam im ersten, öffentlichen Teil einigen ausgewählten Themen der Digitalisierung widmen und mit ExpertInnen aus diesen Feldern diskutieren. Im zweiten, zivilgesellschaftsinternen Teil wird sich anschließend über Prozesse in Politik und Verbänden ausgetauscht und gemeinsam mit KollegInnen, die aktiv zu Digitalisierung arbeiten, konkrete Thesen erarbeitet und diskutiert.

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis 22. Mai 2018.



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