Journalisten und Medien in der Ukraine | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Pressegespräch am 2. Juni in Berlin ICS

Journalisten und Medien in der Ukraine

Reporter ohne Grenzen lädt ein zum Pressegespräch über den neuen ROG-Bericht zur Lage von Journalisten und Medien in der Ukraine

am Donnerstag, 2. Juni, um 11 Uhr 
bei Reporter ohne Grenzen
Friedrichstr. 231, 10969 Berlin

 

„Ernüchterung nach dem Euromaidan“ heißt der neue Bericht über die Lage von Journalisten und Medien in der Ukraine, den ROG-Vorstandsmitglied Gemma Pörzgen in Berlin vorstellt. Sie hat dafür im Januar und Februar in der Ukraine recherchiert und rund 30 Interviews mit Journalisten und Medienexperten geführt. Der von der Robert Bosch Stiftung finanzierte Bericht geht der Frage nach, ob es die Ukraine angesichts der dreifachen Herausforderung durch den Krieg im Osten, die Wirtschaftskrise und die Digitalisierung der Massenmedien schafft, eine funktionierende Medienlandschaft aufzubauen. Er beschränkt sich auf die von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiete des Landes, da ausländische Beobachter zu den besetzten Gebieten im Osten und auf der Krim nur sehr schwer Zugang bekommen.

Über ihre Erfahrungen in der selbst ernannten Volksrepublik Luhansk berichtet bei dem Pressegespräch die ukrainische Journalistin Maria Warfolomejewa. Sie hatte als Journalistin in ihrer Heimatstadt Luhansk unter anderem für ukrainische Medien gearbeitet, bevor sie von prorussischen Separatisten gefangen genommen und mehr als ein Jahr lang gefangen gehalten wurde. Im März 2016 kam Warfolomejewa bei einem Gefangenenaustausch frei und ist zurzeit ist auf Einladung von Reporter ohne Grenzen in Deutschland.

Das Gespräch findet auf Deutsch und auf Englisch statt. 

Anmeldungen und Interviewanfragen schicken Sie uns bitte per E-Mail.



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